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Der Ritter Simon von Schlitz (Slithse) genannt von Haselstein
(Husilstain) bekundet für sich und seine Erben, dass ihm Heinrich [von
Kranlucken], ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1361-1370
1369 Juni 4
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Nach Cristis geburt dryzenhundert jar in dem nuonundsechzigesten jare an sent Bonifacien abinde unsers houbtherren zu Fulde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Ritter Simon von Schlitz (Slithse) genannt von Haselstein (Husilstain) bekundet für sich und seine Erben, dass ihm Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, für geleistete Dienste einen Fischteich (fischweide) vor der Stadt Schlitz für drei Jahr mit allem Zubehör verliehen hat. Das Fischgewässer, das durch den Tod Ortwins genannt von Gelnhausen an Abt und Kloster zurückgefallen ist, liegt am Gewässer der von Schlitz und an der Wiese (anger) am Steg vor der Stadt Schlitz und erstreckt sich flussabwärts bis zum Weißenbach [?] (Vizzenbach). Für drei Jahre will Simon das Fischgewässer so pflegen, wie es Abt und Kloster zuvor getan haben. Danach verzichten er, seine Ehefrau Adelheid und seine Erben auf alle Ansprüche und wollen das Fischgewässer ohne Widerspruch zurückgeben. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ritter Simon von Schlitz genannt von Haselstein
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda, K 435, f. 32r-32v
Vgl. hierzu auch Nr. 501.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.