Kabinettsorders an den Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten aus kassierten Akten, Bd. 8
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I. HA Rep. 76, VIII A Nr. 4065
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 14 Ältere Medizinalregistratur >> 14.07 Prüfung, Praxis und Rechtsverhältnisse des Medizinalpersonals >> 14.07.06 Anstellung, Pensionierung, Versorgung und Unterstützung >> 14.07.06.03 Anstellungen, Unterstützungen, Gnadenerweise. Verleihung von Orden. Selektierte Kabinettsordres (1807-1889)
Feb. 1844 - Dez. 1846
Enthält:
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker, Hofrat Dr. Winckel aus Berleburg, Berlin, 7. Februar 1844
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker Dr. Hasse aus Preußisch-Stargard, Berlin, 16. März 1844
- Verleihung des Allgemeinen Ehrenzeichens an den Kreiswundarzt Schröder aus Montjoie, Berlin, 23. März 1844
- Gnadengeschenk von 50 Talern für den Stadtwundarzt Maerker (Märcker) aus Neustadt-Eberswalde, Berlin, 23. März 1844
- Verleihung des Roten Adlerordens 3. Klasse mit der Schleife an den Kreisphysiker, Sanitätsrat Dr. Muhrbeck aus Demmin, Berlin, 20. April 1844
- Beihilfliches Gnadengeschenk von 150 Talern für den Kandidaten der Medizin und Chirurgie Wilhelm Neumann aus Berlin zu den Kosten der Promotion und der Staatsprüfungen, Potsdam, 24. April 1844
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker Dr. Strauch aus Landeshut, Potsdam, 11. Mai 1844
- Unterstützung von 66 Talern 20 Groschen von dem Ersparnis aus dem Gehalt an die Witwe des verstorbenen Kreischirurgen Dr. Heim aus Meschede, Auf der Eisenbahn zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin, 4. Juni 1844
- Ablehnung der Beibehaltung des Regimentsarztes Dr. Jaeger aus Neuss als Physiker des Kreises Grevenbroich trotz der Verwendung durch den Prinzen Friedrich von Preußen und definitive anderweitige Besetzung, Sanssouci, 8. Juni 1844
- Erlassung der Strafe von 30 Talern oder einer vierwöchigen Gefängnisstrafe gegen den Barbier Rieckheer aus Berlin wegen Anmaßung des Titels Chirurg unter dem Vorbehalt nachträglicher Verhängung bei nochmaliger Zuwiderhandlung. Ablehnung der Führung des Titels Chirurg und der Niederschlagung der Kosten der Untersuchung, Sanssouci, 8. Juni 1844
- Gnadengeschenk von 50 Talern für die Witwe des Kreisphysikers Dr. Lietzkau aus Gumbinnen, Sanssouci, 29. Juni 1844
- Gnadengeschenk von 200 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Thaer aus Berlin zur Erleichterung der Kosten der weiteren Ausbildung ihrer beiden Kinder an Stelle einer fortlaufenden Unterstützung, Sanssouci, 3. Juli 1844
- Unverzinslicher Vorschuss über 1.500 Taler aus dem Hauptextraordinarium zum Bau eines Hauses für den Kreisphysiker Dr. Anderssen aus Wirsitz unter der Bedingung der halbjährlichen Rückzahlung von 150 Talern ab dem 1. Oktober 1845 und der Sicherung durch eine Hypothek, Sanssouci, 11. Oktober 1844
- Prüfung des von dem Wirklichen Geheimen Rat Freiherrn von Humboldt befürworteten Antrags des Geheimen Regierungsrats Professor Böckh wegen Pensionierung der Witwe seines Sohnes und wegen der Bewilligung von Erziehungsgeldern für die Kinder, Sanssouci, 21. Oktober 1844
- Außerordentliche Unterstützung von 50 Talern für den Oberstabsarzt a. D. Dr. Mertins aus Berlin, Wallstraße 15b, unter Bezug auf die Ordre vom 22. Januar 1844, Charlottenburg, 17. Dezember 1844
- Erlassung der gegen den Weber Putzmann verhängten vierwöchigen Gefängnisstrafe wegen unbefugten Kurierens und strafbarer Medizinalpfuscherei unter dem Vorbehalt nachträglicher Vollstreckung bei nochmaliger Zuwiderhandlung, Berlin, 23. Dezember 1844
- Ablehnung des Gesuchs des Handlungsreisenden Ottomar Günther aus Bibra um Wiederzulassung seines Vaters, des vormaligen Dr. med. Günther aus Bibra, zur Ausübung der ärztlichen Praxis, Berlin, 30. Dezember 1844
- Derzeitiger Verbleib des geisteskranken Sohns der Witwe des Justizdirektors Fiedler in der Irrenheilanstalt in Halle/Saale und Aussicht auf die Bewilligung einer Beihilfe bei Erforderlichkeit einer Pension, Berlin, 6. Januar 1845
- Verleihung des Allgemeinen Ehrenzeichens an den Kreischirurgen Philipp aus Lübben aus Anlass der Vollendung seines 50. Dienstjahres, Berlin, 20. Januar 1845
- Verausgabung der außerordentlichen Unterstützung von 50 Talern aus dem Dispositionsfonds für den Oberstabsarzt a. D. Dr. Mertins aus Berlin, Wallstraße 15b, unter Bezug auf die Ordre vom 17. Dezember 1844, Berlin, 29. Januar 1845
- Äußerung über die Bewilligung der am 13. Dezember 1843 vorgeschlagenen Pension über 100 Taler aus dem nunmehr wieder zur Übernahme neuer Pensionen liquiden Gnadenpensionsfonds auf das Gesuch des praktischen Arztes Dr. Frantz, Berlin, 29. Janauar 1845
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker Stachelroth aus Ottlweiler, Berlin, 3. Februar 1845
- Ablehnung der Verleihung der erledigten Stelle als Regierungsmedizinalrat an den Kreisphysiker Dr. Gröbenschütz aus Grünberg. Empfehlung der Berücksichtigung des Gröbenschütz bei der Besetzung zukünftig vakanter Stellen als Regierungsmedizinalrat wegen vorteilhafter Atteste, Berlin, 15. Februar 1845
- Ablehnung einer persönlichen Zulage für den Kreiswundarzt Brüning aus Lobsens oder eines Erziehungsgeldes für seine Kinder. Erneute Anzeige für eine einmalige Unterstützung bei Bedürftigkeit, Berlin, 19. März 1845
- Gnadengeschenk von 100 Talern für den Kreiswundarzt Brüning aus Lobsens, Potsdam, 13. Mai 1845
- Erlassung der gegen den Eigenkäthner Sonderwerth aus Kalven verhängten dreiwöchigen Gefängnisstrafe wegen Medizinalpfuscherei unter dem Vorbehalt nachträglicher Vollstreckung bei nochmaliger Zuwiderhandlung, Berlin, 17. Mai 1845
- Erlaubnis zur Kur von Knochenbrüchen und Verrenkungen für Ursula Neumann aus Neuweistritz in ihrem Wohnort und in dessen Umgebung auf Vorstellung der Landgemeinden in der Grafschaft Glatz mit der Beschränkung des Entzugs bei Zuwiderhandlung, Danzig, 14. Juni 1845
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker, Hofrat Dr. Schlüter aus Königsberg in der Neumark, Sanssouci, 23. Juli 1845
- Gnadengeschenk von 100 Talern an die Witwe des Stadtwundarztes Dr. Märcker (Maerker) aus Neustadt-Eberswalde anstelle einer nicht zulässigen fortlaufenden Unterstützung, Sanssouci, 18. Oktober 1845
- Unterstützung über 50 Taler an die Witwe des Kreischirurgen Vontheim aus Rhein, Reg.-Bez. Gumbinnen, Sanssouci, 12. November 1845
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker Dr. Sturm aus Spremberg, Berlin, 29. November 1845
- Verleihung des Roten Adlerordens 3. Klasse mit der Schleife an den Kreischirurgen Grimm aus Mühlhausen, Charlottenburg, 17. Dezember 1845
- Gnadengeschenk von 50 Talern an den in den Ruhestand versetzten Kreischirurgen Weber aus Weißensee, Reg.-Bez. Erfurt, Berlin, 31. Januar 1846
- Gnadengeschenk von 30 Talern an die hinterbliebenen unverheirateten Töchter der Witwe des Kreisphysikers Dr. Meyer aus Leobschütz anstelle der unstatthaften weiteren Belassung der von ihrer verstorbenen Mutter bezogenen Pension, Berlin, 11. Februar 1846
- Besetzung der Stelle des Kreisphysikers im Kreis Grüneberg mit dem Kreisphysiker Dr. Steuer aus Krotoschin und Zuerkennung der Stelle in Krotoschin an den Mitbewerber Dr. Goeden aus Strasburg in der Uckermark sowie weitere Berücksichtigung von Goedens künftigen Versetzungswünschen, Berlin, 21. März 1846
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker Dr. Ettmüller aus Delitzsch, Reg.-Bez. Merseburg, aus Anlass von dessen Doktorjubiläum am 8. Juli, Potsdam, 6. Mai 1846
- Ablehnung des Vertriebs und Verkaufs eines Mittels gegen Zahnschmerz von hohlen Zähnen durch den Dr. phil. Wolf Davidson aus Berlin, Berlin, 15. Juni 1846
- Rücknahme der dem Schäfer Felsmann aus Zirlau, Kreis Schweidnitz, überlassenen Konzession gemäß dem in §§ 71 ff. der Gewerbeordnung von 17. Januar 1845 vorgesehenen Verfahren, Sanssouci, 22 Juni 1846
- Unterstützung von 100 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Muhr aus Berlin mit der Aussicht auf eine gleiche Unterstützung im nächsten Jahr, Sanssouci, 29. Juni 1846
- Zulassung der Ausübung der Hebammenpraxis in Berlin für die Ehefrau des prinzlichen Vorreiters Lindner, Sanssouci, 8. Juli 1846
- Ablehnung der Erlaubnis zur Kur von Brüchen durch den Nadler Marunke aus Frankenstein, Reg.-Bez. Breslau, Sanssouci, 11. Juli 1846
- Übernahme der rückständigen Verpflegungskosten von 27 Talern, 4 Groschen, 6 Schilling für den geisteskranken ehemaligen Referendar Fiedler, Sohn des Justizdirektors Fiedler, in der Irrenheilanstalt in Halle/Saale und der Kosten von jährlich 65 Talern für die nächsten beiden Jahre, Sanssouci, 11. Juli 1846
- Weitere Gewährung einer Zulage von jährlich 100 Talern auf fünf Jahre ab dem 1. April 1846 für den Kreisphysiker Bona aus Mogilno, Kreis Dramburg, unter den Bedingungen unentgeltlicher Behandlung der Armen an seinem Wohnsitz, unentgeltlicher Mitwirkung bei den ihm von Staatsbehörden im Dienstinteresse aufgetragenen Untersuchungen des Gesundheitszustands königlicher Beamten und der unentgeltlichen Ausstellung von Befundattesten, Sanssouci, 20. Juli 1846
- Gnadengeschenk von 50 Talern für den Kreischirurgen Gaebert aus Stendal, Sanssouci, 5. September 1846
- Zweieinalbjähriger Gehaltsvorschuss von 500 Talern für den Kreisphysiker Dr. Anderssen aus Wirsitz für die Vollendung seines Hausbaus gegen die Verpfändung einer Lebensversicherungspolice über 1.000 Taler, Erdmannsdorf, 5. Oktober 1846
- Auszahlung des am 5. September 1846 gewährten Gnadengeschenks von 50 Talern für den inzwischen verstorbenen Kreischirurgen Gaebert aus Stendal an dessen Witwe, Sanssouci, 19. Oktober 1846
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker Dr. Maizier aus Burg [ohne Nennung des Grundes], Sanssouci, 24. Oktober 1846
- Pension von 50 Talern jährlich aus dem Pensionsfonds für Medizinalbeamte und deren Hinterbliebene für die Witwe des Kreisphysikers Dr. von Naurath aus Hoyerswerda, Reg.-Bez. Lignitz, und eines Erziehungsgeldes von 3 Talern monatlich für jeden ihrer beiden Söhne bis zur Vollendung des 17. Lebensjahres, Berlin, 9. Dezember 1846.
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker, Hofrat Dr. Winckel aus Berleburg, Berlin, 7. Februar 1844
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker Dr. Hasse aus Preußisch-Stargard, Berlin, 16. März 1844
- Verleihung des Allgemeinen Ehrenzeichens an den Kreiswundarzt Schröder aus Montjoie, Berlin, 23. März 1844
- Gnadengeschenk von 50 Talern für den Stadtwundarzt Maerker (Märcker) aus Neustadt-Eberswalde, Berlin, 23. März 1844
- Verleihung des Roten Adlerordens 3. Klasse mit der Schleife an den Kreisphysiker, Sanitätsrat Dr. Muhrbeck aus Demmin, Berlin, 20. April 1844
- Beihilfliches Gnadengeschenk von 150 Talern für den Kandidaten der Medizin und Chirurgie Wilhelm Neumann aus Berlin zu den Kosten der Promotion und der Staatsprüfungen, Potsdam, 24. April 1844
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker Dr. Strauch aus Landeshut, Potsdam, 11. Mai 1844
- Unterstützung von 66 Talern 20 Groschen von dem Ersparnis aus dem Gehalt an die Witwe des verstorbenen Kreischirurgen Dr. Heim aus Meschede, Auf der Eisenbahn zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin, 4. Juni 1844
- Ablehnung der Beibehaltung des Regimentsarztes Dr. Jaeger aus Neuss als Physiker des Kreises Grevenbroich trotz der Verwendung durch den Prinzen Friedrich von Preußen und definitive anderweitige Besetzung, Sanssouci, 8. Juni 1844
- Erlassung der Strafe von 30 Talern oder einer vierwöchigen Gefängnisstrafe gegen den Barbier Rieckheer aus Berlin wegen Anmaßung des Titels Chirurg unter dem Vorbehalt nachträglicher Verhängung bei nochmaliger Zuwiderhandlung. Ablehnung der Führung des Titels Chirurg und der Niederschlagung der Kosten der Untersuchung, Sanssouci, 8. Juni 1844
- Gnadengeschenk von 50 Talern für die Witwe des Kreisphysikers Dr. Lietzkau aus Gumbinnen, Sanssouci, 29. Juni 1844
- Gnadengeschenk von 200 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Thaer aus Berlin zur Erleichterung der Kosten der weiteren Ausbildung ihrer beiden Kinder an Stelle einer fortlaufenden Unterstützung, Sanssouci, 3. Juli 1844
- Unverzinslicher Vorschuss über 1.500 Taler aus dem Hauptextraordinarium zum Bau eines Hauses für den Kreisphysiker Dr. Anderssen aus Wirsitz unter der Bedingung der halbjährlichen Rückzahlung von 150 Talern ab dem 1. Oktober 1845 und der Sicherung durch eine Hypothek, Sanssouci, 11. Oktober 1844
- Prüfung des von dem Wirklichen Geheimen Rat Freiherrn von Humboldt befürworteten Antrags des Geheimen Regierungsrats Professor Böckh wegen Pensionierung der Witwe seines Sohnes und wegen der Bewilligung von Erziehungsgeldern für die Kinder, Sanssouci, 21. Oktober 1844
- Außerordentliche Unterstützung von 50 Talern für den Oberstabsarzt a. D. Dr. Mertins aus Berlin, Wallstraße 15b, unter Bezug auf die Ordre vom 22. Januar 1844, Charlottenburg, 17. Dezember 1844
- Erlassung der gegen den Weber Putzmann verhängten vierwöchigen Gefängnisstrafe wegen unbefugten Kurierens und strafbarer Medizinalpfuscherei unter dem Vorbehalt nachträglicher Vollstreckung bei nochmaliger Zuwiderhandlung, Berlin, 23. Dezember 1844
- Ablehnung des Gesuchs des Handlungsreisenden Ottomar Günther aus Bibra um Wiederzulassung seines Vaters, des vormaligen Dr. med. Günther aus Bibra, zur Ausübung der ärztlichen Praxis, Berlin, 30. Dezember 1844
- Derzeitiger Verbleib des geisteskranken Sohns der Witwe des Justizdirektors Fiedler in der Irrenheilanstalt in Halle/Saale und Aussicht auf die Bewilligung einer Beihilfe bei Erforderlichkeit einer Pension, Berlin, 6. Januar 1845
- Verleihung des Allgemeinen Ehrenzeichens an den Kreischirurgen Philipp aus Lübben aus Anlass der Vollendung seines 50. Dienstjahres, Berlin, 20. Januar 1845
- Verausgabung der außerordentlichen Unterstützung von 50 Talern aus dem Dispositionsfonds für den Oberstabsarzt a. D. Dr. Mertins aus Berlin, Wallstraße 15b, unter Bezug auf die Ordre vom 17. Dezember 1844, Berlin, 29. Januar 1845
- Äußerung über die Bewilligung der am 13. Dezember 1843 vorgeschlagenen Pension über 100 Taler aus dem nunmehr wieder zur Übernahme neuer Pensionen liquiden Gnadenpensionsfonds auf das Gesuch des praktischen Arztes Dr. Frantz, Berlin, 29. Janauar 1845
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker Stachelroth aus Ottlweiler, Berlin, 3. Februar 1845
- Ablehnung der Verleihung der erledigten Stelle als Regierungsmedizinalrat an den Kreisphysiker Dr. Gröbenschütz aus Grünberg. Empfehlung der Berücksichtigung des Gröbenschütz bei der Besetzung zukünftig vakanter Stellen als Regierungsmedizinalrat wegen vorteilhafter Atteste, Berlin, 15. Februar 1845
- Ablehnung einer persönlichen Zulage für den Kreiswundarzt Brüning aus Lobsens oder eines Erziehungsgeldes für seine Kinder. Erneute Anzeige für eine einmalige Unterstützung bei Bedürftigkeit, Berlin, 19. März 1845
- Gnadengeschenk von 100 Talern für den Kreiswundarzt Brüning aus Lobsens, Potsdam, 13. Mai 1845
- Erlassung der gegen den Eigenkäthner Sonderwerth aus Kalven verhängten dreiwöchigen Gefängnisstrafe wegen Medizinalpfuscherei unter dem Vorbehalt nachträglicher Vollstreckung bei nochmaliger Zuwiderhandlung, Berlin, 17. Mai 1845
- Erlaubnis zur Kur von Knochenbrüchen und Verrenkungen für Ursula Neumann aus Neuweistritz in ihrem Wohnort und in dessen Umgebung auf Vorstellung der Landgemeinden in der Grafschaft Glatz mit der Beschränkung des Entzugs bei Zuwiderhandlung, Danzig, 14. Juni 1845
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker, Hofrat Dr. Schlüter aus Königsberg in der Neumark, Sanssouci, 23. Juli 1845
- Gnadengeschenk von 100 Talern an die Witwe des Stadtwundarztes Dr. Märcker (Maerker) aus Neustadt-Eberswalde anstelle einer nicht zulässigen fortlaufenden Unterstützung, Sanssouci, 18. Oktober 1845
- Unterstützung über 50 Taler an die Witwe des Kreischirurgen Vontheim aus Rhein, Reg.-Bez. Gumbinnen, Sanssouci, 12. November 1845
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker Dr. Sturm aus Spremberg, Berlin, 29. November 1845
- Verleihung des Roten Adlerordens 3. Klasse mit der Schleife an den Kreischirurgen Grimm aus Mühlhausen, Charlottenburg, 17. Dezember 1845
- Gnadengeschenk von 50 Talern an den in den Ruhestand versetzten Kreischirurgen Weber aus Weißensee, Reg.-Bez. Erfurt, Berlin, 31. Januar 1846
- Gnadengeschenk von 30 Talern an die hinterbliebenen unverheirateten Töchter der Witwe des Kreisphysikers Dr. Meyer aus Leobschütz anstelle der unstatthaften weiteren Belassung der von ihrer verstorbenen Mutter bezogenen Pension, Berlin, 11. Februar 1846
- Besetzung der Stelle des Kreisphysikers im Kreis Grüneberg mit dem Kreisphysiker Dr. Steuer aus Krotoschin und Zuerkennung der Stelle in Krotoschin an den Mitbewerber Dr. Goeden aus Strasburg in der Uckermark sowie weitere Berücksichtigung von Goedens künftigen Versetzungswünschen, Berlin, 21. März 1846
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker Dr. Ettmüller aus Delitzsch, Reg.-Bez. Merseburg, aus Anlass von dessen Doktorjubiläum am 8. Juli, Potsdam, 6. Mai 1846
- Ablehnung des Vertriebs und Verkaufs eines Mittels gegen Zahnschmerz von hohlen Zähnen durch den Dr. phil. Wolf Davidson aus Berlin, Berlin, 15. Juni 1846
- Rücknahme der dem Schäfer Felsmann aus Zirlau, Kreis Schweidnitz, überlassenen Konzession gemäß dem in §§ 71 ff. der Gewerbeordnung von 17. Januar 1845 vorgesehenen Verfahren, Sanssouci, 22 Juni 1846
- Unterstützung von 100 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Muhr aus Berlin mit der Aussicht auf eine gleiche Unterstützung im nächsten Jahr, Sanssouci, 29. Juni 1846
- Zulassung der Ausübung der Hebammenpraxis in Berlin für die Ehefrau des prinzlichen Vorreiters Lindner, Sanssouci, 8. Juli 1846
- Ablehnung der Erlaubnis zur Kur von Brüchen durch den Nadler Marunke aus Frankenstein, Reg.-Bez. Breslau, Sanssouci, 11. Juli 1846
- Übernahme der rückständigen Verpflegungskosten von 27 Talern, 4 Groschen, 6 Schilling für den geisteskranken ehemaligen Referendar Fiedler, Sohn des Justizdirektors Fiedler, in der Irrenheilanstalt in Halle/Saale und der Kosten von jährlich 65 Talern für die nächsten beiden Jahre, Sanssouci, 11. Juli 1846
- Weitere Gewährung einer Zulage von jährlich 100 Talern auf fünf Jahre ab dem 1. April 1846 für den Kreisphysiker Bona aus Mogilno, Kreis Dramburg, unter den Bedingungen unentgeltlicher Behandlung der Armen an seinem Wohnsitz, unentgeltlicher Mitwirkung bei den ihm von Staatsbehörden im Dienstinteresse aufgetragenen Untersuchungen des Gesundheitszustands königlicher Beamten und der unentgeltlichen Ausstellung von Befundattesten, Sanssouci, 20. Juli 1846
- Gnadengeschenk von 50 Talern für den Kreischirurgen Gaebert aus Stendal, Sanssouci, 5. September 1846
- Zweieinalbjähriger Gehaltsvorschuss von 500 Talern für den Kreisphysiker Dr. Anderssen aus Wirsitz für die Vollendung seines Hausbaus gegen die Verpfändung einer Lebensversicherungspolice über 1.000 Taler, Erdmannsdorf, 5. Oktober 1846
- Auszahlung des am 5. September 1846 gewährten Gnadengeschenks von 50 Talern für den inzwischen verstorbenen Kreischirurgen Gaebert aus Stendal an dessen Witwe, Sanssouci, 19. Oktober 1846
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker Dr. Maizier aus Burg [ohne Nennung des Grundes], Sanssouci, 24. Oktober 1846
- Pension von 50 Talern jährlich aus dem Pensionsfonds für Medizinalbeamte und deren Hinterbliebene für die Witwe des Kreisphysikers Dr. von Naurath aus Hoyerswerda, Reg.-Bez. Lignitz, und eines Erziehungsgeldes von 3 Talern monatlich für jeden ihrer beiden Söhne bis zur Vollendung des 17. Lebensjahres, Berlin, 9. Dezember 1846.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:32 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- STAATSOBERHAUPT UND OBERSTE STAATSBEHÖRDEN, MINISTERIEN UND ANDERE ZENTRALBEHÖRDEN PREUSSENS AB 1808 (Tektonik)
- Kultus (Geistliche, Unterrichts- und Medizinalverwaltung) (Tektonik)
- Kultusministerium (Bestand)
- 14 Ältere Medizinalregistratur (Gliederung)
- 14.07 Prüfung, Praxis und Rechtsverhältnisse des Medizinalpersonals (Gliederung)
- 14.07.06 Anstellung, Pensionierung, Versorgung und Unterstützung (Gliederung)
- 14.07.06.03 Anstellungen, Unterstützungen, Gnadenerweise. Verleihung von Orden. Selektierte Kabinettsordres (1807-1889) (Gliederung)