Kläger: Bathasar von Ahlefeldt zu Heiligenstedten und Drage, Amtmann zu Rendsburg, Claus Pogwisch zu Schleswig, Eggert von der Herberge (Harburg) zu Brunsholm als Erben und Gläubiger des Burchardt Plessen, Beklagte: Melchior Rantzau zu Plön und seine Schwestern Drude Rantzau zu Kiel, Margarethe Rantzau zu Satrupholm als Kinder und Erben des Ove Rantzau, Prozessvertreter: Dr. Johann Georg Krapff, Dr. Christoph Stauber, Streitgegenstand: Erbschaftsstreitigkeit
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Kläger: Bathasar von Ahlefeldt zu Heiligenstedten und Drage, Amtmann zu Rendsburg, Claus Pogwisch zu Schleswig, Eggert von der Herberge (Harburg) zu Brunsholm als Erben und Gläubiger des Burchardt Plessen, Beklagte: Melchior Rantzau zu Plön und seine Schwestern Drude Rantzau zu Kiel, Margarethe Rantzau zu Satrupholm als Kinder und Erben des Ove Rantzau, Prozessvertreter: Dr. Johann Georg Krapff, Dr. Christoph Stauber, Streitgegenstand: Erbschaftsstreitigkeit
LASH, Abt. 390 Nr. 11
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1614-1622
Enthält: Landgericht 1614-1615, RKG 1616-1622; Genealogisches Schema der Verwandtschaftsverhältnisse (BI 3); Aktenstück aus dem Prozess der Elsebe Rantzau, Klosterjungfrau zu Preetz, gegen Melchior Rantzau zu Plön, mit gerichtlicher Entscheidung 1614 (BI Nr. 1); Gutachten der Gottorfer Regierung 1615; Gutachten des Ernst Cothmann, des Schöppenstuhls Leipzig, der Juristen-Fakultät Rostock und des Hofgerichts zu Wittenberg um 1616, Präzedenzurteil des Landgerichts 1616 (Beilagen 1, 4, 5)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:09 MEZ