Bischof Marquard von Speyer an Friedrich d. Ä. Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg: Fordert ihn auf Bitten des Veltin Bierzapf, Kaplan zu St. Martin...
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NACHWEIS
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1551-1580
1565 Januar 8, Altenburg
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bischof Marquard von Speyer an Friedrich d. Ä. Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg: Fordert ihn auf Bitten des Veltin Bierzapf, Kaplan zu St. Martin in Speyer, als Inhaber der Kropsburg auf, die anstehenden 21 Halter Korn innerhalb von 14 Tagen als festgelegte Gegenleistung für den Gottesdienst an Festtagen auf der Kropsburg zu entrichten und auch künftig wie bisher jährlich zu leisten, selbst wenn, wie in der Kurpfalz, die Messen abgestellt sein sollten. Der Aussteller sieht in der Nichteinhaltung seines Reskripts ein Anzeichen für die Einführung der Reformation, gegen welche er Maßnahmen ergreifen wolle
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: LA Speyer, C 2 (Kleiner Adel, Akten) Nr. 6 - Ausf., Sg. abgef., Präsentationsvermerk 12. Jah. 1565 Ruppertsburg, mit Entwurf einer Antwort
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: LA Speyer, C 2 (Kleiner Adel, Akten) Nr. 6 - Ausf., Sg. abgef., Präsentationsvermerk 12. Jah. 1565 Ruppertsburg, mit Entwurf einer Antwort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ