Vier Briefe Martin II. Behaims des Seefahrers an seinen Onkel Lienhart Behaim in Handelsaachen und in Familienangelegenheiten.
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E 11/II Nr. 569
E 11/II Behaim/Akten und Bände
Behaim/Akten und Bände
1477 - 1494
1) 1477, April 17. Mecheln.
Druck: Ghillany, Geschichte des Seefahrers Martin Behaim, Nbg. 1853, Anhang, Urkunde Nr. IV Original Papier (22/17 cm mit Wasserzeichen), ehemals 5mal gefaltet, mit Löchern für den Verschluß. Auf der Rückseite Anschrift: "Dem erbern weisen Leonhart Beheim meinem lieben Vettern in Nuermberg datur litera [?] 1477 " Handelsmarke Behaim, Verschlußmarke abgefallen. Dabei: Fotokopie 13:18 cm. 1477, Oktober 13 Druck: Ghillany a.a.O., Anhang, Urkunde Nr. V Original im, Germanischen Nationalmuseum (Autographensammlung) Original fehlt seit Ostern 1960 lt. Av. / N., siehe Handakt "Familienarchive" Behaim v. 26 IV 1960
2) 1478, September 17. Frankfurt
Druck: Ghillany a.a.O., Urkunde Nr. VI Orig. Papier, ehemals 6 mal gefaltet, mit Löchern für Verschluß versehen. Auf der Rückseite Anschrift: "Dem ersamen weisen Lienhart Beheim zu Nürnberg meinem lieben vettern detur litera 1478". Verschlußsiegel abgefallen.
3) 1479, Juni 8
Druck: Ghillany A.a.O. Urkunde Nr. VII Original Papier, ehemals 6mal gefaltet. Auf der Rückseite Aufschrift: "Dem erbern weisen Lienhart Beheim meinem lieben vettern detur litera 1479 zu Nurmberg". Verschlußsiegel abgefallen.
4) 1494 März 11 (Brabant)
Brief Martin II. Behaims des Seefahres an seinen Vetter Michel Behaim zu Nürnberg in der Zisselgasse mit Mitteilungen über seine glückliche Rückkehr nach Portugal, seine diplomatische Mission zu König [Maximilian] in Flandern, seine Gefangennahme in England und im Nachtrag seine Rückkunft nach Portugal und die Zusammenkunft mit Dr. Jeronimus [Münzer von Nürnberg] und mit der Bitte, ihm Briefe über Veli [Vöhlin von Augsburg] Diener in Antorff (Antwerpen) oder über Ulrich Futterer nach Jenua (Genua) zu senden unter der angegebenen Anschrift (Madeva), wo er bis Pfingsten bleiben will. Überschrift:"+ Yhesus adi 11 Marczo in Brabant bei [Angaben fehlen]
Originalbrief, 1 Bl. Papier 2° (Wasserzeichen: Hand), ehemals 5mal gefaltet. Auf der Rückseite: Briefschluß mit Unterschrift und Nachtrag über verspätete Absendung von Portugal. Auf der Außenseite Anschrift mit nachträglicher, aber etwa gleichzeitiger Beifügung: "1494.S.Marta Winter." Archivsignatur des 18. Jahrh. mit roter Tinte: "Sch[achtel] Genealogica et Personalia B'Nr. 16". Löcher zum Verschluß, Verschlußsiegel abgefallen. Druck: Ghillany a.a.O., Anhang, Urkunde Nr. XI S. 106/7, nach Murrs Diplomatischer Geschichte S. 133.
Druck: Ghillany, Geschichte des Seefahrers Martin Behaim, Nbg. 1853, Anhang, Urkunde Nr. IV Original Papier (22/17 cm mit Wasserzeichen), ehemals 5mal gefaltet, mit Löchern für den Verschluß. Auf der Rückseite Anschrift: "Dem erbern weisen Leonhart Beheim meinem lieben Vettern in Nuermberg datur litera [?] 1477 " Handelsmarke Behaim, Verschlußmarke abgefallen. Dabei: Fotokopie 13:18 cm. 1477, Oktober 13 Druck: Ghillany a.a.O., Anhang, Urkunde Nr. V Original im, Germanischen Nationalmuseum (Autographensammlung) Original fehlt seit Ostern 1960 lt. Av. / N., siehe Handakt "Familienarchive" Behaim v. 26 IV 1960
2) 1478, September 17. Frankfurt
Druck: Ghillany a.a.O., Urkunde Nr. VI Orig. Papier, ehemals 6 mal gefaltet, mit Löchern für Verschluß versehen. Auf der Rückseite Anschrift: "Dem ersamen weisen Lienhart Beheim zu Nürnberg meinem lieben vettern detur litera 1478". Verschlußsiegel abgefallen.
3) 1479, Juni 8
Druck: Ghillany A.a.O. Urkunde Nr. VII Original Papier, ehemals 6mal gefaltet. Auf der Rückseite Aufschrift: "Dem erbern weisen Lienhart Beheim meinem lieben vettern detur litera 1479 zu Nurmberg". Verschlußsiegel abgefallen.
4) 1494 März 11 (Brabant)
Brief Martin II. Behaims des Seefahres an seinen Vetter Michel Behaim zu Nürnberg in der Zisselgasse mit Mitteilungen über seine glückliche Rückkehr nach Portugal, seine diplomatische Mission zu König [Maximilian] in Flandern, seine Gefangennahme in England und im Nachtrag seine Rückkunft nach Portugal und die Zusammenkunft mit Dr. Jeronimus [Münzer von Nürnberg] und mit der Bitte, ihm Briefe über Veli [Vöhlin von Augsburg] Diener in Antorff (Antwerpen) oder über Ulrich Futterer nach Jenua (Genua) zu senden unter der angegebenen Anschrift (Madeva), wo er bis Pfingsten bleiben will. Überschrift:"+ Yhesus adi 11 Marczo in Brabant bei [Angaben fehlen]
Originalbrief, 1 Bl. Papier 2° (Wasserzeichen: Hand), ehemals 5mal gefaltet. Auf der Rückseite: Briefschluß mit Unterschrift und Nachtrag über verspätete Absendung von Portugal. Auf der Außenseite Anschrift mit nachträglicher, aber etwa gleichzeitiger Beifügung: "1494.S.Marta Winter." Archivsignatur des 18. Jahrh. mit roter Tinte: "Sch[achtel] Genealogica et Personalia B'Nr. 16". Löcher zum Verschluß, Verschlußsiegel abgefallen. Druck: Ghillany a.a.O., Anhang, Urkunde Nr. XI S. 106/7, nach Murrs Diplomatischer Geschichte S. 133.
Umfang/Beschreibung: 4 St.
Archivale
Indexbegriff Person: Behaim, Linhart
Indexbegriff Person: Behaim, Martin II.
Indexbegriff Person: Behaim, Michel
Indexbegriff Person: Fütterer, Ulrich
Indexbegriff Person: Ghillany, N
Indexbegriff Person: Maximilian I. (dt. Ks)
Indexbegriff Person: Müntzer, Hieronimus Dr.
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: 7) Martin II. Behaim, der Seefahrer (+1507)
Indexbegriff Person: Behaim, Martin II.
Indexbegriff Person: Behaim, Michel
Indexbegriff Person: Fütterer, Ulrich
Indexbegriff Person: Ghillany, N
Indexbegriff Person: Maximilian I. (dt. Ks)
Indexbegriff Person: Müntzer, Hieronimus Dr.
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: 7) Martin II. Behaim, der Seefahrer (+1507)
Antwerpen
Antwerpen
Augsburg
England
Flandern
Frankfurt
Genua
Jenua
Madeva
Mecheln
Portugal
Zisselgasse
Briefe
Seefahrer
Onkel
Handelsaachen
Familienangelegenheiten
Mission, diplomatische
Gefangennahme
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ