Bundespolitiker schwärmen ein, der baden-württembergische Landtagswahlkampf 1971/1972 gewinnt Konturen: Deutschlandpolitik, Ostverträge, deutsch-französisches Verhältnis
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 D711035/103
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974 >> 1971 >> November
13.11.1971
(O-Ton) Erhard Eppler, Dr., SPD, BM für wirtschaftliche Zusammenarbeit: Nicht mutwillig und unnötig außenpolitische Akzente in einen Landtagswahlkampf bringen / Aber die CDU, die mit allen Mitteln gegen die Ostverträge angehen will, trägt das Thema hinein / Rechnet mit keinem abermaligen Einzug der NPD in den Landtag / Alles hängt davon ab, ob die CDU die absolute Mehrheit schafft / (1'38)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Ministerpräsident von Baden-Württemberg: Politik nicht so betreiben, dass man weniger erreicht, als den Lebensinteressen des deutschen Volkes entspricht / Die CDU erhebt Vorwürfe gegen das Vorgehen bei den Ostverträgen / Für konstruktive Fortsetzung der Ost- und Deutschlandpolitik zur Wahrung der deutschen Interessen / Sich nicht in eine Polarisierung hineinreden oder hineinreden lassen: Gute Deutsche für Entspannung, Frieden und die Ostverträge und schlechtere Deutsche, die die Ostpolitik kritisieren / Aufgabe, Politik zu treiben, auch mit dem Osten / Politik mit der Weltmacht Sowjetunion unter Wahrung deutscher Interessen nur von gesichertem westlichem Bündnis aus / (2'40)
(O-Ton) Walter Krause, SPD, Innenminister von Baden-Beichert, Karl Wilhelm (Historiker) Württemberg: Die Schwarz-Weiß-Malerei wird gewiß nicht von der Bundesregierung betrieben / Auch keine Diffamierungspolitik im Inneren / Volle Übereinstimmung über Marschroute in den Verhandlungen / Verhandlungen ohne jede Illusion und im Bewußtsein der Risiken / Friedensordnung in Europa und der Welt von den Verhandlungen abhängig / Interesse in Deutschland, in der NATO, in Europa, in der Welt / (1'35)
Musik (2'28)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Ministerpräsident von Baden-Württemberg: Politik nicht so betreiben, dass man weniger erreicht, als den Lebensinteressen des deutschen Volkes entspricht / Die CDU erhebt Vorwürfe gegen das Vorgehen bei den Ostverträgen / Für konstruktive Fortsetzung der Ost- und Deutschlandpolitik zur Wahrung der deutschen Interessen / Sich nicht in eine Polarisierung hineinreden oder hineinreden lassen: Gute Deutsche für Entspannung, Frieden und die Ostverträge und schlechtere Deutsche, die die Ostpolitik kritisieren / Aufgabe, Politik zu treiben, auch mit dem Osten / Politik mit der Weltmacht Sowjetunion unter Wahrung deutscher Interessen nur von gesichertem westlichem Bündnis aus / (2'40)
(O-Ton) Walter Krause, SPD, Innenminister von Baden-Beichert, Karl Wilhelm (Historiker) Württemberg: Die Schwarz-Weiß-Malerei wird gewiß nicht von der Bundesregierung betrieben / Auch keine Diffamierungspolitik im Inneren / Volle Übereinstimmung über Marschroute in den Verhandlungen / Verhandlungen ohne jede Illusion und im Bewußtsein der Risiken / Friedensordnung in Europa und der Welt von den Verhandlungen abhängig / Interesse in Deutschland, in der NATO, in Europa, in der Welt / (1'35)
Musik (2'28)
0:11:00; 0'11
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
Deutschland [D]; Deutschlandpolitik
Europa
Frankreich [F]
Beziehungen; deutsch-französische
BRD
BRD: Ostpolitik: Ostverträge
Frieden
Internationales
Siebziger Jahre
Wahl: Landtagswahl 1972
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ