Vor dem Heilbronner Notar Heinrich Lehmann wiederholt Anna Margarethe von Helmstatt, Tochter +Albrechts von Liebenstein, württ. Rats und Obervogts zu Lauffen, und dessen Frau Margarethe geb. von Rosenberg, mit Zustimmung ihres Mannes Pleickart von Helmstatt, Herrn zu Hinsingen, Oberst, Ritter, pfälz. Geh. Rats und Vizedoms zu Neustadt a.d. Haardt, den Verzicht auf ihr väterliches Erbe gemäß der Eheabrede von 1607 [April 31, U 50] und der Erbbestätigung von 1611 laut einer inserierten Urkunde vom Vortag. Zeugen: Die Brüder Ludwig und Philipp von Liebenstein, Konrad von Weiler als Vormund von deren minderjährigem Bruder Albrecht und für dessen Mitvormund Albrecht Christoph von Rosenberg, Christoph Erbermann, Dr. iur. utr., Advokat zu Öhringen ("Orengaw")
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Vor dem Heilbronner Notar Heinrich Lehmann wiederholt Anna Margarethe von Helmstatt, Tochter +Albrechts von Liebenstein, württ. Rats und Obervogts zu Lauffen, und dessen Frau Margarethe geb. von Rosenberg, mit Zustimmung ihres Mannes Pleickart von Helmstatt, Herrn zu Hinsingen, Oberst, Ritter, pfälz. Geh. Rats und Vizedoms zu Neustadt a.d. Haardt, den Verzicht auf ihr väterliches Erbe gemäß der Eheabrede von 1607 [April 31, U 50] und der Erbbestätigung von 1611 laut einer inserierten Urkunde vom Vortag. Zeugen: Die Brüder Ludwig und Philipp von Liebenstein, Konrad von Weiler als Vormund von deren minderjährigem Bruder Albrecht und für dessen Mitvormund Albrecht Christoph von Rosenberg, Christoph Erbermann, Dr. iur. utr., Advokat zu Öhringen ("Orengaw")
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt U 101
3/5/?, 1/10/28/q
Lit. U Nr. 11
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten
Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten >> Urkunden >> von Helmstatt >> 1610-1619
1616 (1616 März 5 (Febr 24 st.v.) Liebenstein)
Urkunden
1) Ausf. Perg., S. anh. in Holzkapsel 2) Begl. Abschr. des Straßburger Notars Jeremias Ursinus vom 22.10.1638, Pap. 10 Bl., SmP abg. - Rv.
Erbermann; Christoph, Dr.iur.utr.; Anwalt, Öhringen
Helmstatt zu Hinsingen, von; Anna Margarete, geb. von Liebenstein
Helmstatt zu Hinsingen, von; Bleikhard, pfälz. Vitztum zu Neustadt
Lehmann; Heinrich, Notar zu Heilbronn
Liebenstein und Bönnigheim, von; Albrecht, Obervogt zu Lauffen
Liebenstein, von; Albrecht
Liebenstein, von; Anna Margarete
Liebenstein, von; Ludwig
Liebenstein, von; Margarete, geb. von Rosenberg
Liebenstein, von; Philipp
Rosenberg, von; Albrecht Christoph
Rosenberg, von; Margarete
Ursinus; Jeremias, Notar zu Straßburg
Weiler, von; Konrad
Heilbronn
Lauffen am Neckar HN
Neustadt an der Weinstraße NW
Öhringen KÜN
Straßburg, Dép. Bas-Rhin F
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:16 MESZ
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