Magistratsakten mit Ratsprotokollen und Bürgermeister-Weisungen 1804/5, 1806 (Bl. 42-125), 1807 Juli (Bl. 126-150); Schriftverkehr mit vorgesetzten Behörden 1813, 1814
Vollständigen Titel anzeigen
Hist. Arch. (I), I-RP-29
Hist. Arch. (I) "Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858)
"Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858) >> I Solingen 03 Bürgermeister und Rat: Ratsprotokolle und Bürgermeisterweisungen
(1795) 1804 - 1807, 1813 - 1817
Enthält: u.a. Gelegenheit zum Abtransport von Grabsteinen "des nun verlassenen Kirchhofs" Mai 1804 (Bl. 2); Verbot auf dem neuen Friedhof Wäsche aufzuhängen (Bl. 52); Verkauf der verstaatlichten Maltesergründe mit dem Rademacherschen Haus an Johann Heinrich Poensgen, 1807/1808 (Bl. 13f); Vereidigung des Wilhelm Hörster als Stadtboten (Bl. 19); Solinger Hundeordnung (Bl. 21); Wegegeldeinnahmen an der Kohlfurter Chaussee, Juni - Oktober 1805, 1810 (Bl. 28, 28a); Waagezettel, 1805/1806 (Bl. 31f); Verdingung von Wegebauarbeiten (Bl. 36); Einschreibung in das Brandkataster (Bl. 33,38, 40f); Zeugnis für Schornsteinfeger Peter Melchior Schäfer (Bl. 42); Quartiergeberliste für neue Einquartierungen (Bl. 45f); Joachim Murat, Herzog von Kleve und Berg: Anfertigung der endgültigen Kriegskostenrechnungen zur Abrechnung, 21.06.1806 (Bl. 50f); Verfahren bei Streitigkeiten wegen öffentlicher Abgaben (Bl. 63f); Gebietseinteilung der Herzogtümer Kleve und Berg: Bezirke Siegburg, Mülheim, Elberfeld, Düsseldorf, Duisburg, Wesel mit staatlichem Landrat an der Spitze, Aufgaben der Landräte (Bl. 67f); Verbot im Mai nicht beim Magistrat gemeldete Fremde als Pächter aufzunehmen (Bl. 53); Napoleonsfest (Bl. 62); Vernehmung des Mädchens Amalia Melchers wegen angeblichen Diebstahls (Bl. 79-85, 125); Vorkehrungen hinsichtlich eines erneuten Kriegsausbruchs, Oktober 1806 (Bl. 96, 98-113ff); Schramm zum Provinzialrat und Blanchard zum Rechnungssekretär ernannt (Bl. 117); Wachordnung (Bl. 119); Zeugnis für den Kaufmann Johann Daniel Engels senior wegen eines in Bremen beschlagnahmten Koffers aus London (Bl. 122ff); Verbot des Arzneimittelverkaufs durch Krämer, Schlachtverbot für unter 12 Tage alte Kälber, Backverbot von Schwarzbrot über 7 Pfund und Biervorschriften (Bl. 126ff); Magistratsverbot von Karnevalsverkleidungen (Bl. 136); landesherrliche Vorschriften für Prozessionen (Bl. 137); Magistratsregelung für Tanz und Musik in Wirtshäusern (Bl. 139-141); landesherrliches Verbot des Nachtigallenfangs (Bl. 142); Einführung des Stempelpapiers für gerichtsrelevante Schreiben ab 01.06.1807; Regelung der Zuständigkeiten im Arrondissement Elberfeld (Bl. 144f);
Einschränkung des Tabak- und Zigarren-Rauchens (Bl. 146); Baugerüstvorschrift, Ernennung des Zimmer- und Mühlenmeisters Caspar Blancke zum Gerüstfachberater (Bl. 147);
Rüge für den Solinger Zensurbeamten de Witt (Bl. 171); Nachtwache (Bl. 173-184); Bevölkerungsübersicht Ende 1813: 3239 Einwohner (Bl. 189); Personenstandsregister und Änderungen bei Heiratsregistern (Bl. 194, 226f); Umlage einer Anleihe von 1 Million Franken (Bl. 209ff); Aufruf zur Gründung wohltätiger Frauenvereine, Ablehnung der Organisationsvorgaben durch die Solingerinnen Lisette Wisselinck, Amalie Evertz und Dorothea Korte, geb. Hilgen (Bl. 213-222); Vertagung der Eingemeindungsfrage Dorps nach Solingen (Bl. 223); Aufforderung zur Unterstützung des Hauptmanns von Bülow bei Bereisung des Landes (Bl. 225); Gründung einer staatlichen Gewehrfabrik in Saarn (Bl. 233); Konskribierte, Freistellungsgesuche und zunehmend mehr Militaria; Schwierigkeiten, Solinger Vertreter für Huldigung in Aachen am 15. Mai 1815 zu finden (Bl. 261); Ausbildung der Johanna Wilhelmina Groos zur Hebamme (Bl. 268); Bitte des Bürgermeisters Grah um 4-5 wöchigen Urlaub zum Besuch der Leipziger Messe (Bl. 286, 330); Aufstellung der Kriegskostenrechnung durch Lehrer Wilhelmi (Bl. 329); Vorschlag Remscheid dem Kreis Solingen anzugliedern (Bl. 340); neue Winkelschule des Wilhelm Herbertz (Bl. 356, 359; Verbot s. I-KS-11 Bl. 107-112); Unterstützungsgesuch des Samuel Mumm (Bl. 369f); Unmöglichkeit 20 Gräfrather Holzdiebe in Solinger Gefängnisstube unterzubringen (Bl. 373); Pensionszahlungen für von Plettenberg (ehemals Damenstift Sterkrade) und M. C. Seiffer (ehem. Kloster Gräfrath) (Bl. 375); Schöffe Johann Adolph Herweg im Wiedenhof (Bl. 379); Oberkonsistorium und Verwaltung des Kirchenvermögens (Bl. 389)
zu I-RP-01 gehörig: Verpachtung von Wegegeld, Akzise usw; Bürgeraufnahmen, Juli 1805 (Bl. 26, 29)
Einschränkung des Tabak- und Zigarren-Rauchens (Bl. 146); Baugerüstvorschrift, Ernennung des Zimmer- und Mühlenmeisters Caspar Blancke zum Gerüstfachberater (Bl. 147);
Rüge für den Solinger Zensurbeamten de Witt (Bl. 171); Nachtwache (Bl. 173-184); Bevölkerungsübersicht Ende 1813: 3239 Einwohner (Bl. 189); Personenstandsregister und Änderungen bei Heiratsregistern (Bl. 194, 226f); Umlage einer Anleihe von 1 Million Franken (Bl. 209ff); Aufruf zur Gründung wohltätiger Frauenvereine, Ablehnung der Organisationsvorgaben durch die Solingerinnen Lisette Wisselinck, Amalie Evertz und Dorothea Korte, geb. Hilgen (Bl. 213-222); Vertagung der Eingemeindungsfrage Dorps nach Solingen (Bl. 223); Aufforderung zur Unterstützung des Hauptmanns von Bülow bei Bereisung des Landes (Bl. 225); Gründung einer staatlichen Gewehrfabrik in Saarn (Bl. 233); Konskribierte, Freistellungsgesuche und zunehmend mehr Militaria; Schwierigkeiten, Solinger Vertreter für Huldigung in Aachen am 15. Mai 1815 zu finden (Bl. 261); Ausbildung der Johanna Wilhelmina Groos zur Hebamme (Bl. 268); Bitte des Bürgermeisters Grah um 4-5 wöchigen Urlaub zum Besuch der Leipziger Messe (Bl. 286, 330); Aufstellung der Kriegskostenrechnung durch Lehrer Wilhelmi (Bl. 329); Vorschlag Remscheid dem Kreis Solingen anzugliedern (Bl. 340); neue Winkelschule des Wilhelm Herbertz (Bl. 356, 359; Verbot s. I-KS-11 Bl. 107-112); Unterstützungsgesuch des Samuel Mumm (Bl. 369f); Unmöglichkeit 20 Gräfrather Holzdiebe in Solinger Gefängnisstube unterzubringen (Bl. 373); Pensionszahlungen für von Plettenberg (ehemals Damenstift Sterkrade) und M. C. Seiffer (ehem. Kloster Gräfrath) (Bl. 375); Schöffe Johann Adolph Herweg im Wiedenhof (Bl. 379); Oberkonsistorium und Verwaltung des Kirchenvermögens (Bl. 389)
zu I-RP-01 gehörig: Verpachtung von Wegegeld, Akzise usw; Bürgeraufnahmen, Juli 1805 (Bl. 26, 29)
Archivale
Darin: Bittschrift der Deputierten der gesamten Kaufmannschaft wegen Höhe der Kontributionen, September 1795 (Bl. 206-208=235-238)
Grah
Murat, Joachim - Herzog von Kleve und Berg
Mumm, Samuel
Rademacher
Schäfer, Peter Melchior
Poensgen, J. H.
Hörster, Wilhelm
Melchers, Amalia
Schramm
Blanchard
Engels senior, Johann Daniel
Blancke, Caspar
Witt, de
Wisselinck, Lisette
Evertz, Amalie
Korte, Dorothea, geb. Hilgen
Bülow, von
Groos, Johanna Wilhelmina
Wilhelmi
Herbertz, Wilhelm
Plettenberg, V.
Seiffer, M. C.
Herweg im Wiedenhof, Johann Adolph
Aachen
Bremen
Dorp - Eingemeindung
Duisburg
Düsseldorf
Elberfeld
Gräfrath
Leipzig
London
Mülheim
Remscheid
Wesel
Siegburg
Saarn
Sterkrade
Bier
Bürgermeister
Friedhof
Gesundheit
Handel
Handwerk - Müller
Handwerk - Metzger
Handwerk - Bäcker
Handwerk - Zimmermann
Karneval
Kriminalität
Lehrer
Medizin
Militär
Religion
Schornsteinfeger
Schule
Statistik
Steuern
Tierschutz
Umweltschutz
Metzger
Feiertag - Napoleonsfest
Schöffe
Gefängnis
Landrat
Eingemeindung
Rat
Straßenbau
Apotheke
Einquartierung
Diebstahl
Nachtwächter
Frauenverein
Nachtwache
Zoll
Kaufleute
Bäcker
Feuerschutz
Kriegskosten
Hebamme
Arzneimittel
Kirchhof - Friedhof
Akzise
Bürger
Waage
Konsistorium
Magistrat
Tabak
Brandkataster
Wirtshaus
Krieg, Napoleonischer
Geburtshilfe
Hygiene
Wegegeld
Stadtbote
Holzdiebstahl
Wachordnung
Kohlfurt
Kaminfeger
Stadtwache
Zimmermann
Grabstein
Maltesergründe
Säkularisierung
Hundeordnung
Bevölkerungsübersicht
Kloster
Herzogtum Berg
Herzogtum Kleve
Krämer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:13 MEZ