5.2 Kurt Gerstein-Archiv, 35
25,2 Fasc. 1
5.2 Kurt Gerstein-Archiv Kurt Gerstein-Archiv
Kurt Gerstein-Archiv >> Alte Sammlung
1935 - 1970
Enthält u.a.: Akten zum Prozeß gegen K.G. in Zusammenhang mit der Verteilung bekenntniskirchlicher Schriften 1937/38; Entschuldigungsschreiben K.G.s an Oberberghauptmann Schlattmann nach Verteilung von "Scherzzetteln" zur 1. Hauptversammlung des Vereins Deutscher Bergleute, 1936; Ausführungsbescheid des Versorgungsamtes Rottweil betr. Witwen- und Waisenrente für die K.G.-Hinterbliebenen, 1964; Briefwechsel um Zuckerkrankheit K.G.s. 1957; Beglaubigung des Gefängnisgeistlichen Lucien Lacour über die Umstände des Todes von K.G., 1956; Diverse Zeugenaussagen vor dem Sozialgericht in Reutlingen und Konstanz betr. Umstände im Militärgefängnis Cherche-Midi, 1959/1960; Bericht des Chefs der Sicherheitspolizei und des SD an den Reichsminister für kirchliche Angelegenheiten über K.G., 1940; Beschwerdebrief K.G.s an die Gestapo Dortmund betr. Durchsuchung des Landheims Berchum durch HJ und Gestapo, 1935; Leumundsaussage von Armin Peters, 1948 und Pastor Rehlings, 1946, für K.G.; Auszüge aus den Akten des Degesch-Prozesses den sogenannten "Gerstein-Auftrag" betreffend, 1949; Schreiben des Anwalts von Dr. Gerhard Peters an Armin Peters betr. Wiederaufnahme des Degesch-Verfahrens, 1950; Freispruch Dr. Gerhard Peters mit Begründung, 1955; Zeitungsartikel über den Degesch-Prozeß in Zusammenhang mit K.G.
Darin u.a.: Zeitungsartikel über den Degesch-Prozeß, 1970, den Frankfurter Euthanasie-Prozeß, 1964
Darin u.a.: Zeitungsartikel über den Degesch-Prozeß, 1970, den Frankfurter Euthanasie-Prozeß, 1964
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland