Das Reichsstift Salmansweiler verkauft um 786 fl. Landeswährung an das Franziskanerinnenkloster zu Munderkingen die ihm aus der Pfändung des Hans Jerg Mayer zu Bermatingen zugefallenen Güter: [a] ein 3-käriges Haus und Torgel samt Kraut- und Baumgarten im Unterdorf gelegen; [b] 1/4 J. Hanfland im Wittengarten - belastet mit 2 kr. 5 h Zins und Zehnt nach Salem - ; [c] 1/2 Mm. Emdtwiese (Bachwiese); [d] 3 1/2 Stück Reben im Wolsperg an der Haagstelle - belastet mit 2 kr. 6 h Zins nach Salem und 4 h Bodenzins an St. Georg, Kirchenpatron zu Bermatingen; [e] 4 Stück Reben im Lerchenberg - belastet mit 1 kr. 6 h jährlichen Bodenzins nach Salem; [f] 1/2 J. Holz im Wolsperg. - Genannte Anlieger: Matheus Bayer; Fideli Dilger; Andreas Ginger; Witwe des Klaus Hartmann; Benedikt, Hans und Matheus Jerg; Jakob Miller; Witwe des Dr. Rettich; Georg Schneider; Johann Friedrich Weyen; Gotteshaus Wald (Waldt); die Schwestern in Weppach. - Die hohe und niedere Gerichtsbarkeit und das Besteuerungsrecht bleiben dem Reichsstift vorbehalten.
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Das Reichsstift Salmansweiler verkauft um 786 fl. Landeswährung an das Franziskanerinnenkloster zu Munderkingen die ihm aus der Pfändung des Hans Jerg Mayer zu Bermatingen zugefallenen Güter: [a] ein 3-käriges Haus und Torgel samt Kraut- und Baumgarten im Unterdorf gelegen; [b] 1/4 J. Hanfland im Wittengarten - belastet mit 2 kr. 5 h Zins und Zehnt nach Salem - ; [c] 1/2 Mm. Emdtwiese (Bachwiese); [d] 3 1/2 Stück Reben im Wolsperg an der Haagstelle - belastet mit 2 kr. 6 h Zins nach Salem und 4 h Bodenzins an St. Georg, Kirchenpatron zu Bermatingen; [e] 4 Stück Reben im Lerchenberg - belastet mit 1 kr. 6 h jährlichen Bodenzins nach Salem; [f] 1/2 J. Holz im Wolsperg. - Genannte Anlieger: Matheus Bayer; Fideli Dilger; Andreas Ginger; Witwe des Klaus Hartmann; Benedikt, Hans und Matheus Jerg; Jakob Miller; Witwe des Dr. Rettich; Georg Schneider; Johann Friedrich Weyen; Gotteshaus Wald (Waldt); die Schwestern in Weppach. - Die hohe und niedere Gerichtsbarkeit und das Besteuerungsrecht bleiben dem Reichsstift vorbehalten.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 556 e U 125
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 556 e Sammlung Munderkingen, Klause St. Anna
Sammlung Munderkingen, Klause St. Anna >> Urkunden >> Protokollbuch des Klosters St. Anna zu Munderkingen.
1709 Juli 3
Urkunden
Siegler: A. mit dem größeren Kanzleisiegel
Überlieferungsart: Abschrift
Anmerkungen: in Nr. 125, Protokollbuch, Bl. 90 - 91
Überlieferungsart: Abschrift
Anmerkungen: in Nr. 125, Protokollbuch, Bl. 90 - 91
Bayer, Mattheus
Dilger, Fridel
Ginger, Andreas
Hartmann, Klaus
Jerg, Benedikt
Jerg, Hans
Jerg, Matheus
Mayer, Hans Jerg
Miller, Jakob
Rettich, Dr.
Schneider, Georg
Weyen, Johann Friedrich
Bermatingen FN
Salem FN; Reichsstift
Salmansweiler = Salem FN
Wald SIG; Kloster
Weppach : Bermatingen FN; Kloster
Protokollbuch des Klosters St. Anna zu Munderkingen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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- Unter Joseph II. aufgehobene Frauenklöster (Bestand)
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- Urkunden (Gliederung)
- Protokollbuch des Klosters St. Anna zu Munderkingen. (Archivale)