Anshelm von Krainfeld (Creynfelt), Bürger zu Gelnhausen und Sohn weiland Anshelms von Krainfeld, überträgt dem Kloster Haina 1 ½ Viertel Weingarte...
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Urk. 26, 888
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1350-1374
1365 Juli 08
Ausf., dt., Perg. - Beide RundSg. anh. 1. Anshelms, 2,6 cm, Schild mit Sparren, in den 3 Ecken je 1 Stern, U.: + S ANSHELMI · DE : CREYEN'FEL'T; 2. Johanns von Selbold
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum a. d. 1365, ipso die santi Kyliani epyscopi.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Anshelm von Krainfeld (Creynfelt), Bürger zu Gelnhausen und Sohn weiland Anshelms von Krainfeld, überträgt dem Kloster Haina 1 ½ Viertel Weingarten unterhalb von Roth (Rode) bei dem Walltor (Valtore), von denen er dem Kloster bisher 27 Heller Zins gezahlt hat, statt des Vierdung (veirdung) Pfennige, den er als Zins von einer Wiese an der Kinzig (-ige) bei der Gemeinde Gründau (Grynda) zu geben hatte. Das Kloster hat ihm dafür [zusätzlich] 7 Pfund Heller gezahlt. Er verzichtet auf alle Rechte und Forderungen an das Kloster. Falls hinsichtlich der Wiese irgendwelche Ansprüche gegen das Kloster erhoben werden, soll er diesem zur besseren Verantwortung die darüber ausgestellte Urkunde ausleihen.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann von Selbold (-t) gen. in dem Steinhaus (Steynhuse), Schöffe zu Gelnhausen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gernot Zygenbart, Konrad Hoppinheupt, Bürger ebd.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Anshelm und Johann von Selbold.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 695, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Anshelm von Krainfeld (Creynfelt), Bürger zu Gelnhausen und Sohn weiland Anshelms von Krainfeld, überträgt dem Kloster Haina 1 ½ Viertel Weingarten unterhalb von Roth (Rode) bei dem Walltor (Valtore), von denen er dem Kloster bisher 27 Heller Zins gezahlt hat, statt des Vierdung (veirdung) Pfennige, den er als Zins von einer Wiese an der Kinzig (-ige) bei der Gemeinde Gründau (Grynda) zu geben hatte. Das Kloster hat ihm dafür [zusätzlich] 7 Pfund Heller gezahlt. Er verzichtet auf alle Rechte und Forderungen an das Kloster. Falls hinsichtlich der Wiese irgendwelche Ansprüche gegen das Kloster erhoben werden, soll er diesem zur besseren Verantwortung die darüber ausgestellte Urkunde ausleihen.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann von Selbold (-t) gen. in dem Steinhaus (Steynhuse), Schöffe zu Gelnhausen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gernot Zygenbart, Konrad Hoppinheupt, Bürger ebd.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Anshelm und Johann von Selbold.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 695, Zweiter Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ