Jettkofen, Güterstand und Lehensachen: Jerg Loderer, Ammann zu Jettkofen, schreibt an das Oberamt Scheer wegen zweier Kloster-Salemer Höfe zu Jettkofen und über die Eröffnung einer Wirtschaft, 1660; Christoph Frick, Wirt zu Ostrach, verkauft an Johann Mester zu Jettkofen 2 Äcker für 12 fl 30 xr, 1666; Jerg Klingler zu Jettkofen verkauft an Jakob Schmid, Alt-Müller zu Ostrach, 2 Jauchert Acker, 1667; Ulrich Brunner zu Jettkofen kauft von Andreas Pfaff zu Levertsweiler 1/2 Jauchert Acker, 1668; Verleihung eines herrschaftlichen Lehenhauses mit zugehörigen Gütern zu Jettkofen, die bisher Jakob Schlegel innehatte, an Hans Georg Brunner zu Jettkofen mit der Verpflichtung, das alte Haus abzubrechen und neu zu bauen, 1668; Beschreibung dieses herrschaftlichen Lehenguts, um 1670; Verzeichnis der Lehen- und Eigengüter des Unterammanns Jerg Liggerdorfer, um 1680; Erneute Quittung des Medard Reutlinger zu Überlingen über den Empfang von 132 fl für den 1661 erfolgten Verkaufs einiger Äcker, Wiesen und der Mühle zu Jettkofen an Jerg Loderer, Ammann, und Georg Irmbler, beide zu Jettkofen, 1681; Beschreibung der Landgarben vom Salemer Lehenhof zu Jettkofen, den jetzt Thomas Irmbler innehat, 1682; das der Kloster-Königsbronner Pflege Pfullendorf gehörende Lehengut des Jerg Klingler zu Jettkofen: Rückstand der Abgaben, 1690, Übergang an dessen Witwe bzw. Kinder und Regelung der Bezahlung und der rückständigen Abgaben, 1693; Gesuch des Josef Irmler zu Jettkofen an das Kloster Salem um Nachlaß eines Teils des Ehrschatzes von 160 fl wegen des ruinösen Hauses, 1710; die Gemeinde Jettkofen gestattet dem Lorenz Wolfertsberger, Lehensmann des Klosters Habsthal zu Jettkofen, sein Haus unter Auflassung des alten an anderer Stelle zu erbauen, 1761; mit Genehmigung des Klosters Salem als Lehensherrn verkauft Sebastian Kugler zu Jettkofen für 800 fl sein Erblehen an Johann Irmbler, Sohn des Thomas Irmbler; letzterer überläßt altershalber sein Lehengut dem S. Kugler für 200 fl, 1735; das Lehengut der Kloster-Königsbronner Pflege Pfullendorf: Feststellung, daß ein strittiger Acker vor 13 Jahren dem Kloster Salemer Lehensmann Andreas Leberer zu Jettkofen zugesprochen wurde, 1739; die Pflege befiehlt ihrem Lehensmann Georg Klingler zu Jettkofen, gegen den Anspruch des Klosters Salem auf 1/2 Jauchert, die zu seinem Lehen gehören, über das Oberamt Scheer zu protestieren, 1747; Verleihung dieses Lehenguts, das bisher Hans Jerg Forster und Georg Klingler, beide zu Jettkofen, als Leiblehen innehatten, an Konrad Kesenheimer, scheerischer Untertan zu Jettkofen, gegen 30 fl Ehrschatz, 1758 (2 Expl.); Protest der Kloster-Königsbronner Pflege beim Amt Scheer wegen Wegnahme einer Baind von diesem Lehengut durch den Ammann zu Jettkofen, 1765; Gewährung eines Baubeitrages, 1784; ein Lehenacker des Johann Georg Irmbler zu Jettkofen vom Kloster Habsthal (Extrakt aus dem Kloster-Habsthaler Urbar von 1420), 1740; anderseitiger Anspruch auf einen Garten des Hans Georg Bauknecht, den er vor 15 Jahren von Franz Ignaz Duelli, Wirt zu Jettkofen, gekauft hat, 1754; amtliche Bestätigung für Martin Egerter zu Jettkofen über den Empfang seiner von der Schwiegermutter ererbten Güter, um 1760; Barbara Braun, Witwe des Franz Ignaz Duelli zu Jettkofen, übergibt ihrem Schwiegersohn Anton Näher von Wolfertsreute das Kloster-Salemer Erblehengut und das Schupflehengut von der Frühmeßpfründe Ostrach, 1782