Streitigkeiten, Belehnungen und sonstige Angelegenheiten der einzelnen Donatare (Neubelehnten) Vol. V/3 (G)
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Rep. 5a, Nr. 2387
Rep. 5a Fach 148 Nr. 16/3
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 4 Neubelehnte bzw. Donatare und Reduktion >> 2.2 12 4 1 Neubelehnte/Donatare
1651-1688
Enthält: Aktenstücke zu folgenden Angelegenheiten: - Gesuch des pommerschen Präsidenten Anders Gyldenklau vom 17. Juni 1659 um Erstattung der vorenthaltenen Einkünfte aus der ihm donierten Vikarie St. Martha in Bremen, mit entsprechender Regierungsverfügung an den Baumeister Johann von Hassel in Bremen vom 20. Juni 1659; Gesuche der Gyldenklau'schen Erben vom 30. September 1671, 4. März und 29. April 1672 um Schutz bei der durch den Tod des Subkantors Friedrich Weinmeister vakant gewordenen Vikarie und Zahlung der rückständigen Gelder (mit Anlage: Donationsbrief vom 18. Mai 1653), mit nachfolgendem Bericht von Hassels vom 20. November 1671; Regierungsverfügung vom 22. Juni 1672 - Streitsache des Regimentsquartiermeisters Heinrich von Gerstenberg gegen den Vorbesitzer Ascanius Kruse wegen Beeinträchtigung bei der Verwaltung der ihm donierten Vikarie beim neuen Schlafhaus in Bremen, auch Bericht Kruses dazu (1661/62, mit Anlage: Donationsbrief vom 9. April 1651) - Beschwerde der Meier Claus Dargeloh und Barthold Reimers in Dreye, Amt Syke, gegen ihren Gutsherrn Kapitän Thomas von Gerstenberg wegen erhöhter Abgaben (1664) - Streitsache des Kapitäns Thomas von Gerstenberg gegen die Vettern Clüver, insbesondere Alverich Clüver, wegen der ihm donierten Vikarie St. Andreas in Verden (1651, 1667, 1671-1673, 1684-1688), u.a.: Gesuch der Vettern Clüver vom 6. Dezember 1651 um ein Zeugenverhör in Verden wegen Einholung von Nachrichten zur Fundation der Vikarie; Gesuch Gerstenbergs vom 10. September 1667 um ein Attestat der Regierung an das Tribunal wegen Einbringung der Sache an die Regierung nicht durch ihn, sondern durch Clüvers (mit Anlagen: Strafmandate des Tribunals gegen Gerstenberg von 1666/1667 wegen Abführung der Sache vom zuständigen Gericht); Attestat der Regierung vom 14. September 1667 (mit Anlage: Regierungsbescheide von 1664); Gesuch Gerstenbergs vom 4. Januar 1671 um Immission in die donierten Güter, mit Schadensersatzforderung an Alverich Clüver (mit Anlage: königliches Mandat an die Regierung vom 19. Dezember 1670 wegen Abweisung des widerrechtlich eingesetzten Vikars Alverich Clüver und erneuter Donation der Vikarie an Gerstenberg), mit nachfolgenden Regierungsverfügungen vom 4. März 1671; Gesuche des Segebade Clüver für sich und namens des gesamten Geschlechts sowie des Alverich Clüver zu Langwedel vom 20. März und 22. April 1671 um Aufschiebung der Vollstreckung; Memoriale Gerstenbergs von 1671/1672 wegen Besitzstörung; königliches Mandat an die Regierung vom 23. Mai 1672 wegen Immission Gerstenbergs; Schreiben der Regierung an das Justizkollegium vom 2. Januar 1673 wegen Vollstreckung und Berichterstattung, mit nachfolgendem Bericht vom 20. Januar (mit Anlagen); Schreiben der Regierung an die schwedische Krone vom 20. Februar 1673 (nicht abgegangen), auch Protokoll vom 13. Mai 1673 wegen eines Schreibens an den König; Gesuch des Ernst Clüver zu Holzbaden vom 3. Juli 1684 um Fristverlängerung zur Eingabe der Dokumente zum Lehntag hinsichtlich des Clüver-Lehns (Vikarie St. Andreas); dessen Gesuch um Erneuerung der Investitur vom August 1684, mit beigefügten Dokumenten zum Lehn, u.a. Zeugenverhör in der Streitsache der Vettern Clüver gegen Gerstenberg von 1653; Auszug aus einem Schreiben Gerstenbergs an die Liquidationskommission vom 20. Januar 1688 wegen der Vikarie
Enthält: - Streitsache des Drosten Thomas von Gerstenberg zu Westen gegen den Bremer Bürger Barthold Bruse wegen eines zu seinem donierten Gahlen'schen Kanonikat gehörigen Hauses in Bremen (1668) - Streitsache der Sophia von Greiffencrantz, geb. von der Lippe, Witwe des Kanzlers Daniel Nicolai von Greiffencrantz, gegen den Sülfmeister in Lüneburg, Johann Töbing, wegen verweigerter Pachtzahlung hinsichtlich des donierten halben Zehnten zu Deutsch Evern (1673) - zur Forderung des Anton Günther von Harling, Landdrost der Grafschaft Diepholz, an das donierte, später an Thomas von Gerstenberg verkaufte Gut Westen: Schreiben von Harlings an den Kanzler Johann Stucke vom 23. September 1651 wegen seines Pfandgutes Westen; Mandat der Regierung an den Regimentsquartiermeister Heinrich von Gerstenberg vom 23. März 1652 wegen Beeinträchtigung des Donatars Heinrich Leschhorn im Besitz des Hofes Westen; weiteres Gesuch Harlings an die Regierung vom 1. März 1653 (mit Anlagen: königliche Erklärung vom 18. September 1649 wegen der Ansprüche Harlings und der Konzession für den Generalauditeur Niclas Dehmel, Schreiben der Regierung an den Kapitän Thomas von Gerstenberg vom 21. Dezember 1652 wegen geplanten Kaufs des Gutes); königliches Schreiben an die Regierung vom September 1653 wegen säumiger Zahlung und Nichterfüllung des Kaufvertrags durch Gerstenberg; Mandate der Regierung an den Bauschreiber Heinrich Poppe in Verden vom 28. November und 18. Dezember 1654 wegen Rückzahlung der Harling'schen Forderung durch die Donatare (mit beigefügter Anlage und Verteilung); Aktenstücke von 1655 zur Abtragung der anteiligen Summe von den donierten Verdener Syndikatseinkünften durch Dr. Burchard Uffelmann, Stadtrichter in Verden, und durch den Rittmeister Eberhard von der Lieth; Beschwerdeschriften und Gesuche Gerstenbergs vom 25. Dezember 1654, 19., 28. und 31. Januar 1655 wegen Mitheranziehung zur Abtragung der Harling'schen Forderung und militärischer Exekution (mit Anlagen: königlicher Donations- und Deklarationsbrief für Leschhorn vom 28. Juni 1652, Konfirmationsbrief vom 9. Juli 1652, königlicher Konzessionsbrief für Leschhorn und Gerstenberg vom 10. Januar 1653 wegen Verkauf und Kauf des Gutes Westen); Entwurf eines Schreibens des Gouverneurs Hans Christoph Graf von Königsmarck an den Reichskanzler Magnus Gabriel De la Gardie vom 16. März 1655 wegen der Harling'schen Forderung und notwendiger Beteiligung Gerstenbergs an der Abtragung von seinem Gut Westen
Enthält: - Streitsache des Drosten Thomas von Gerstenberg zu Westen gegen den Bremer Bürger Barthold Bruse wegen eines zu seinem donierten Gahlen'schen Kanonikat gehörigen Hauses in Bremen (1668) - Streitsache der Sophia von Greiffencrantz, geb. von der Lippe, Witwe des Kanzlers Daniel Nicolai von Greiffencrantz, gegen den Sülfmeister in Lüneburg, Johann Töbing, wegen verweigerter Pachtzahlung hinsichtlich des donierten halben Zehnten zu Deutsch Evern (1673) - zur Forderung des Anton Günther von Harling, Landdrost der Grafschaft Diepholz, an das donierte, später an Thomas von Gerstenberg verkaufte Gut Westen: Schreiben von Harlings an den Kanzler Johann Stucke vom 23. September 1651 wegen seines Pfandgutes Westen; Mandat der Regierung an den Regimentsquartiermeister Heinrich von Gerstenberg vom 23. März 1652 wegen Beeinträchtigung des Donatars Heinrich Leschhorn im Besitz des Hofes Westen; weiteres Gesuch Harlings an die Regierung vom 1. März 1653 (mit Anlagen: königliche Erklärung vom 18. September 1649 wegen der Ansprüche Harlings und der Konzession für den Generalauditeur Niclas Dehmel, Schreiben der Regierung an den Kapitän Thomas von Gerstenberg vom 21. Dezember 1652 wegen geplanten Kaufs des Gutes); königliches Schreiben an die Regierung vom September 1653 wegen säumiger Zahlung und Nichterfüllung des Kaufvertrags durch Gerstenberg; Mandate der Regierung an den Bauschreiber Heinrich Poppe in Verden vom 28. November und 18. Dezember 1654 wegen Rückzahlung der Harling'schen Forderung durch die Donatare (mit beigefügter Anlage und Verteilung); Aktenstücke von 1655 zur Abtragung der anteiligen Summe von den donierten Verdener Syndikatseinkünften durch Dr. Burchard Uffelmann, Stadtrichter in Verden, und durch den Rittmeister Eberhard von der Lieth; Beschwerdeschriften und Gesuche Gerstenbergs vom 25. Dezember 1654, 19., 28. und 31. Januar 1655 wegen Mitheranziehung zur Abtragung der Harling'schen Forderung und militärischer Exekution (mit Anlagen: königlicher Donations- und Deklarationsbrief für Leschhorn vom 28. Juni 1652, Konfirmationsbrief vom 9. Juli 1652, königlicher Konzessionsbrief für Leschhorn und Gerstenberg vom 10. Januar 1653 wegen Verkauf und Kauf des Gutes Westen); Entwurf eines Schreibens des Gouverneurs Hans Christoph Graf von Königsmarck an den Reichskanzler Magnus Gabriel De la Gardie vom 16. März 1655 wegen der Harling'schen Forderung und notwendiger Beteiligung Gerstenbergs an der Abtragung von seinem Gut Westen
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1649
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1649
Index-Gruppe: frei: GND:1159073112:Königsmarck, Hans Christoph von
Index-Gruppe: frei: GND:120280663:Nicolai von Greiffencrantz, Daniel
Index-Gruppe: frei: GND:100868134:Stucke, Johann
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1649
Index-Gruppe: frei: GND:1159073112:Königsmarck, Hans Christoph von
Index-Gruppe: frei: GND:120280663:Nicolai von Greiffencrantz, Daniel
Index-Gruppe: frei: GND:100868134:Stucke, Johann
Die Digitalisate dieser Akte befinden sich unter der Signatur Rep. 5a Nr. 2385 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7864767) (alte Archivsignatur Rep. 5a Fach 148 Nr. 16/1).
Gyldenklau, Anders, Präsident, pommerscher, Donation Hassel, Johann von, Baumeister, Bremen Weinmeister, Friedrich, Subkantor, Domkirche, Bremen Gerstenberg, Heinrich von, Regimentsquartiermeister, Donation Kruse, Ascanius, Vikar, Bremen Dargeloh, Calus, Meier, Dreye/Syke Reimers, Barthold, Meier, Dreye/Syke Gerstenberg, Thomas von, Kapitän, Drost, Donation Clüver, Alverich, Langwedel, Clüver-Lehn Clüver, Ernst, Holzbaden, Clüver-Lehn Clüver, Segebade, Clüver-Lehn Clüver, Otto, Vikar, Clüver-Lehn Bruse, Barthold, Bürger, Bremen Greiffencrantz, Sophia von, geb. von der Lippe, Donation Greiffencrantz, Daniel Nicolai von, Kanzler, Donation Töbing, Johann, Sülfmeister, Lüneburg Harling, Anton Günther von, Landdrost, Diepholz, Schuldforderung Stucke, Johann, Kanzler Leschhorn, Heinrich, Faktor, Donatar, Gut Westen Dehmel, Niclas, Generalauditeur, Donation, Gut Westen Poppe, Heinrich, Bauschreiber, Verden Uffelmann, Burchard, Dr., Richter, Verden, Syndikatseinkünfte Lieth, Eberhard von der, Donation Königsmarck, Hans Christoph Graf von, Gouverneur De la Gardie, Magnus Gabriel, Reichskanzler
Bremen, Vikarie St. Martha, Donation Bremen, Domkirche, Subkantor Bremen, neues Schlafhaus, Vikarie, Donation Dreye, Amt Syke, Meier Verden, Vikarie St. Andreas (Clüver-Lehn), Donation Deutsch Evern, Zehnt, Donation Westen, Gut
Belehnungen, Donatare Donatare, Belehnungen Donatare, Streitigkeiten Streitsachen, Donatare Vikarie St. Martha, Bremen, Donation Domkirche, Bremen, Subkantor Vikarie, neues Schlafhaus, Bremen, Donation Vikarie St. Andreas (Clüver-Lehn), Verden, Donation Tribunal, Wismar Justizkollegium, Bremen-Verden Lehntag, Bremen-Verden Investitur, Clüver-Lehn, Verden Liquidationskommission, Stockholm Kanonikat, Gahlen'sches, Bremen, Donation Zehnt, Deutsch Evern, Donation Schuldforderung, Harling, Anton Günther von, Landdrost, Diepholz Syndikatseinkünfte, Verden, Donation Exekution, militärische, Gerstenberg, Thomas von, Westen
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 1:30 PM CEST
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- 2.2 12 4 Neubelehnte bzw. Donatare und Reduktion (Classification)
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