Miscellanea Lusatica Schröteriana [Sammlung zur Geschichte der Oberlausitz], Bd. 11a
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50009 Oberamt/Oberamtsregierung, Nr. 166 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50009 Oberamt/Oberamtsregierung
50009 Oberamt/Oberamtsregierung >> 02 Topografie, Statistik, Landeskunde >> 02.03 Landeskunde >> 02.03.03 Sammlung zur Oberlausitzer Geschichte (Schröteriana)
17./18. Jh.
Enthält u. a.: Bestätigung von Privilegien der Kamenzer Ritterschaft durch den Landvogt Joachim von Schlick, 1565 (Bl. 1-3).- Differenzen zwischen den Sechsstädten und dem Landadel über das Recht zum Aufkauf von Landgütern, städtische Bannmeile, Zunftrecht und Jurisdiktionsbefugnisse auf dem platten Lande, 1511-1530 (Bl. 4-105).- Oberlausitzer Landesordnung, 1551 (Bl. 106-126).- Görlitzer Kirchenordnung, 1551 (Bl. 126-129).- Beschwerde des Adels gegen den Landvogt Christoph von Dohna, 1560 (Bl. 130-133).- Klage des Domstifts St. Petri gegen den Rat zu Bautzen in Jurisdiktionssachen, 1561 (Bl. 134).- Bestätigung der ständischen Privilegien durch Maximilian II. und Rudolf II., 1561, 1589 (Bl. 148-153).- Dekret Rudolf II. wegen Beschwerde der Oberlausitzer Stände gegen die Schlechterstellung gegenüber Böhmen, 1597 (Bl. 154-161).- Gestellung von Pferden für den Türkenkrieg, 1600-1602 (Bl. 162-177).- Petition wegen der Oberlausitzer Rechtsverfassung, 1603-1604 (Bl. 178-207).- Ankauf von Landgütern durch die Sechsstädte, 1603 (Bl. 208-228).- Richtlinien für die Oberamtskanzlei, 1611 (Bl. 234-246).- Ausbau der Justizverwaltung und Finanzverwaltung, 1634 (Bl. 248-251).- Landtag aus Anlass der Tradition [Übergabe] der Oberlausitz an Sachsen, 1635 (Bl. 252-275).- Salzeinfuhr in die Oberlausitz, 1657 (Bl. 273-277).- Landrechnung des Markgraftums Oberlausitz, 1672 (Bl. 286-327).- Bestätigung der Privilegien für die Stadt Muskau, 1664-1674(Bl. 328-342).- Einsetzung eines Hofgerichts für die Standesherrschaft Muskau, 1698 (Bl. 343-356).- Privileg der Herrschaft Hoyerswerda auf Nichtveräußerung durch die Krone Böhmens, 1357 (Bl. 360-361).- Steuertabelle für die Güter im Bautzener Kreis, 1710 (Bl. 364-369).- Verzeichnis der Herrschaften, Städte und Dörfer in der Oberlausitz, 1723 (Bl. 372-390).- Memoriale der Landstände zu Landesverwaltungssachen, u. a. Widersetzlichkeiten von Untertanen, 1691-1715 (Bl. 390-431).- Maßnahmen gegen Heuschrecken, 1730 (Bl. 436).- Eröffnung eines Bergwerkes in Schönberg bei Görlitz, 1730 (Bl. 442-455).- Rekrutenwerbungen, Verpflegung und Unterbringung von Militär, 1730-1732 (Bl. 456-476).- Verbesserung der Auswahl der Bewerber für den Staatsdienst, 1733 (Bl. 475-476).- Privilegien der Landstände und Städte sowie daraus folgende Entscheidungen in Streitfällen Städte gegen Ritterschaft und Geistlichkeit in Jurisdiktionsangelegenheiten, Grundstücksangelegenheiten und Steuerangelegenheiten, 1341-1622 (Bl. 487).- Bestätigung der Medizinischen Sozietät in Bautzen, 1729 (Bl. 525-534).- Auflistung männlicher Bewohner sowie Ackergrößen stadtmitleidender Dörfer in der Oberlausitz, 1710 (Bl. 535-539).
Oberamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:44 MEZ
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