1.: Bischof Simon von Paderborn, Adolf, Erich, Otto, Heinrich und Anton, Grafen von Holstein-Schaumburg sowie Bernhard VII. zur Lippe treten dem am 22. Feb. 1470 zw. Bischof Ernst von Hildesheim und Hzg. Otto von Braunschweig-Lüneburg und dessen Sohn Heinrich geschlossenen Landfriedensbündnis (Schutz der Straßen, mil. Beistand) bei. Dieses Bündnis hatte Hzg. Friedrich d.Ä., Vater des vorgen. und zwischenzeitlich (+) Otto erneuert. Die Aussteller verpflichten sich im Kriegsfall 400 Reiter und 5000 Mann zu stellen. 2.: Die Ritterschaft des Stiftes Paderborn, sowie der Herrschaften Schaumburg und Lippe geben ihre Zustimmung zum Bündnisbeitritt ihrer Herren. 3.: Ernst und Friedrich bekräftigen das Bündnis und erweitern es um die genannten Personen. Sie fassen erneut den Inhalt des Bündnisses zusammen, u.a. die Absicherung des Handelsverkehrs auf ihren Wegen, die gegenseitige rechtliche Verpflichtung und Unterstützung im Fehdefall und Regelung der Kosten sowie Verteilung der Beute.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
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