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Erklärung Johann Leonard Henkmantels, Echterischer Kellner zu Mespelbrunn, bezüglich seiner Bevollmächtigung zum Lehenempfang durch seinen Herrn Adolf Valentin Ludwig Echter Freiherr von und zu Mespelbrunn
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Erklärung Johann Leonard Henkmantels, Echterischer Kellner zu Mespelbrunn, bezüglich seiner Bevollmächtigung zum Lehenempfang durch seinen Herrn Adolf Valentin Ludwig Echter Freiherr von und zu Mespelbrunn
Urk. 76, R I b Fulda (Lehenurkunden Echter von Mespelbrunn)
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 5 Familien E >> 5.4 Echter von Mespelbrunn
1642 November 03
Ausfertigung, Papier, papiergedecktes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: So geschehen Fuld den 3ten novembris anno 1642
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Leonard Henkmantel, Echterischer Kellner zu Mespelbrunn, erklärt, dass er von seinem Herrn Adolf Valentin Ludwig Echter Freiherr von und zu Mespelbrunn zum Lehenempfang beim fuldischen Abt bevollmächtigt worden war, dieses aber aufgrund seiner nichadligen Geburt vom Lehnhof beanstandet worden war. Trotzdem wird ihm der Empfang der Lehen gestattet unter der Bedingung, dies keinen Präzedenzfall werden zu lassen, was er mit dieser Urkunde bestätigt. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.