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Fiskalische Klage gegen den Leutnant Frerich Jung Alves in
Spieka/Land Wursten wegen Kollaboration mit dem dänischen
Feind
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 8 Fiskalische Sachen bzw. Sachen des Landfiskals
1658-1660
Enthält: Inquisitionsartikel und Vernehmungsprotokoll vom 23. November 1658; Entwurf einer Verpflichtungserklärung einiger vorgeschlagener Bürgen wegen Bezahlung der Alves auferlegten Strafgelder vom Dezember 1658; Listen der in den einzelnen Kirchspielen des Landes Wursten im Juli 1657 auskommandierten Personen; Verfügung der Regierung an den substituierten Sekretär des Landes Wursten, Niclas Honholt, vom 22. Dezember 1658 wegen Prüfung der Bürgen; Schreiben des Sekretärs Johann Friedrich Hipstedt an die Regierung vom 1. Februar 1659 und des Niclas Honholt vom 3. Januar 1659 wegen der Bürgen; Vernehmungsprotokoll und Urteil der Regierung vom 28. Januar 1659, weiterer Entwurf einer von Alves und seinen Bürgen zu unterschreibenden Obligation und Mandat der Regierung an den Sekretär vom selben Tag wegen Prüfung der Bürgen; Gesuch des Alves an die Regierung vom 7. Februar 1659; Vernehmungsprotokoll vom 8. Februar 1659 und Urphede des Verurteilten; Gesuch des Alves an die Regierung vom 21. Mai 1660 um Zahlung der Brüche durch das Land Wursten wegen im Sommer 1657 erzwungener Übernahme des Kommandos
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1657
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1657
Alves, Frerich Jung, Leutnant, Spieka Honholt, Niclas, Sekretär, substituierter, Land Wursten Hipstedt, Johann Friedrich, Sekretär, Land Wursten
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.