Unterlagen des Konsistorialpräsidenten Carl Otto Graf von Voss aus den Jahren 1837-1846 zur "Asservierung bei den Kabinettsakten"
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I. HA Rep. 89, Nr. 22758
Rep. 89 E XVIII Nr. 11
I. HA Rep. 89 Geheimes Zivilkabinett
Geheimes Zivilkabinett >> 09 Kultur und Gesundheitswesen >> 09.04 Kultus und Unterricht >> 09.04.04 Katholische und evangelische Kirche >> 09.04.04.01 Kirchenverfassung, Kirchenverwaltung und Kirchenpolitik >> 09.04.04.01.01 Kirchenverfassung, Kirchenverwaltung und Kirchenpolitik, allgemein
1837 - 1847
Enthält u. a.:
- Einsendung der Unterlagen, 1847
- Wahl des Bischofs der Diözese Trier durch das dortige Domkapitel, 1839
- Auseinandersetzung mit dem Erzbischof von Köln. Vorschläge des Gesandten beim Vatikan vom 25. August 1837 und Vortrag des Geheimen Legationsrats Bunsen, u. a. über die Auseinandersetzung des Erzbischofs von Köln mit der Bonner Fakultät und dem dortigen Konsistorium, die Anerkennung des Verbannungsbreve des Professor Hermes in Bonn, den Mischehenstreit, den Geschäftsgang von Beschwerden bei geistlichen Behörden, den Vorschlag zur Besetzung des Bischofsstuhls in Trier mit dem Generalvikar Hüsgen an Stelle des Domprobsts Classen, die Veröffentlichung der Konvention von 1834 und die Anstellung des Professors Möhler an der Bonner Fakultät, 1837
- Regelung des evangelischen Gottesdienstes in der Gesandtschaftskapelle, des Fortbestandes des evangelischen Krankenhauses, des archäologischen Instituts und Klärung des Vorhandenseins einer evangelischen Kinderschule im Gesandtschaftshaus. Depesche des preußischen Geschäftsträgers in Rom, von Buch, 23. Juni 1838
- Behandlung der Angelegenheiten in der Erzdiözese Gnesen-Posen nach der Flucht des Erzbischofs Martin von Dunin und des Mischehenstreits. Denkschrift von Altenstein, Mühler, Rochow und von Werther mit Entwurf einer Kabinettsordre, 1839
- Neuordnung der Hofämter, 1840-1841
- Regelung der inneren Kultusangelegenheiten der Juden und der zu gebenden Korporationsverfassung. Stellungnahme des Geheimen Oberregierungsrats Streckfuß. 1841
- Beurteilung der Entwicklung des Zollvereins durch den Generalmajors von Rochow an den Staatsminister von Bülow, 1843
- Beurteilung eines neuen Kriminalverfahrens gegenüber der polnischen Bevölkerung. Stellungnahme des Präsidenten von Kleist und Billet des Prinzen von Preußen, 1846
- Indiens und Preußens Besitzerwerbung auf der Hinterindischen Halbinsel. Aufsatz des expatriierten Otto des Granges, 1844, und Übersendung dieser Abhandlung durch dessen Schwester Gräfin Pauline Nostitz, vormals Witwe Helfer, 1845
- Beurteilung der Handelsverhältnisse zwischen Berlin und Stettin und deren Auswirkungen auf Hamburg durch den Konsul der Vereinigten Staaten von Nordamerika in Stettin, Friedrich Schillow, 1940.
- Einsendung der Unterlagen, 1847
- Wahl des Bischofs der Diözese Trier durch das dortige Domkapitel, 1839
- Auseinandersetzung mit dem Erzbischof von Köln. Vorschläge des Gesandten beim Vatikan vom 25. August 1837 und Vortrag des Geheimen Legationsrats Bunsen, u. a. über die Auseinandersetzung des Erzbischofs von Köln mit der Bonner Fakultät und dem dortigen Konsistorium, die Anerkennung des Verbannungsbreve des Professor Hermes in Bonn, den Mischehenstreit, den Geschäftsgang von Beschwerden bei geistlichen Behörden, den Vorschlag zur Besetzung des Bischofsstuhls in Trier mit dem Generalvikar Hüsgen an Stelle des Domprobsts Classen, die Veröffentlichung der Konvention von 1834 und die Anstellung des Professors Möhler an der Bonner Fakultät, 1837
- Regelung des evangelischen Gottesdienstes in der Gesandtschaftskapelle, des Fortbestandes des evangelischen Krankenhauses, des archäologischen Instituts und Klärung des Vorhandenseins einer evangelischen Kinderschule im Gesandtschaftshaus. Depesche des preußischen Geschäftsträgers in Rom, von Buch, 23. Juni 1838
- Behandlung der Angelegenheiten in der Erzdiözese Gnesen-Posen nach der Flucht des Erzbischofs Martin von Dunin und des Mischehenstreits. Denkschrift von Altenstein, Mühler, Rochow und von Werther mit Entwurf einer Kabinettsordre, 1839
- Neuordnung der Hofämter, 1840-1841
- Regelung der inneren Kultusangelegenheiten der Juden und der zu gebenden Korporationsverfassung. Stellungnahme des Geheimen Oberregierungsrats Streckfuß. 1841
- Beurteilung der Entwicklung des Zollvereins durch den Generalmajors von Rochow an den Staatsminister von Bülow, 1843
- Beurteilung eines neuen Kriminalverfahrens gegenüber der polnischen Bevölkerung. Stellungnahme des Präsidenten von Kleist und Billet des Prinzen von Preußen, 1846
- Indiens und Preußens Besitzerwerbung auf der Hinterindischen Halbinsel. Aufsatz des expatriierten Otto des Granges, 1844, und Übersendung dieser Abhandlung durch dessen Schwester Gräfin Pauline Nostitz, vormals Witwe Helfer, 1845
- Beurteilung der Handelsverhältnisse zwischen Berlin und Stettin und deren Auswirkungen auf Hamburg durch den Konsul der Vereinigten Staaten von Nordamerika in Stettin, Friedrich Schillow, 1940.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:41 MESZ
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