Supplicationis Auseinandersetzung um Bezahlung des Honorars
Vollständigen Titel anzeigen
(1) 1129
Wismar G 126 (W G 4 n. 126)
Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 >> 17. 1. Kläger Q
03.06.1766-14.06.1766
Kläger: (2) Dr. Theodor Johann Quistorp, Prokurator am Tribunal
Beklagter: Erben des Pastors Johann Engelbert Schliemann auf Poel sowie die Kirchgemeinde daselbst
Fallbeschreibung: Kl. war von Pastor Schliemann zum Prokurator in dessen Auseinandersetzung mit Leutnant von Graevenitz, dem ehemaligen Amtshauptmann auf Poel, bestellt worden, hat für seine Dienste aber keine Bezahlung erhalten und bittet nun, diese von den Erben und der Kirchgemeinde einzutreiben. Das Tribunal prüft die Rechnung am 14.06.1766, setzt sie auf 13 Rtlr fest und weist Kirchgemeinde an, 2/3, Erben Schliemanns 1/3 zu bezahlen.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1766
Prozessbeilagen: (7) Rechnung in Fall Nr. 1128 über 13 Rtlr 34 s.
Beklagter: Erben des Pastors Johann Engelbert Schliemann auf Poel sowie die Kirchgemeinde daselbst
Fallbeschreibung: Kl. war von Pastor Schliemann zum Prokurator in dessen Auseinandersetzung mit Leutnant von Graevenitz, dem ehemaligen Amtshauptmann auf Poel, bestellt worden, hat für seine Dienste aber keine Bezahlung erhalten und bittet nun, diese von den Erben und der Kirchgemeinde einzutreiben. Das Tribunal prüft die Rechnung am 14.06.1766, setzt sie auf 13 Rtlr fest und weist Kirchgemeinde an, 2/3, Erben Schliemanns 1/3 zu bezahlen.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1766
Prozessbeilagen: (7) Rechnung in Fall Nr. 1128 über 13 Rtlr 34 s.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ