Amtsgericht Uchte (Bestand)
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NLA HA, Hann. 72 Uchte
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.11 Kurfürstentum/Königreich Hannover >> 1.11.12 Justiz >> 1.11.12.2 Untere Justizbehörden >> 1.11.12.2.6 Amtsgerichte im Obergerichtsbezirk Lüneburg
1705-1895
Beschreibung: Zur Verwaltungs- und Territorialgeschichte der einzelnen Ämter siehe Vorwort zum Bestand des Amtes Uchte (Hann. 74 Uchte)
Bestandsgeschichte: Die Abgaben des Amtsgerichts Uchte mit den Akten des 17. und 18. Jahrhunderts sind bei der Brandkatastrophe im Oktober 1943 verbrannt. Es waren darunter u.a. Ehestiftungen und Kontraktenbücher zu finden.
Die nachstehend verzeichneten Akten, die zum größten Teil aus dem 19. Jahrhundert stammen, gelangten 1960 in das Hauptstaatsarchiv (vgl. Acc. 94/60) nach Hannover. Sie konnten längerer Zeit nicht benutzt werden, da als Orientierungshilfe lediglich das vom Amtsgericht Uchte aufgestellte Abgabeverzeichnis (vgl. Dienstakte Hann. 1/4, Spez. E 1564 Uchte, vol. I, Bestellsignatur: Nds. 71 Acc. 110/98 Nr. 721) zur Verfügung stand.
Der Archivbestand setzt sich zusammen aus den Registraturen des inzwischen aufgelösten Amtsgerichts Uchte (heute Stolzenau) und des bis zur hannoverschen Amts- und Verwaltungsreform im Jahre 1859 selbstständigen Amtsgerichts Diepenau, welches mit Uchte vereinigt wurde. Die Registraturtrennung wurde bei der Ordnung berücksichtigt und beibehalten. Die Registratur des Amtsgerichts Diepenau - Gruppe II/Klassifikation 02. - umfasst also nur den Zeitraum bis 1859, während in der des Amtsgerichts Uchte - I/Klassifikation 01. - sowohl Akten nur dieses Amtsgerichts als auch diejenigen, die nach der Vereinigung entstanden, zu suchen sind.
Im Jahre 2009 wurden vom Amtsgericht Stolzenau 2,1 lfd. Meter - vorwiegend Testamente - der ehemaligen Ämter bzw. Amtsgerichte Uchte und Diepenau abgegeben (vgl. Acc. 2009/034 und 2009/522), die unter der Signatur Hann. 72 Uchte Nr. 565 bis 918 in den Bestand eingeordnet wurden.
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Archivbestand Hann. 72 Uchte sind bislang folgende Ablieferungen eingegangen:
Nr. 1-918
Stand: März 2009
Findmittel: An den vorliegenden Archivbestand Hann. 72 Uchte schließt die Überlieferung des Amtsgerichts Uchte nach der Reichsjustizreform 1879 (Hann. 172 Uchte ) an. Bei der Abgrenzung zu diesem Archivbestand sind zeitliche Überschneidungen nicht zu vermeiden, so dass in entsprechenden Fällen auch die Findmittel zu diesem Archivbestand heranzuziehen sind.
Bearbeiter: Anna Boekhoff (1979)
Anna Ostendorff (2009)
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Bestandsgeschichte: Die Abgaben des Amtsgerichts Uchte mit den Akten des 17. und 18. Jahrhunderts sind bei der Brandkatastrophe im Oktober 1943 verbrannt. Es waren darunter u.a. Ehestiftungen und Kontraktenbücher zu finden.
Die nachstehend verzeichneten Akten, die zum größten Teil aus dem 19. Jahrhundert stammen, gelangten 1960 in das Hauptstaatsarchiv (vgl. Acc. 94/60) nach Hannover. Sie konnten längerer Zeit nicht benutzt werden, da als Orientierungshilfe lediglich das vom Amtsgericht Uchte aufgestellte Abgabeverzeichnis (vgl. Dienstakte Hann. 1/4, Spez. E 1564 Uchte, vol. I, Bestellsignatur: Nds. 71 Acc. 110/98 Nr. 721) zur Verfügung stand.
Der Archivbestand setzt sich zusammen aus den Registraturen des inzwischen aufgelösten Amtsgerichts Uchte (heute Stolzenau) und des bis zur hannoverschen Amts- und Verwaltungsreform im Jahre 1859 selbstständigen Amtsgerichts Diepenau, welches mit Uchte vereinigt wurde. Die Registraturtrennung wurde bei der Ordnung berücksichtigt und beibehalten. Die Registratur des Amtsgerichts Diepenau - Gruppe II/Klassifikation 02. - umfasst also nur den Zeitraum bis 1859, während in der des Amtsgerichts Uchte - I/Klassifikation 01. - sowohl Akten nur dieses Amtsgerichts als auch diejenigen, die nach der Vereinigung entstanden, zu suchen sind.
Im Jahre 2009 wurden vom Amtsgericht Stolzenau 2,1 lfd. Meter - vorwiegend Testamente - der ehemaligen Ämter bzw. Amtsgerichte Uchte und Diepenau abgegeben (vgl. Acc. 2009/034 und 2009/522), die unter der Signatur Hann. 72 Uchte Nr. 565 bis 918 in den Bestand eingeordnet wurden.
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Archivbestand Hann. 72 Uchte sind bislang folgende Ablieferungen eingegangen:
Nr. 1-918
Stand: März 2009
Findmittel: An den vorliegenden Archivbestand Hann. 72 Uchte schließt die Überlieferung des Amtsgerichts Uchte nach der Reichsjustizreform 1879 (Hann. 172 Uchte ) an. Bei der Abgrenzung zu diesem Archivbestand sind zeitliche Überschneidungen nicht zu vermeiden, so dass in entsprechenden Fällen auch die Findmittel zu diesem Archivbestand heranzuziehen sind.
Bearbeiter: Anna Boekhoff (1979)
Anna Ostendorff (2009)
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
14,1
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST
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- Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik)
- Gliederung (Archival tectonics)
- 1 Staatliche Bestände (Archival tectonics)
- 1.11 Kurfürstentum/Königreich Hannover (Archival tectonics)
- 1.11.12 Justiz (Archival tectonics)
- 1.11.12.2 Untere Justizbehörden (Archival tectonics)
- 1.11.12.2.6 Amtsgerichte im Obergerichtsbezirk Lüneburg (Archival tectonics)