Superintendent Ernst Volk (Bestand)
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7NL 196B
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 7NL Nachlässe >> 7NL 196B Superintendent Ernst Volk
Bestandsbeschreibung: Ernst Wilhelm Volk (1927-2015) war von 1956-1992 Pfarrer in Mülheim an der Mosel und von 1964-1992 Superintendent des Kirchenkreises Trier. Von 1972 bis 1995 war er Vorsitzender und anschließend Ehrenvorsitzender des Lutherischen Konvents im Rheinland. Sein Nachlass enthält einige Sonderdrucke und Manuskripte, außerdem Schriftverkehr der Jahre 1974-1989, betr. vor allem die Auseinandersetzung um das Antirassismusprogramm des Ökumenischen Rats der Kirchen in Namibia und Südafrika sowie das "Fluchblatt" der rheinischen Theologiestudenten. Bücher wurden entnommen und der Archivbibliothek hinzugefügt. Literatur (Auswahl): Berke, Thomas (Hg.), Verlorenes wiederfinden. Festschrift für Ernst Volk zum 65. Geburtstag, Elversberg 1992; Darf ein Protestant nach Lourdes pilgern? Die aktuelle Kontroverse, Hintergrundinformationen und ein Beitrag des Superintendenten em. Ernst Volk, Wetzlar 1998; Gruch, Jochen (Bearb.), Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland von der Reformation bis zur Gegenwart (Bd. 4), Bonn 2020, S. 397; Rominger, Walter, Luther und den lutherischen Vätern verpflichtet. Ernst Volk wurde 85, in: Informationsbrief Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ 275 (2012), S. 17-18; Volk, Ernst, Anfechtung und Gewißheit des Glaubens. Die sieben Sendschreiben der Offenbarung des Johannes ausgelegt, Neuendettelsau 1998; Ders., Die Evangelische Kirche Mülheim, Mosel, und ihre Tafelbilder, München 1993; Ders., Ein feste Burg ist unser Gott. Evangelisches Glaubenszeugnis in Luthers Liedern, hg. v. Thomas Berke u. Winfrid Krause, Neuendettelsau [2017]; Ders., Johannes Brenz. Zeuge biblisch-evangelischer Wahrheit und Reformator im südlichen Deutschland, Nürnberg 2010; Ders., Johannes Bugenhagen, Dr. Pommer. Der Reformator im Norden, Groß Oesingen 1999; Ders., Philipp Melanchthon, der Lehrer Deutschlands, Groß Oesingen 1997; Ders., So kommt der Glaube aus der Predigt. Evangelische Predigt im Trierer Land, Groß Oesingen 2006; Ders., War Luther ein Antisemit? Eine Stellungnahme zur Forderung, die EKD möge sich von Luthers judenfeindlichen Aussagen öffentlich distanzieren, Wetzlar 1996. Ergänzende Bestände: 1OB 002 (Konsistorium der Rheinprovinz); 1OB 009 (Personalakten der Pfarrer); 1OB 017 (LKA Sachakten 2 : Az. 11-13); 7NL 006 (Professor Peter Brunner); 7NL 145 (Pfarrer Eugen Rose); 6 HA 002 (OKR Johannes Schlingensiepen); 6HA 003 (Präses Joachim Beckmann); 6HA 033 (OKR Hans-Ulrich Stephan); 5WV 012 (Lutherischer Konvent im Rheinland)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ