Die mit dem Herrn von Kalenberg zu Westheim ratione jurisdictionis gehabte Differenzen betreffend
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Loculus IV, Paket N Nr.1-4
B 414 Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg
Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 3. Die hohen und niederen Gerichtsbarkeiten
1638-1681
Enthaeltvermerke: enth.: 1) mandatum hochfürstliche Regierung an Rentmeister zum Dringenberg über das von denen von Kalenberg geführte Beschwer, stündlich zu berichten wie weithin im Namen Ihrer churfürstlichen Durchlaucht befugt das Dorf Holtheim betreffend, 17.März 1638; 2) Schreiben um Information und Bericht, ob der Junker Wolradt Ernst von Kalenberg den Schwarten Johan vom Meerhof gefänglich habe angreifen und den Waldeckschen Beamten ausliefern lassen, 15.Nov.1674; 3) Herr von Kalenberg und Herr von Spiegel protestieren wegen eines vom Johan Deipenhauer zu Holtheim entführten, Haber halber verübten excessus, daß solcher von ihrem Freigericht tamquam foro competenti an das freie Stuhlgericht gezogen werden wolle; 4) Schreiben Herrn Wilhelm Adolph von Kalenberg an Herrn Drosten Frantz Otto von der Borch wegen seines Dieners Steffen Hellmes, welcher, daß er einem excessum an des von Kalenbergs Gericht denunziert, solcher aber zum Dringenbergischen Gericht praetendiert worden, bestraft seie, dieser excessus in seine des von Kalenberg zur Lichtenau habenden Mühlen vorkommen, als ersuchet, den Hellmes mit der Strafe zu übersehen und ihn Kalenberg an seinen Rechten nicht zu beeintraächtigen, 27.Nov.1681
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:57 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
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- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
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- 3. Die hohen und niederen Gerichtsbarkeiten (Gliederung)