Mainz, 1619.09.11. (Richter Hettisch). Marx Neuß, B. zu Alzey, und Hans Neuß, B. zu M., verkaufen, auch für ihre Ehefrauen Margreth und Katharina, als nächst Agnaten der Martha, Ww. des B. und Schusters Konrad Gerlach, dem B. und Schuster Matthes Egenolph u.s.Fr. Maria ein Haus obwendig der Hohen Bürg neben Alban Schöffers Erben und dem Hemmelplatz, zinst 7 1/2 Albus dem kurf. Bau. Kaufpreis: 350 fl. bar (100 fl. von den Vormündern der Kinder Wolf Hirten, 100 fl. von Konrad Gerlachs Tochter zu Zweibrücken zu entrichten, 150 fl. bis zum Austrag der Alimentationsansprüche des Biersieders zu Kamberg zu deponieren). Z.: Hans Schröder, Loher, und die Schuster Hans Hautt und Anton Egenolf.
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Mainz, 1619.09.11. (Richter Hettisch). Marx Neuß, B. zu Alzey, und Hans Neuß, B. zu M., verkaufen, auch für ihre Ehefrauen Margreth und Katharina, als nächst Agnaten der Martha, Ww. des B. und Schusters Konrad Gerlach, dem B. und Schuster Matthes Egenolph u.s.Fr. Maria ein Haus obwendig der Hohen Bürg neben Alban Schöffers Erben und dem Hemmelplatz, zinst 7 1/2 Albus dem kurf. Bau. Kaufpreis: 350 fl. bar (100 fl. von den Vormündern der Kinder Wolf Hirten, 100 fl. von Konrad Gerlachs Tochter zu Zweibrücken zu entrichten, 150 fl. bis zum Austrag der Alimentationsansprüche des Biersieders zu Kamberg zu deponieren). Z.: Hans Schröder, Loher, und die Schuster Hans Hautt und Anton Egenolf.
U / 1619 September 11 (in 5 / 25)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
11.09.1619
Stadtgericht Mainz
In 5 / 25, fol. 313 v.
Urkunden
Auch in 005 / 0026, fol. 149 r.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ