Der Kampf um die Landtagsmandate ist im Gange
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D601004/202
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1960 >> April
30. April 1960
(O-Ton) Kurt Gerhard (phonetisch), Regierungsrat a.D., Vorstandsmitglied des Bundes der Steuerzahler: Will zur Besoldungsfrage keine Stellung nehmen / In einem Musterland müssen auch die Personalverhältnisse untersucht und auf ein normales gesundes Maß gebracht werden / Im Vergleich zu anderen Bundesländern hatte man nicht zu viel Personal / Aber andere Bundesländer hatten verstärkt Aufgaben nach unten delegiert / Der Landesrechnungshof veranlaßte eine Stelleneinsparung / Die Kandidaten sollen mit der Verzögerungspolitik aufhören und eine grundlegende Verwaltungsreform beginnen / Die Bürgerschaft will die Verwaltungsvereinfachung, empört sich aber, wenn eine Behörde entfällt / Der Abgeordnete muss für das Ganze sorgen, nicht für den einzelnen Bezirk, auch wenn er ein paar Wähler verliert / Die Allparteienregierung war in den ersten vier Jahren möglicherweise gut / Aber eine Regierung ohne Opposition verfilzt und verliert der Bürokratie gegenüber ihre Stärke / Wie wollen die Kandidaten mit diesem Problem umgehen / Wie soll die Gewaltenteilung zwischen Parlament und Regierung zu Gunsten der Legislative sicher gestellt werden / (6'40)
0:09:58; 0'09
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht
Verwaltungsreform
Wahl: Landtagswahl 1960
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ