Stiftung Rensing, hier Sammlung von Denkschriften, Gutachten und Akten über Pfründenvergabe, Amtskompetenzen und Wahlen im Erzbistum (Collectanea manuscripta canonica tom. pulchra circa clerum vicarios in pontif[icem] spiritual[em] & officialem electorem & cap[itu]lum eorumque of[fi]cia Coloniae) (in Pergament gebundenes Buch)
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AEK, Priesterseminar I, Ohne Signatur
AEK, Priesterseminar I Priesterseminar 1
Priesterseminar 1 >> 1.3.4.4. Handakten und private Unterlagen einzelner Familienmitglieder der Familie Rensing
1598-1687
Enthält: - Inschrift im Innendeckel, daß Johann Christopherus Joseph Ren- sing das vorliegende Buch 1714 aus der Erbschaft seiner Eltern erhalten hat- Littera von Papst Julius III. an Erzbischof Adolf III. von Schauen- burg mit inserierter Littera an die Stadt Köln über Aufhebung der Exkommunikation der Stadt im Streit um kirchliche Güter und Renten in der Stadt, 14. März 1551 - Denkschrift über die Würde des Erzbischofs von Köln als lega- tus natus de latere, Fragment o.J. (17.Jh)- Denkschrift von Matthias Hoon aus Neuss, Dr. der Theologie und Dekan der Theologischen Fakultät [in Köln] über die Diszi- plinargewalt der Äbte des Benediktinerordens, 1636- Denkschrift über Anwartschaften auf die 1651 frei gewordene Diakonspräbende im Domkapitel, o.J.- Littera von Papst Clemens VIII. über die Inkorporation der Kir- che von Kalkum in das Stift St. Suitbert in Kaiserswerth (notariell beglaubigte Kopie), 18. Juni 1604 - Klagen des Klerus gegen zwangsweise Besteuerung durch den Herzog von Jülich-Kleve-Berg: mehrere Denkschriften, o.J. (17.Jh.)- Denkschrift über das Recht der ersten Bitte, o.J.- Streit zwischen dem Propst von St.Gereon, Egon von Fürsten- berg, und Dekan und Kapitel des Stiftes über Pfründen, Schrift- wechsel zwischen Dekan und Kapitel von St. Gereon und dem Erzbischof von Köln, ca. 1617- Gutachten über die nach dem Tode von Michael Borman 1662 aufgrund des Rechtes der ersten Bitte erfolgte Neubesetzung eines Kanonikats und einer Präbende des Kollegiatstiftes Thorn durch Johann Jakob Warcolior, 1664 - Gutachten über die Möglichkeit, Erzherzog Leopold von Öster- reich zur Würde eines Subdiakons des Kölner Domkapitels zu be- fördern, o.J. (vor 1623)- Gutachten über die Wahl des Deutschmeisters zum Bischof von Lüttich durch die Minderheit des Kapitels nach erfolgter Wahl von [Maximilian Heinrich] zum Bischof von Lüttich durch die Mehrheit des Kapitels [1649]- Gutachten zum Postulationsrecht, o.J.- Denkschrift von Vincenz Solidos Ancel, patriota nobilis Lotha- ringus, über die Nachfolge von Maximilian Heinrich als Koadju- tor, im Auftrag von Franz von Lothringen, Bischof von Verdun und Dekan des Domkapitels, mit Widmungsschreiben an Papst Urban VIII. und das Kardinalskollegium, 8. April 1644 - Protokoll über Verhandlungen zwischen Erzbischof Ferdinand und der Mehrheit des Domkapitels über Fragen der Besetzung des Kapitels und der Nachfolge im Erzstift (erstes Fragment), 18. und 20. Dezember 1644- Gutachten zur Koadjutorfrage von Andreas Gall, Petrus von Bul- deren, Gabriel de Bruyn, 9. November 1640 - Jurisdiktion der Archidiakone: Drei Gutachten, o.J., dabei auch Übersicht über Gerichtsverfahren vor dem Kölner Offizialatsge- richt gegen Untertanen des Herzogs von Jülich-Kleve-Berg, [15]74-1612- Bemerkungen über eine Druckschrift vom 26. Oktober 1645 über Amt und Kompetenz des Generalvikars in Köln- Auseinandersetzungen (querela) zwischen Prälaten und Kapitula- ren der Kölner Kirche im Zusammenhang mit der Nachfolge von Maximilian Heinrich, mehrere Stellungnahmen, darunter replica ad responsionem rev. domini episcopi Joppensis, Denkschrift von Philipp Mockel, 1649 (vor 1650) - Gutachten über das Besetzungsrecht in den päpstlichen Monaten bei frei gewordenen Pfründen in Maria ad Gradus in Köln, o.J. (17.Jh)- Protokoll über Verhandlungen zwischen Erzbischof Ferdinand und der Mehrheit des Domkapitels über Fragen der Besetzung des Kapitels und der Nachfolge im Erzstift (weiteres Fragment) [18. und 20. Dezember 1644]- Drei Gutachten von Joannes Wynandt, Lic. jur. aus Lüttich, über die nach dem Tod von Johann Hermann zwischen Wilhelm van Hoff und Engelbert Hecking strittige Wahl zum Scholaster des Kapitels in Xanten, 1643/44- Verleihung von Anwartschaften auf Kirchenpfründen, zwei Mu- sterverleihungen, nämlich Verleihung durch Erzbischof Adolf III. von Schauenburg der ersten frei werdenden Präbende in Lüttich an Georg Graf von Wittgenstein, 20. März 1546, und Verleihung durch Margaretha von Benrath, Äbtissin von Thorn, der ersten frei werdenden Präbende oder des ersten frei werdenden Kanoni- kates für Ludwig von Sayn, Graf zu Wittgenstein, 28. Februar 1551
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:17 MEZ