Ratifikationsurkunde vom 15.2.1838 (Darmstadt) Großherzog Ludiwgs II. von Hessen zu dem am 10.2.1838 in Frankfurt zwischen dem Großherzogtum Hessen, dem Herzogtum Nassau und der Freien Stadt Frankfurt geschlossenen Vertrag (inseriert) zur Verbindung der Eisenbahnen Frankfurt-Mainz, Darmstadt-Mainz und Biebrich-Wiesbaden. Die von Nassau und Frankfurt bereits vorläufig konzessionierte Taunus-Eisenbahn soll "von Frankfurt, an Höchst, Hattersheim und Flörsheim vorbei, zwischen der Anhöhe von Hochheim und dem Main in das Großherzoglich-Hessische Gebiet an Kostheim vorüber in das Innere von Castel, von da weiter nach Wiesbaden geführt werden und eine Seitenbahn nach Bieberich erhalten". Der Vertrag war von Seiten Frankfurts von dem Jüngeren Bürgermeister Dr. Souchay unterzeichnet worden.
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Ratifikationsurkunde vom 15.2.1838 (Darmstadt) Großherzog Ludiwgs II. von Hessen zu dem am 10.2.1838 in Frankfurt zwischen dem Großherzogtum Hessen, dem Herzogtum Nassau und der Freien Stadt Frankfurt geschlossenen Vertrag (inseriert) zur Verbindung der Eisenbahnen Frankfurt-Mainz, Darmstadt-Mainz und Biebrich-Wiesbaden. Die von Nassau und Frankfurt bereits vorläufig konzessionierte Taunus-Eisenbahn soll "von Frankfurt, an Höchst, Hattersheim und Flörsheim vorbei, zwischen der Anhöhe von Hochheim und dem Main in das Großherzoglich-Hessische Gebiet an Kostheim vorüber in das Innere von Castel, von da weiter nach Wiesbaden geführt werden und eine Seitenbahn nach Bieberich erhalten". Der Vertrag war von Seiten Frankfurts von dem Jüngeren Bürgermeister Dr. Souchay unterzeichnet worden.
Verträge der Freien Stadt Frankfurt, 77
Privileg Q Nr. 35 I
Verträge der Freien Stadt Frankfurt
Verträge der Freien Stadt Frankfurt >> Verkehrswesen >> Eisenbahn
15.02.1838
10.02.1838
Archivale
deutsch
Beglaubigung: Papiersiegel und Unterschrift Großherzog Ludwigs II. sowie Unterschrift ?
Am 7.5.1870 an das Preußische Geheime Staatsarchiv Berlin abgegeben und von dort am 20.2.1896 zurückgegeben.
Ludwig II., Großherzog von Hessen
Souchay, Eduard Franz: Senator
Taunus-Eisenbahn
Nassau/Herzogtum
Hessen/Großherzogtum
Mainz
Wiesbaden
Biebrich
Darmstadt
Höchst
Hattersheim
Flörsheim
Kostheim
Kastel
Eisenbahn
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Instituts für Stadtgeschichte Frankfurt am Main.
20.08.2025, 12:25 MESZ