Bürgerrechtsverleihung an den Juden Simon Trier, 1834, ohne Konzessionserteilung, 1834, Verehelichung mit Fanni (Fanny), geb. Sander, aus Darmstadt, 1834, Ablehnung des Konzessionsantrags, 1839, Bürgerrechtsverleihung und Erteilung der Konzession zum Handel mit Langwaren, 1841, Auswanderung des Ehepaars mit der 17jährigen Tochter Helene nach Frankfurt, 1870
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Bürgerrechtsverleihung an den Juden Simon Trier, 1834, ohne Konzessionserteilung, 1834, Verehelichung mit Fanni (Fanny), geb. Sander, aus Darmstadt, 1834, Ablehnung des Konzessionsantrags, 1839, Bürgerrechtsverleihung und Erteilung der Konzession zum Handel mit Langwaren, 1841, Auswanderung des Ehepaars mit der 17jährigen Tochter Helene nach Frankfurt, 1870
SSAA, AM 10942
AM Ansässigmachungen
Ansässigmachungen
1834, 1838 - 1839, 1841, 1870
Stadt Aschaffenburg
Archivale
Buchstabe: Hessen-K. - Frankfurt / Main (ab 1870)
T
Name Antragsteller: Trier Simon
T
Name Antragsteller: Trier Simon
Trier Adalbert (*1842) - Sohn AS
Trier Alexander (*1846) - Sohn AS
Trier Bertha (1835 - 1838) - Verstorbenes Kind AS
Trier Carl (*1849) - Sohn AS
Trier Felix (1843 - 1856) - Verstorbenes Kind AS
Trier Helene (*1852) - Tochter AS
Trier Henriette (*1837) - Tochter AS
Trier Mauritius (*1844) - Sohn AS
Trier Siegmund (*1840) - Sohn AS
Baden 1875 - Carl Trier (*1849) - Zielort des Sohnes 1
Frankfurt 1878 - Carl Trier (*1849) - Zielort des Sohnes 2
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
27.03.2025, 11:33 MEZ