Friedrich [I.], Landgraf von Thüringen und Markgraf von Meißen, überträgt Äbtissin und Konvent des Zisterzienserinnenklosters Marienthron [Nimbschen] bei Grimma (quod claustrum thronus beate Marie wlgari vocabulo nuncupatur) zum Gedächtnis seiner verstorbenen Ehefrau Agnes und aller seiner Vorfahren den Erzzehnten aus allen bereits erschlossenen und künftig zu erschließenden Silberbergwerken, der von den Bergleuten volkssprachlich als Bergzehnt bezeichnet wird (decimam metalli, quod berk apud montanos vulgariter dicitur in omnibus montibus sive argentifodinis totius terre nostre iam mensuratis vel in posterum mensurandis), soweit ihm dieser zusteht (prout ad nos eadem decima pertinebat), und leistet Währschaft für diese Schenkung. - Siegel des Ausstellers angekündigt.

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Sächsisches Staatsarchiv
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