Kanzelabkündigungen in Artelshofen
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E 49/II Nr. 868
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1618 - 1783
Enthält:
(1.) 1618 Juli 25: Verbot des Obstdiebstahls in Gärten der Untertanen. Im Namen des Wolf (d.Ä.) Harsdörffer. Nachtrag: Verbot der Einlieferung von Zehnten zur Nachtzeit.
(2.) 1618 November 1: Verbot des Handels mit Juden durch Wolf Harsdörfer.
1692 (März 20, wieder gestrichen): Konrad Scharrer in Unter-Artelshofen bietet seinen Hof mit Genehmigung der Herrschaft zum Verkauf an. Interessenten mögen sich im Schloss melden.
(3.) 1692 Ostern: Verkündigung, dass der schon länger geplante Neubau einer Sakristei und die Renovierung der Kirche - bislang durch Einquartierung und anderes verhindert - nunmehr in Angriff genommen werden wird. Dabei: Konzept.
(4.) 1696 Juli 19: Verbot des Obstdiebstahls durch Hans Christof Tetzel. Insbesondere wird beim Gang zur Kirche, neuerdings durch den Schlosshof, sogar dort Obst von den Bäumen gebrochen. Dabei: Konzept.
(5.) 1696 Juli 25 (Konzept): J.C.T. = Johann Christof Tetzel. Vermahnung zu besserem Lebenswandel. Man musste kürzlich die "feurige Ruthen des Zorns Gottes" erfahren, die am Osterabend einen unlöschbaren Brand verursacht hatte. (= siehe Nr. 2051)
(6.) 1696 August 8: Pflegamt Reicheneck, Pfleger Gottlieb Tucher. Fortsetzung der Kriegssteuer von 1695.
(7.) 1699 September 9: Pflegamt Reicheneck, Pfleger wie vor. Frist für die Einlieferung der Quartalsteuern in der Hauptmannschaft Eschenbach.
(8.) 1700 Oktober 23: Pflegamt Reicheneck, Pfleger wie vor. Quartalsteuer- und Michaeliszinsrückstände werden "sub poena Executionis" angemahnt. Erfüllungsort ist Happurg.
(9.) 1704 Juli 25: Pflegamt Reicheneck, Pfleger wie vor. Das kleine Waidwerk wird wieder verpachtet. Wer einen Vogelherd oder dergleichen errichten will, soll sich im Pflegschloss melden.
(10.) 1709 November 23, abzukündigen am 24: Hans (Johann) Christof Tetzel. Die hiesige Kirche ist wieder soweit hergestellt, dass sie zum Gottesdienst verwendet werden kann. Da aber noch weitere Arbeiten anstehen, werden die Sitze in der Kirche für 5 Kreuzer pro Sitz vergeben. Dabei: Konzept. (Siehe Nr.933)
(11.) 1710 Juli 24: Verpachtung des kleinen Waidwerks durch das Pflegamt Reicheneck.
(12.) 1783 September 27, abzukündigen Sept. 28: Pflegamt Reicheneck. Aufruf zum Beitritt zum Brand-Assekurations-Institut der Reichsstadt. Interessenten mögen sich im Oktober an die Amts- und Gerichtsschreiberei in Happurg wenden.
(1.) 1618 Juli 25: Verbot des Obstdiebstahls in Gärten der Untertanen. Im Namen des Wolf (d.Ä.) Harsdörffer. Nachtrag: Verbot der Einlieferung von Zehnten zur Nachtzeit.
(2.) 1618 November 1: Verbot des Handels mit Juden durch Wolf Harsdörfer.
1692 (März 20, wieder gestrichen): Konrad Scharrer in Unter-Artelshofen bietet seinen Hof mit Genehmigung der Herrschaft zum Verkauf an. Interessenten mögen sich im Schloss melden.
(3.) 1692 Ostern: Verkündigung, dass der schon länger geplante Neubau einer Sakristei und die Renovierung der Kirche - bislang durch Einquartierung und anderes verhindert - nunmehr in Angriff genommen werden wird. Dabei: Konzept.
(4.) 1696 Juli 19: Verbot des Obstdiebstahls durch Hans Christof Tetzel. Insbesondere wird beim Gang zur Kirche, neuerdings durch den Schlosshof, sogar dort Obst von den Bäumen gebrochen. Dabei: Konzept.
(5.) 1696 Juli 25 (Konzept): J.C.T. = Johann Christof Tetzel. Vermahnung zu besserem Lebenswandel. Man musste kürzlich die "feurige Ruthen des Zorns Gottes" erfahren, die am Osterabend einen unlöschbaren Brand verursacht hatte. (= siehe Nr. 2051)
(6.) 1696 August 8: Pflegamt Reicheneck, Pfleger Gottlieb Tucher. Fortsetzung der Kriegssteuer von 1695.
(7.) 1699 September 9: Pflegamt Reicheneck, Pfleger wie vor. Frist für die Einlieferung der Quartalsteuern in der Hauptmannschaft Eschenbach.
(8.) 1700 Oktober 23: Pflegamt Reicheneck, Pfleger wie vor. Quartalsteuer- und Michaeliszinsrückstände werden "sub poena Executionis" angemahnt. Erfüllungsort ist Happurg.
(9.) 1704 Juli 25: Pflegamt Reicheneck, Pfleger wie vor. Das kleine Waidwerk wird wieder verpachtet. Wer einen Vogelherd oder dergleichen errichten will, soll sich im Pflegschloss melden.
(10.) 1709 November 23, abzukündigen am 24: Hans (Johann) Christof Tetzel. Die hiesige Kirche ist wieder soweit hergestellt, dass sie zum Gottesdienst verwendet werden kann. Da aber noch weitere Arbeiten anstehen, werden die Sitze in der Kirche für 5 Kreuzer pro Sitz vergeben. Dabei: Konzept. (Siehe Nr.933)
(11.) 1710 Juli 24: Verpachtung des kleinen Waidwerks durch das Pflegamt Reicheneck.
(12.) 1783 September 27, abzukündigen Sept. 28: Pflegamt Reicheneck. Aufruf zum Beitritt zum Brand-Assekurations-Institut der Reichsstadt. Interessenten mögen sich im Oktober an die Amts- und Gerichtsschreiberei in Happurg wenden.
Archivale
Indexbegriff Person: Harsdörffer, Wolf d Ä
Indexbegriff Person: Scharrer, Konrad
Indexbegriff Person: Tetzel, Hans Christof
Indexbegriff Person: Tetzel, Johann Christof
Indexbegriff Person: Tucher, Gottlieb
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Kirchengerechtigkeit
Indexbegriff Person: Scharrer, Konrad
Indexbegriff Person: Tetzel, Hans Christof
Indexbegriff Person: Tetzel, Johann Christof
Indexbegriff Person: Tucher, Gottlieb
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Kirchengerechtigkeit
Artelshofen - Unteres Dorf
Artelshofen, Kirche
Artelshofen, Schloss
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Happurg
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Kanzelabkündigung
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Verkauf
Zustimmung
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Kirche Neubau
Sitzvermietung
Kirchensitze
Konzept
Sakristei
Einquartierung
Brand-Assekurations-Institut
Amtsschreiberei
Gerichtsschreiberei
Kirchenstühle, Artelshofen
Feuersbrunst Artelshofen 1696
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ