In einem Prozess zwischen Wilhelm Heriberti, Vikar des St. Pankratius-Altars in der Stiftskirche zu Gerresheim, und den Frauen und Erben des Wilhelm Werner und Conraydt Schuyrman über 4 Morgen Acker bei Flingern zwischen Herman Otten und Wylhelm Werner Lande, an den Weg der aus dem Bilker Busch nach "Oepers loch" führt, mit dem einen Ende stoßend und mit dem anderen an Wilhelm Maissmans Hof und an den Ravenkamp, wird durch Schiedsrichter auf Grund einer Urkunde vom 25. März 1429 [Nr. 192] ein gütlicher Vergleich getroffen, wonach die beiden Parteien sich in die 4 Morgen teilen sollen, aber der vorbenannte Altar als erblicher Eigentümer in das Schoßbuch der Stadt Düsseldorf eingetragen werden soll. Schiedsrichter von Seiten des Vikars: Zollschreiber Wilhelm Clunschs, Johan Winckelhuiß der Alte, Ailff van Falckenberg und Johann Rode, Pastor zu Gerresheim. Schiedsrichter auf Seiten der Prozeßgegner: Wilhelm zu der Hoven und Johan Wincklehuyss der Junge. - Siegelzeugen: Reinhart Baichman und Hinrich Grevenheuwer, Schöffen zu Düsseldorf.