Haintz Jäger, Hammann Jäger, Michel Oswalt, erklären für sich und ihre Erben, daß sie der Margret Sältzlin, Bürgerin zu Ravensburg, Witwe des Thoman Sältzlin, für die 3 J. Ackerland, von denen sie jedem von ihnen 1 J. nach Markrecht geliehen hat und auf dem sie Weinbau betreiben sollen, jährlich auf St. Martin nach Zinsrecht der Stadt Ravensburg folgende Zinsen geben: Haintz Jäger 5 ß Pfennig, Hammann Jäger und Michel Oswalt je 4 ß Pfennig. Sie haben das Recht, die Güter weiter zu verkaufen. Wenn sie oder ihre Erben den Zins nicht ordnungsgemäß zahlen, so können sie gepfändet werden.
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Haintz Jäger, Hammann Jäger, Michel Oswalt, erklären für sich und ihre Erben, daß sie der Margret Sältzlin, Bürgerin zu Ravensburg, Witwe des Thoman Sältzlin, für die 3 J. Ackerland, von denen sie jedem von ihnen 1 J. nach Markrecht geliehen hat und auf dem sie Weinbau betreiben sollen, jährlich auf St. Martin nach Zinsrecht der Stadt Ravensburg folgende Zinsen geben: Haintz Jäger 5 ß Pfennig, Hammann Jäger und Michel Oswalt je 4 ß Pfennig. Sie haben das Recht, die Güter weiter zu verkaufen. Wenn sie oder ihre Erben den Zins nicht ordnungsgemäß zahlen, so können sie gepfändet werden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 U 57
Ladt. N. 51
B 471 U 43
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 Löwental, Dominikanerinnenkloster
Löwental, Dominikanerinnenkloster >> Urkunden
1421 Juni 11 (Mittwochen vor sant vitz tag)
Urkunden
Siegler: Sr.: Hans Zuricher, Bürgermeister zu Ravensburg, und Michel Huntpiss, Stadtammann zu Ravensburg auf Bitten der Ausst.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.
Huntpiss, Michel, Stadtammann
Jäger, Haintz
Jäger, Hamann
Oswalt, Michel
Sältzlin, Margret
Sältzlin, Thoman
Züricher, Hans; Bürgermeister, Stadtammann
Ravensburg RV
Ravensburg RV; Bürgerin
Ravensburg RV; Bürgermeister
Ravensburg RV; Stadtammann
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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