Dienstverhältnisse des Regierungskanzlisten Johann Bernhard Trinks (Trincks) und seines Bruders, des Regierungssekretärs Johann Christian Trinks (Trincks)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Rep. 18 Nr. 190
35/1, R-Rep. 72a
Kabinettsakten Carl Thomas Nr. 1303
Fasc. 76. Dienerschaft.
Fasc. 55 Besetzung der Dicasterien
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Rep. 18 Dienersachen
Dienersachen >> Buchstabe T
1763-1771
Enthält: Abschied der Herzoginwitwe Charlotte Amalie zu Sachsen [-Meiningen] für den sachsen-meiningenschen Regierungskanzlisten Johann Bernhard Trinks (Abschrift); Ernennung des Johann Bernhard Trincks zum löwenstein-wertheimschen Kammersekretär und dessen Besoldung; Mitteilung Johann Bernhard Trinks an die Kammerräte, dass er wegen einer Reise/Mitfahrgelegenheit mit Frau und Kind abkömmlich sein wird, Entlassung des Johann Bernhard Trinks auf eigenen Wunsch wegen Verweigerung der erbetenen Besoldungszulage oder Beförderung; Ernennung des Johann Bernhard Trinks zum Rentsekretär bei der sachsen-coburg-saalfeldischen Rentkammer in Coburg (Abschrift); Bewerbungen des Johann Christian Trinks in Meiningen, des Friedrich Adam Oeder, löwenstein-wertheimscher Regierungsregistrator und des Johann Georg Schneyter, kaiserlicher Notar, Regierungsadvokat und Procurator ordinarius in Wertheim, um die durch den Weggang Johann Bernhard Trinks erledigte Stelle eines Kammersekretärs; Ernennung des Johann Christian Trinks, sachsen-meiningenscher Kanzlist, zum löwenstein-wertheimschen Regierungssekretär bei der Kabinetts- (Geheimen) und Regierungskanzlei und dessen Besoldung unter Gewährung freien Quartiers; Schulden des Johann Christian Trinks, dessen Flucht mit der wegen Bestehlung ihres Mannes, des löwenstein-wertheimschen Husaren [Martin] Forster, steckbrieflich gesuchten Maria Theresia Forster [geb. Schwall], Verhaftung beider in Sonneberg im Herzogtum Sachsen-Meiningen, Entlassung des Christian Trinks aus löwenstein-wertheimschen Diensten und Befriedigung seiner Gläubiger
Darin: Bestätigung des löwensteinstein-wertheimschen [Kammerrats und] Kellers [Johann Philipp Franz Linck] in Wertheim für den löwenstein-wertheimschen gemeinherrschaftlichen Keller [Wolfgang Siegfried] Trier darüber, dass die Urkunden über die Verpachtung der Schweineschneiderei [in der Grafschaft Wertheim] seit je unentgeltlich ausgestellt werde, 1771 (Konzept auf Aktenumschlag)
Akte aus dem Kabinett Carl Thomas Nr. 1303:
Annahme des Kammersekretäts Johann Bernhard Trincks (1763)
Diese mit Buntpapierumschlag:
Buntpapierart bzw. -unterart: Kleisterpapier mit Verdrängungdekor
Farben; Grundfarbenverteilung; Muster: Mehrfarbig gelb-rot-grün-blau; schachbrettartig angelegte Flächen in rot-blau mit auf den Eckpunkten zwischengelagerten kleineren Flächen in gelb-grün - Äderung - Sicheln
Herstellungstechnik: Farbkleisterverformung direkt auf Papier ¿ Grund Abzug
Darin: Bestätigung des löwensteinstein-wertheimschen [Kammerrats und] Kellers [Johann Philipp Franz Linck] in Wertheim für den löwenstein-wertheimschen gemeinherrschaftlichen Keller [Wolfgang Siegfried] Trier darüber, dass die Urkunden über die Verpachtung der Schweineschneiderei [in der Grafschaft Wertheim] seit je unentgeltlich ausgestellt werde, 1771 (Konzept auf Aktenumschlag)
Akte aus dem Kabinett Carl Thomas Nr. 1303:
Annahme des Kammersekretäts Johann Bernhard Trincks (1763)
Diese mit Buntpapierumschlag:
Buntpapierart bzw. -unterart: Kleisterpapier mit Verdrängungdekor
Farben; Grundfarbenverteilung; Muster: Mehrfarbig gelb-rot-grün-blau; schachbrettartig angelegte Flächen in rot-blau mit auf den Eckpunkten zwischengelagerten kleineren Flächen in gelb-grün - Äderung - Sicheln
Herstellungstechnik: Farbkleisterverformung direkt auf Papier ¿ Grund Abzug
Kabinett, Regierung
1 Bü.
Archivale
vgl. kathol. Kirchenbuch Wertheim S. 318
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ