Ludwig, Bischof von Halberstadt, vom päpstlichen Stuhle be stellter Exekutor, erhebt unter Inserierung der Bulle des Papstes Urban V. vom 30. März...
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Urk. 34, 9
Urk. 34, A II, Kassel Martinsstift
Urk. 34 Martinsstift Kassel - [ehemals: A II]
Martinsstift Kassel - [ehemals: A II] >> 1350-1374
1366 Mai 20
Not.-Instr. des kaiserl. Notars Heinrich von Grebenau (Grebinowe), Klerikers der Mainzer Diözese, Pergt. mit dem Signete des Notars, das Siegel an roter Seidenschnur anhängend.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum et actum Avinione, in hospicio habitationis nostre, sub anno 1366, ind. 4., die vicesima mensis maii, pontificatus Urbani pape V. anno 4.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ludwig, Bischof von Halberstadt, vom päpstlichen Stuhle be stellter Exekutor, erhebt unter Inserierung der Bulle des Papstes Urban V. vom 30. März 1366 [Schultze] [Reg. Nr. 772] die Pfarrkirche St. Martini in der Freiheit Kassel (Cassele) zu einer Kollegiatkirche, nachdem er dazu nach Empfang der päpstlichen Bulle von dem Landgrafen Heinrich und dessen Sohn Otto dringend ersucht worden ist, und nachdem er die Urkunden über die Dotierung der Pfründen mit Gütern in Gudensberg (Gudinsperg), Rittervenne, Niederzwehren (Twerne), Ritte, Wehlheiden (Wellede), Weimar (Wymar), Wolfsanger (Wolfesanger), Simmershausen (Symetshusen), Umbach und Heiligenrode (Heylgenrode) als hinreichend und das Patronat der St Martinskirche als den Landgrafen gehörig befunden hat. Er verfügt gemäß den Bestimmungen der päpstlichen Bulle und beauftragt den Offizial der Propstei Fritzlar und den Pleban in Frommershausen (Fromershusen), diese Erhebung in Kassel und anderswo zu verkünden.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gunther von Plauwenitz, Dekan von Naumburg, Heinrich Horbusch zu Fritzlar, Hermann von Bombach zu Würzburg, Heinrich Bullern zu Münster, Rutgher von Wesel (Wesalia) zu Xanten, Kanoniker, Conrad Wilmari aus Kassel, Bakkalaureus, und Johannes Horbusch, Laie aus der Mainzer Diözese.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schultze Nr. 773.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ludwig, Bischof von Halberstadt, vom päpstlichen Stuhle be stellter Exekutor, erhebt unter Inserierung der Bulle des Papstes Urban V. vom 30. März 1366 [Schultze] [Reg. Nr. 772] die Pfarrkirche St. Martini in der Freiheit Kassel (Cassele) zu einer Kollegiatkirche, nachdem er dazu nach Empfang der päpstlichen Bulle von dem Landgrafen Heinrich und dessen Sohn Otto dringend ersucht worden ist, und nachdem er die Urkunden über die Dotierung der Pfründen mit Gütern in Gudensberg (Gudinsperg), Rittervenne, Niederzwehren (Twerne), Ritte, Wehlheiden (Wellede), Weimar (Wymar), Wolfsanger (Wolfesanger), Simmershausen (Symetshusen), Umbach und Heiligenrode (Heylgenrode) als hinreichend und das Patronat der St Martinskirche als den Landgrafen gehörig befunden hat. Er verfügt gemäß den Bestimmungen der päpstlichen Bulle und beauftragt den Offizial der Propstei Fritzlar und den Pleban in Frommershausen (Fromershusen), diese Erhebung in Kassel und anderswo zu verkünden.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gunther von Plauwenitz, Dekan von Naumburg, Heinrich Horbusch zu Fritzlar, Hermann von Bombach zu Würzburg, Heinrich Bullern zu Münster, Rutgher von Wesel (Wesalia) zu Xanten, Kanoniker, Conrad Wilmari aus Kassel, Bakkalaureus, und Johannes Horbusch, Laie aus der Mainzer Diözese.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schultze Nr. 773.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ