Regierung/Landesregierung Lippe - Abteilung des Innern (Bestand)
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L 80.04
Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik) >> 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe >> 1.1. Land Lippe (bis 1947) >> 1.1.2. Verwaltung, Justiz >> 1.1.2.2. Allgemeine und innere Verwaltung >> 1.1.2.2.3. Regierung / Landesregierung
1789-1953
Organisation 1932-1945 (6); Reichsangelegenheiten 1840-1948 (146); Landesangelegenheiten, Landtag, Landespräsidium, Landesregierung 1856-1948 (229); Kommunalangelegenheiten 1843-1951 (263); Kataster, Vermessung, Grenzen 1881-1948 (35); Justizwesen 1879-1948 (103); Wohnungs- und Flüchtlingswesen 1920-1941 (13); Staatl. Krankenanstalten 1927-1933 (2); Kriegsgräberfürsorge 1917-1948 (4); Post, Rundfunk, Presse 1875-1947 (21); Straße, Wege, Enteignungen 1863-1948 (11); Gewässer 1811-1948 (36); Vereinswesen 1821-1947 (33); Versicherungswesen 1888-1948 (68); Wohltätigkeit, Stifte, Stiftungen, Damenstifte Cappel und St. Marien/Lemgo 1794-1952 (51); Landeswitwen- und Waisenkasse 1851-1946 (20); Reichs- und Staatsangehörigkeit 1867-1950 (70); Personenstandswesen, Namensänderungen 1822-1948 (96); Kirchen- und Religionsangelegenheiten 1880-1950 (14); Wissenschaft, Kunst und Kultur, Landesarchiv, Landesbibliothek, Landesmuseum, Hermannsdenkmal, Heimatschutz 1838-1951 (143); Fremdenverkehr 1926-1949 (24).
Bestandsgeschichte: Im Zuge der Verwaltungsvereinfachung wurden am 1.2.1924 die Finanz- und die Bauabteilung sowie der Geschäftsbereich des Landespolizeidirektors eingerichtet, am 15.7.1924 die Abteilung des Innern, die Fürsorge-, die Wirtschafts-, die Domänen-, die Forst- und die Schulabteilung; gleichzeitig erfolgte die Aufgliederung der 1910/1912 eingerichteten Zentralregistratur (L 79) in Abteilungsregistraturen; durch die Vereinigung von Landespräsidium (L 75 ) und Regierung zur Landesregierung im Jahre 1932 entstand wieder eine Zentralbehörde wie vor 1853 (vgl. L 77), nach 1947 wurden die Akten zum Teil bei der Regierung Detmold (D 1) weitergeführt.
Bestandsgeschichte: Im Zuge der Verwaltungsvereinfachung wurden am 1.2.1924 die Finanz- und die Bauabteilung sowie der Geschäftsbereich des Landespolizeidirektors eingerichtet, am 15.7.1924 die Abteilung des Innern, die Fürsorge-, die Wirtschafts-, die Domänen-, die Forst- und die Schulabteilung; gleichzeitig erfolgte die Aufgliederung der 1910/1912 eingerichteten Zentralregistratur (L 79) in Abteilungsregistraturen; durch die Vereinigung von Landespräsidium (L 75 ) und Regierung zur Landesregierung im Jahre 1932 entstand wieder eine Zentralbehörde wie vor 1853 (vgl. L 77), nach 1947 wurden die Akten zum Teil bei der Regierung Detmold (D 1) weitergeführt.
501 Kartons = 1547 Archivbände 1789-1953. - Findbuch: L 80.04; Namenverzeichnisse: Ein- und Auswanderung, Staatsangehörigkeit.
Bestand
Staatshandbuch für das Land Lippe, Detmold 1929; Drake, Heinrich, Die lippische Landesverwaltung in der Nachkriegszeit, Detmold 1932; Jeserich, Kurt G. A. / Pohl, Hans / Unruh, Georg-Christoph von (Hg.), Deutsche Verwaltungsgeschichte, Band 1-6, Stuttgart 1983-1988, Band 4, S. 610; Hubatsch, Walter, Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte, Band 16, Marburg 1980, 1981, S. 190ff.; Ellwein, Thomas, Der Staat als Zufall und als Notwendigkeit. Die jüngere Verwaltungsentwicklung in Deutschland am Beispiel Ostwestfalen-Lippe. Band 1: Die öffentliche Verwaltung in der Monarchie 1815-1918, Opladen 1993. Band 2: Die öffentliche Verwaltung im gesellschaftlichen und politischen Wandel 1919-1990, Opladen 1997.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.2. Allgemeine und innere Verwaltung (Tektonik)
- 1.1.2.2.3. Regierung / Landesregierung (Tektonik)