Versteigerung vom 05.03.-07.03.1941 bei Carl Eugen Pongs (Düssedorf)
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0-1-4 Stadtverwaltung Düsseldorf von 1933 - 2000 (alt: Bestand IV) Stadtverwaltung Düsseldorf von 1933 - 2000 (alt: Bestand IV)
Stadtverwaltung Düsseldorf von 1933 - 2000 (alt: Bestand IV) >> (Bestand 0-1-4) bis 31.03.1957 >> 31 Kulturamt >> Kunstsammlungen >> Gutachten
1941
Enthält: S. 41, 45-46, 49-63: Bitte um Durchsicht und Prüfung der angebotenen Gegenstände von der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf, Düsseldorf 11.02.1941, an Dr. Hupp; Bitte um Auskunft an Herrn Pongs (Düsseldorf), 17.02.1941, Hupp fragt nach Zulässigkeit des Verkaufs von Stücken aus dem Besitz anderer Kunsthändler (Mitglieder der Reichskulturkammer Herr Michels, Herr Schiffler, Herr Novak); Antwort von Carl Eugen Pongs, Düsseldorf 19.02.1941, an Dr. Hupp, mit detailierten Angaben zum Sachverhalt und Erwähnung Herr Böll und Herr Schüren (beide Industrie- und Handelskammer), Herr Rennen (Vorsitzender des Düsseldorfer Bezirks des Versteigererverbandes) sowie Erwähnung eines Schreibens bzgl. der Echtheit eines Bildes von Daubigny (signiert, erworben von Herrn Michels bei Math. Lempertz in Köln) von Lempertz in Köln an Michels; Hupp sendet Schreiben von Lempertz zurück 22.02.1941; Antwort an die Industrie- und Handelskammer Düsseldorf [2x vorhanden sowie Kopie an die Reichskammer der bildenden Künste - Geschäftsführer Herr Böll], 22.02.1941, von Dr. Hupp, Nennung von Korrekturen und Nummern, die zurückgezogen werden sollen sowie Bemängelung des Qualitätsniveaus; Antwort von Carl Eugen Pongs, Düsseldorf 27.02.1941, an Dr. Hupp, Herr Dr. Waldmüller bezweifelt ebenfalls Echtheit des Daubigny.
Akten
Gutachten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:50 MEZ