Hans Höschlin genannt Entringer, Schuhmacher und Bürger zu Tübingen, bekennt, daß Hartmann [von Burgau], Abt, sowie Prior und Konvent zu Weingarten auf Fürbitte des Dr. Johann Lupfdich seinen Sohn Klaus ins Kloster aufgenommen haben. Er wird dort je ein Jahr im weltlichen und geistlichen Gewand geprüft. Für den Fall der endgültigen Aufnahme übergibt er ihn der Gewalt ("rut") des Ordens. Der Aussteller wird sich nicht rächen, wenn über den Sohn Strafmaßnahmen verhängt werden. Bis zur Priesterweihe kommt der Vater für Schuhe und Gewand auf, auch wird er ihm bei Übernahme ins Kloster einen ehrbaren Chormantel ("erliche khor kappen") geben, der nach dem Tod im Kloster bleibt. Er erhält einen Erbteil wie andere Kinder.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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