C02-Bestand Intranetarchivierung (Bestand)
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PER.BR.108.E; PER.BR.109.E
BR, Historisches Archiv (Archivtektonik) >> Tektonikgruppe C = Sammlungsgut >> C02 Bestandsgruppe Periodika PER.BR. >> C02-Bestand Intranetarchivierung
2004 -
Form und Inhalt: Das Intranet des Bayerischen Rundfunks als elektronische Unternehmenspublikation gehört zum Sammlungsprofil des Historischen Archivs als Unternehmensarchiv. Das BR-Intranet gibt es seit 1998, damals noch von der IT alleine betrieben. 2003/2004 übernahm die Unternehmenkkommunikation die Betreung.
Die Archivierung erfolgt auf zwei Wegen: jährliche Vollspiegelungen, um das "look and feel" des Intranets im Laufe der Jahre zu dokumentieren, sowie tägliche Speicherungen einzelner bewerteter Artikel als PDFs, um die Inhalte des Intranets recherchierbar zu machen. Im Laufe der Jahre erfolgten mehrere Systemwechsel, so dass auch die Vollspiegelungen angepasst werden mussten.
2014 erfolgte der Umstieg des Intranets von Webgate Anywhere auf Sophora und SharePoint (für die Abteilungsseiten). Im Rahmen eines Projekts mit der Firma ... wurden die Inhalte von 2004 bis 2014 gesichert und sich mittels der Solr-Suchmaschine im Volltext recherchierbar. Das Artikelarchiv ist im Intranet zu finden unter: http://itmu-solr91/.
Seit März 2004 werden einzelne Intranetseiten - bis auf wenige Ausnahmen etwa zu Steuerkarten - als PDFs gespeichert und mit der Signatur PER.BR.108.E in das Digitale Langzeitarchiv des Historischen Archivs ingestiert. Dabei werden aus den html-Seiten die bereits in Sophora vergebenen Metadaten, wie Autor*in, übernommen. Beim Ingest werden zudem die Metadaten "Titel" und "Datierung" aus dem gespeicherten Dateinamen in den FAUST-Datensatz eingelesen. Derzeit (Stand Februar 2021) wurden bereit 12.000 einzelne Artikel archiviert. Die Dateien können in FAUST oder über den Medienbroker oder im Digitalen Lesesaal recherchiert werden.
Parallel dazu wird seit 2012 in jährlichem Rhythmus an einem Stichtag das gesamte Intranetangebot gecrawlt. Dazu wird die Software Heritrix des Internet Archivs eingesetzt. Das Internet Archive in San Francisco ist ein gemeinnütziges Projekt, das 1996 gegründet wurde. Gestartet als reines Webarchiv, wurde es schon 1999 um weitere Archive erweitert. Heute umfasst es Sammlungen von Texten und Büchern, Audiodateien, Videos, Bildern und Software. Es hat sich die Langzeitarchivierung digitaler Daten in frei zugänglicher Form zur Aufgabe gemacht und legt dabei Wert auf Zugangsmöglichkeiten für blinde oder anders eingeschränkte Nutzer. (Quelle: Wikipedia). Heritrix ist ein sogenannter Webcrawler, der unter anderem vom Internet Archive entwickelt wurde, um Webseiten zu archivieren. Webcrawler sind eine spezielle Art von Bots, also Computerprogrammen, die weitgehend automatisch sich wiederholenden Aufgaben nachgehen. (Quelle: Wikipedia) Im Fall des Intranetarchivs folgt der Webcrawler einmal jährlich den Linkstrukturen und speichert die von ihm gefundenen Inhalte in einem Archivformat (WARC) ab.
Die einzelnen Spiegelungen können über die Suchmaschine Wayback Machine angesehen werden. Sie sind unter der Signatur PER.BR.BR.109.E in der Objektart "Historische Dokumentation" als einzelne Datensätze erfasst, mit Größen- und Umfangsangaben sowie den Inhalten der jeweiligen Spiegelung und den Links.
Die Warc-Files liegen auf einem Server der IT.... (Tom: wo genau, hier noch weitere technische Details)
Literatur:
- Nicole Sachmann, Das OAIS-Referenzmodell in der Praxis: Ein Konzept zur Archivierung des BR-Intranets, Unterhaching 2010;
Die Archivierung erfolgt auf zwei Wegen: jährliche Vollspiegelungen, um das "look and feel" des Intranets im Laufe der Jahre zu dokumentieren, sowie tägliche Speicherungen einzelner bewerteter Artikel als PDFs, um die Inhalte des Intranets recherchierbar zu machen. Im Laufe der Jahre erfolgten mehrere Systemwechsel, so dass auch die Vollspiegelungen angepasst werden mussten.
2014 erfolgte der Umstieg des Intranets von Webgate Anywhere auf Sophora und SharePoint (für die Abteilungsseiten). Im Rahmen eines Projekts mit der Firma ... wurden die Inhalte von 2004 bis 2014 gesichert und sich mittels der Solr-Suchmaschine im Volltext recherchierbar. Das Artikelarchiv ist im Intranet zu finden unter: http://itmu-solr91/.
Seit März 2004 werden einzelne Intranetseiten - bis auf wenige Ausnahmen etwa zu Steuerkarten - als PDFs gespeichert und mit der Signatur PER.BR.108.E in das Digitale Langzeitarchiv des Historischen Archivs ingestiert. Dabei werden aus den html-Seiten die bereits in Sophora vergebenen Metadaten, wie Autor*in, übernommen. Beim Ingest werden zudem die Metadaten "Titel" und "Datierung" aus dem gespeicherten Dateinamen in den FAUST-Datensatz eingelesen. Derzeit (Stand Februar 2021) wurden bereit 12.000 einzelne Artikel archiviert. Die Dateien können in FAUST oder über den Medienbroker oder im Digitalen Lesesaal recherchiert werden.
Parallel dazu wird seit 2012 in jährlichem Rhythmus an einem Stichtag das gesamte Intranetangebot gecrawlt. Dazu wird die Software Heritrix des Internet Archivs eingesetzt. Das Internet Archive in San Francisco ist ein gemeinnütziges Projekt, das 1996 gegründet wurde. Gestartet als reines Webarchiv, wurde es schon 1999 um weitere Archive erweitert. Heute umfasst es Sammlungen von Texten und Büchern, Audiodateien, Videos, Bildern und Software. Es hat sich die Langzeitarchivierung digitaler Daten in frei zugänglicher Form zur Aufgabe gemacht und legt dabei Wert auf Zugangsmöglichkeiten für blinde oder anders eingeschränkte Nutzer. (Quelle: Wikipedia). Heritrix ist ein sogenannter Webcrawler, der unter anderem vom Internet Archive entwickelt wurde, um Webseiten zu archivieren. Webcrawler sind eine spezielle Art von Bots, also Computerprogrammen, die weitgehend automatisch sich wiederholenden Aufgaben nachgehen. (Quelle: Wikipedia) Im Fall des Intranetarchivs folgt der Webcrawler einmal jährlich den Linkstrukturen und speichert die von ihm gefundenen Inhalte in einem Archivformat (WARC) ab.
Die einzelnen Spiegelungen können über die Suchmaschine Wayback Machine angesehen werden. Sie sind unter der Signatur PER.BR.BR.109.E in der Objektart "Historische Dokumentation" als einzelne Datensätze erfasst, mit Größen- und Umfangsangaben sowie den Inhalten der jeweiligen Spiegelung und den Links.
Die Warc-Files liegen auf einem Server der IT.... (Tom: wo genau, hier noch weitere technische Details)
Literatur:
- Nicole Sachmann, Das OAIS-Referenzmodell in der Praxis: Ein Konzept zur Archivierung des BR-Intranets, Unterhaching 2010;
jährliche Vollspiegelungen, 12.000 Datensätze, 1 Artikelarchiv
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 10:23 MESZ