Landgraf Friedrich von Leuchtenberg (Fridericus Lantgrauius de Luckenberch) überträgt dem Burggrafen Friedrich (III.) von Nürnberg alle Lehen (omnia feoda nostra wlgariter dicta manlehen), ausgenommen die, welche im Umkreis von drei Meilen um Nappurg (Nappurch) liegen (mit Ausnahme der Burgen Wernberg und Pleystein (Vrevdenberch und Bliestein)), ferner einen Hof zu Altendorf und die Güter zu Peierscheneschenbach. - Zeugen: Rudeger von Sparneck, Abert gen. vurzo Turnowe, Frid. gen. v. Nankenreut, Heinrich gen. von Rauch, Chunr. v. Egerstorf, Otto v. Stetbach, Eberh. und Heinr. v. Kinsperch, Heinrich v. Trutenberch.
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Landgraf Friedrich von Leuchtenberg (Fridericus Lantgrauius de Luckenberch) überträgt dem Burggrafen Friedrich (III.) von Nürnberg alle Lehen (omnia feoda nostra wlgariter dicta manlehen), ausgenommen die, welche im Umkreis von drei Meilen um Nappurg (Nappurch) liegen (mit Ausnahme der Burgen Wernberg und Pleystein (Vrevdenberch und Bliestein)), ferner einen Hof zu Altendorf und die Güter zu Peierscheneschenbach. - Zeugen: Rudeger von Sparneck, Abert gen. vurzo Turnowe, Frid. gen. v. Nankenreut, Heinrich gen. von Rauch, Chunr. v. Egerstorf, Otto v. Stetbach, Eberh. und Heinr. v. Kinsperch, Heinrich v. Trutenberch.
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Generalrepertorium Urkunden 15
Leuchtenbergische Urkunden Nr. 1
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Generalrepertorium Urkunden
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Generalrepertorium Urkunden >> Geheimes Archiv, Generalrepertorium Bd. I >> I.26. Leuchtenbergische Urkunden
1284 Juni 2
Papier
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: 1 Archivsiegel aufgedrückt; mit 3 Unterschriften (Spieß, Seidel, Liebhardt).
Überlieferung: Vidimus
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Bayreuth
Originaldatierung: Datum et actum in Peirveth (1284) IIII nonas Junii.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1284
Monat: 6
Tag: 2
Äußere Beschreibung: Vidimus des Plassenburger Archivs, 18. Mai 1778.
Überlieferung: Vidimus
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Bayreuth
Originaldatierung: Datum et actum in Peirveth (1284) IIII nonas Junii.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1284
Monat: 6
Tag: 2
Äußere Beschreibung: Vidimus des Plassenburger Archivs, 18. Mai 1778.
Leuchtenberg, Friedrich Landgraf von
Nürnberg, Friedrich Burggraf von
Sparneck, Rüdiger von
Turnau, Albert gen. Vurzo
Nankenreut, Friedrich gen. von
Rauch, Heirnich gen. von
Egersdorf, Konrad von
Stettbach, Otto von
Künsberg, Eberhard von
Künsberg, Heinrich von
Trutenberg, Heinrich von
Bayreuth (Lkr. Bayreuth), Ausstellungsort
Nabburg (Lkr. Schwandorf)
Wernberg (Gde. Wernberg-Kölbitz, Lkr. Schwandorf)
Pleystein (Lkr. Neustadt a. d. Waldnaab)
Altendorf (Lkr. Schwandorf)
Peuerscheneschenbach siehe Windischeneschenbach
Windischeschenbach (Lkr. Neustadt a. d. Waldnaab)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
Hierarchie
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