Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5756
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 15 Geburtsbriefe 1696-1795
1743 Juli 20
Regest: Bürgermeister und Rat der Reichsstadt Reuttlingen bekennen: Johannes Kurtz, der sich in der württ. Stadt Nürtingen häuslich niederlassen will, ist der eheliche Sohn des Johann Jakob Kurtz selig, Metzgers, und der Anna Maria Lang. Er ist am 22. Mai 1725 geboren und durch den Archidiaconus Michael ... (unleserlich) getauft worden.
Taufzeugen: Jacob Meylin, Kaufmann, Conrad Köngott, Wagmeister, und Magdalena, Ehefrau des Adlerwirts Joseph Kienlin. Kurtz ist von Leibeigenschaft vollkommen frei. Er verfügt nicht nur über 200 fl, sondern hat auch zu seiner Zeit noch ein Namhaftes von seinem Vater zu erben.
Taufzeugen: Jacob Meylin, Kaufmann, Conrad Köngott, Wagmeister, und Magdalena, Ehefrau des Adlerwirts Joseph Kienlin. Kurtz ist von Leibeigenschaft vollkommen frei. Er verfügt nicht nur über 200 fl, sondern hat auch zu seiner Zeit noch ein Namhaftes von seinem Vater zu erben.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Bemerkungen: Dieser Geburtsbrief ist in einen schon regelrecht ausgefertigten des Joh. Georg Köngott, ledigen Weißgerbers, hineinkorrigiert. Die Angaben über Köngott sind durchgestrichen. - vgl. Th. Schön: Reutl. Bürgergeschlecht Kurtz S. 58 f.
Genetisches Stadium: Konz.
Genetisches Stadium: Konz.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ