Prüfung von Methoden zur Reinerhaltung der Luft
Vollständigen Titel anzeigen
I. HA Rep. 76, VIII A Nr. 2816
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 14 Ältere Medizinalregistratur >> 14.19 Schutz von Leben und Gesundheit der Bevölkerung. Medizinalpolizeiliche und sanitätspolizeiliche Aufsicht >> 14.19.12 Reinerhaltung und Reinigung der Umwelt >> 14.19.12.01 Reinerhaltung der Luft und Straßenreinigung (1721-1904)
Aug. 1804 - Dez. 1870
Enthält u. a.:
- Prüfung der Luftreinigungsmethode des Louis Bernard Guyton de Morveau"Guytonsche Luftreinigungsmethode"für das Gefängnis im Departement Bialystock, Aug.-Dez. 1804
- Prüfung des Luftreinigungsapparats des Predigers Dr. Romershausen aus Aken an der Elbe für Lazarette und Krankenhäuser, Juni-Okt. 1815
- Begutachtung der Schrift Anleitung zum Gebrauche der Vorbauung-Mittel gegen ansteckende Krankheiten, und der Mittel, die Luft in Krankenzimmern und Spitälern zu reinigen [...], München, bei Franz Seraph Storno 1815, durch den Geheimen Medizinalrat Professor Dr. Anton Ludwig Ernst Horn (* 24. August 1774 + 27. September 1848), Nov. 1820/März 1822
- Prüfung der Methode des Dr. Monheim aus Aachen zur Reinigung der mit kohlensaurem Gas angefüllten Wein- und Bierkeller, dabei Dr. Monheim, Luftreinigungsmethode der mit kohlensaurem Gase angefüllten Wein- und Bierkeller durch einen auf frisch gebranntem Kalke mit vielem Wasser zubereiteten dünnen Kalkbrei (Privatdruck), Dez. 1823-Mai 1824
- Prüfung der Methode des Dr. Anselm Martin, Professor an der Gebähranstalt in München, zur Luftreinigung ganzer Städte und von Räumen bei epidemischen Erkrankungen, z. B. der Cholera, Dez. 1854
- Prüfung von Ozon als Desinfektionsmittel, dabei Dr. Hoffmann, zweiter Arztes am Impfinstitut in Glogau, Einige Versuche mit atmosphärischer Luft und Ozon als Desinfektionsmittel. In: Medizinische Zeitschrift 22 (1854) S. 227 ff., Dez. 1854
- Prüfung des von den Arbeits- und Fabrikenbesitzer C. Trebsdorf aus Mühlberg, Kreis Torgau, Reg.-Bez. Merseburg, gefertigte Luftreinigungspulver in der Strafanstalt Lichtenburg, Aug. 1856-Feb. 1858
- Nichtberücksichtigung des Desinfektionsmittels des Kaufmanns Isaak Moll aus Koblenz bez. Köln, Nr. 34 von St. Martin, Überlassung der Bekanntmachung beim Publikum, Dez. 1858-Jan. 1859
- Ablehnung der Vermittlung einer Erfindung des Th. Mehlhardt und Genossen aus Halberstadt zur Reinerhaltung der Luft in geschlossenen Räumen, Juli 1859
- Patentierung eines von dem Apotheker Ritz aus Wesel konstruierten Desinfektions- und Luftreinigungsapparats, Jan. 1861
- Einführung der Ozonometrie in der Heilkunde durch Dr. Eduard Lichtenstein aus Berlin, praktischer Arzt und Wundarzt, Alexandrinenstraße 99. Erlaubnis zur Durchführung ozonometrischer Untersuchungen in den hiesigen Krankenanstalten, klinischen Instituten und Waisenhäusern. Dabei Allgemeine Medizinische Zentralzeitung 29 vom 13. Okt. 1860. Eduard Lichtenstein, Einige Worte des Aufschlusses zur Ozon-Frage. In: Allgemeine Medizinische Zentralzeitung 29 vom 14. Dez. 1860. Ders., Directe Einführung der Ozeonometrie in die Heilkunde, sowohl in physiologischer als klinischer Beziehung. In: Allgemeine Medizinische Zentralzeitung 31 vom 23. Apr. 1862, April-Mai 1862
- Eduard Lichtenstein, aus Grabow, Großherzogtum Posen, Ozon und Polarlicht. In: Archiv des Vereins für Wissenschaftliche Heilkunde 4, Heft 4, Göttingen 1860 (Separatdruck)
- Eduard Lichtenstein, Laloplegie ("Glossoplegie"der Autoren). Allgemeines und Casuistisches. Berlin 1862 (Privatdruck)
- Note des bayerischen Gesandten in Berlin, Graf von Montgelas, an den Minister der Auswärtigen Angelegenheiten zur Überreichung einer Schrift von Professor Dr. Max Pettenkofer über die Reinerhaltung der Luft in Wohngebäuden mit Dank des Kultusministers, Jan./Feb. 1864
- Herstellung von Ozonwasser durch die Firma Krebs, Kroll und Co., Friedrichstraße 89b in Berlin, Dez. 1870.
- Prüfung der Luftreinigungsmethode des Louis Bernard Guyton de Morveau"Guytonsche Luftreinigungsmethode"für das Gefängnis im Departement Bialystock, Aug.-Dez. 1804
- Prüfung des Luftreinigungsapparats des Predigers Dr. Romershausen aus Aken an der Elbe für Lazarette und Krankenhäuser, Juni-Okt. 1815
- Begutachtung der Schrift Anleitung zum Gebrauche der Vorbauung-Mittel gegen ansteckende Krankheiten, und der Mittel, die Luft in Krankenzimmern und Spitälern zu reinigen [...], München, bei Franz Seraph Storno 1815, durch den Geheimen Medizinalrat Professor Dr. Anton Ludwig Ernst Horn (* 24. August 1774 + 27. September 1848), Nov. 1820/März 1822
- Prüfung der Methode des Dr. Monheim aus Aachen zur Reinigung der mit kohlensaurem Gas angefüllten Wein- und Bierkeller, dabei Dr. Monheim, Luftreinigungsmethode der mit kohlensaurem Gase angefüllten Wein- und Bierkeller durch einen auf frisch gebranntem Kalke mit vielem Wasser zubereiteten dünnen Kalkbrei (Privatdruck), Dez. 1823-Mai 1824
- Prüfung der Methode des Dr. Anselm Martin, Professor an der Gebähranstalt in München, zur Luftreinigung ganzer Städte und von Räumen bei epidemischen Erkrankungen, z. B. der Cholera, Dez. 1854
- Prüfung von Ozon als Desinfektionsmittel, dabei Dr. Hoffmann, zweiter Arztes am Impfinstitut in Glogau, Einige Versuche mit atmosphärischer Luft und Ozon als Desinfektionsmittel. In: Medizinische Zeitschrift 22 (1854) S. 227 ff., Dez. 1854
- Prüfung des von den Arbeits- und Fabrikenbesitzer C. Trebsdorf aus Mühlberg, Kreis Torgau, Reg.-Bez. Merseburg, gefertigte Luftreinigungspulver in der Strafanstalt Lichtenburg, Aug. 1856-Feb. 1858
- Nichtberücksichtigung des Desinfektionsmittels des Kaufmanns Isaak Moll aus Koblenz bez. Köln, Nr. 34 von St. Martin, Überlassung der Bekanntmachung beim Publikum, Dez. 1858-Jan. 1859
- Ablehnung der Vermittlung einer Erfindung des Th. Mehlhardt und Genossen aus Halberstadt zur Reinerhaltung der Luft in geschlossenen Räumen, Juli 1859
- Patentierung eines von dem Apotheker Ritz aus Wesel konstruierten Desinfektions- und Luftreinigungsapparats, Jan. 1861
- Einführung der Ozonometrie in der Heilkunde durch Dr. Eduard Lichtenstein aus Berlin, praktischer Arzt und Wundarzt, Alexandrinenstraße 99. Erlaubnis zur Durchführung ozonometrischer Untersuchungen in den hiesigen Krankenanstalten, klinischen Instituten und Waisenhäusern. Dabei Allgemeine Medizinische Zentralzeitung 29 vom 13. Okt. 1860. Eduard Lichtenstein, Einige Worte des Aufschlusses zur Ozon-Frage. In: Allgemeine Medizinische Zentralzeitung 29 vom 14. Dez. 1860. Ders., Directe Einführung der Ozeonometrie in die Heilkunde, sowohl in physiologischer als klinischer Beziehung. In: Allgemeine Medizinische Zentralzeitung 31 vom 23. Apr. 1862, April-Mai 1862
- Eduard Lichtenstein, aus Grabow, Großherzogtum Posen, Ozon und Polarlicht. In: Archiv des Vereins für Wissenschaftliche Heilkunde 4, Heft 4, Göttingen 1860 (Separatdruck)
- Eduard Lichtenstein, Laloplegie ("Glossoplegie"der Autoren). Allgemeines und Casuistisches. Berlin 1862 (Privatdruck)
- Note des bayerischen Gesandten in Berlin, Graf von Montgelas, an den Minister der Auswärtigen Angelegenheiten zur Überreichung einer Schrift von Professor Dr. Max Pettenkofer über die Reinerhaltung der Luft in Wohngebäuden mit Dank des Kultusministers, Jan./Feb. 1864
- Herstellung von Ozonwasser durch die Firma Krebs, Kroll und Co., Friedrichstraße 89b in Berlin, Dez. 1870.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:39 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- STAATSOBERHAUPT UND OBERSTE STAATSBEHÖRDEN, MINISTERIEN UND ANDERE ZENTRALBEHÖRDEN PREUSSENS AB 1808 (Tektonik)
- Kultus (Geistliche, Unterrichts- und Medizinalverwaltung) (Tektonik)
- Kultusministerium (Bestand)
- 14 Ältere Medizinalregistratur (Gliederung)
- 14.19 Schutz von Leben und Gesundheit der Bevölkerung. Medizinalpolizeiliche und sanitätspolizeiliche Aufsicht (Gliederung)
- 14.19.12 Reinerhaltung und Reinigung der Umwelt (Gliederung)
- 14.19.12.01 Reinerhaltung der Luft und Straßenreinigung (1721-1904) (Gliederung)