1258 November 29 – Das Domkapitel bezeugt, daß die Geschwister Wichard als vicarius s. Gregorii und Margareta von dem Vikar B.M.V. Lutbertus von Mettingen ein Stück eines Hausplatzes gekauft und der Vikarie s. Gregorii übertragen haben mit der Bedingung, daß sie ein darauf zu erbauendes Haus lebenslänglich benutzen dürfen, dieses aber nach ihrem Tode an die genannte Vikarie fallen soll. – Propst Balduin, Dechant Jordanus und Kapitel für Priester an der Kapelle der hl. Maria im Dom. – Original Pergament. Siegel vom Pergamentstreifen abgefallen. – Osnabrücker Urkundenbuch 3,202
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1258 November 29 – Das Domkapitel bezeugt, daß die Geschwister Wichard als vicarius s. Gregorii und Margareta von dem Vikar B.M.V. Lutbertus von Mettingen ein Stück eines Hausplatzes gekauft und der Vikarie s. Gregorii übertragen haben mit der Bedingung, daß sie ein darauf zu erbauendes Haus lebenslänglich benutzen dürfen, dieses aber nach ihrem Tode an die genannte Vikarie fallen soll. – Propst Balduin, Dechant Jordanus und Kapitel für Priester an der Kapelle der hl. Maria im Dom. – Original Pergament. Siegel vom Pergamentstreifen abgefallen. – Osnabrücker Urkundenbuch 3,202
BAOS U2 1258 November 29
C 10.2 U2 Generalvikariat
U2 Generalvikariat
29. November 1258
Urkunde
das Domkapitel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.12.2025, 09:22 MEZ