Der Knappe Dietrich von den Berghe bekennt, daß ihm als Mitgabe für Elisabeth von Friemersheim von deren Brüdern Bovo 400 und Heinrich 200 Goldschilde zugesagt werden, die er nicht "ontfangen heyffen noch te buren" darf, sondern an Erbgut im Kölnischen oder Klevischen oder an eigenem Erbgut nach dem Rate der unten genannten Freunde belegen soll, und welche im Falle des kinderlosen Todes der Elisabeth, mit Vorbehalt seiner Leibzucht sowohl an diesen 600 Goldschilden, als an den von Bovo ihm ebenfalls als Mitgabe überwiesenen Gütern im Moersischen, und nach seinem Tode uneingeschränkt an den Letzteren rückfallen sollen. Für die Anlage des Geldes werden als Freunde und "Crulochtslude" genannt die Ritter Isebrant Proijt, Wilhelm in gen Have seitens der Braut, Ritter Otto von dem Gruythuse und Knappe Hermann Stecke seitens des Bräutigams. Datum des neysten daghes na der heylghen apostel daghe den man nennet divisio tu latijne.