Central-Ausschuss, Geschäftsstelle Berlin (Bestand)
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CA / O
Archiv für Diakonie und Entwicklung (Archivtektonik) >> Zentrale und übergeordnete Organisationen >> Central-Ausschuss für Innere Mission
1922-1966
Geschäftsstelle des Central-Ausschusses für das Gebiet der SBZ bzw. DDR.
zeitlicher Umfang: 1891 - 1969.
Akten des Central-Ausschusses für Innere Mission, die zwischen 1945 und 1957 (in Ausnahmen bis in die 60er Jahre) in der Berliner Geschäftsstelle in Dahlem angelegt wurden, sowie solche, die vorher angelegt und noch nach 1945 durch die Berliner Geschäftsstelle weitergeführt wurden.
Vorwort: Die in diesem Verzeichnis enthaltenen Akten bilden keinen eindeutig abgrenzbaren Bestand.
Nach dem Ende des "Dritten Reiches" bestand die Geschäftsstelle des Central-Ausschusses für die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche in Berlin-Dahlem, Reichensteiner Weg, weiter, d.h. die Akten wurden dort weitergeführt bzw. auch neu angelegt. Der Central-Ausschuß behielt entsprechend seiner Satzung auch seinen Sitz in Berlin. Die Teilung Deutschlands und die mit ihr einhergehenden Kommunikationsschwierigkeiten veranlaßten jedoch den Vorstand des CA, der Einrichtung einer Geschäftsstelle für die westlichen Besatzungszonen zuzustimmen, die ihren Sitz zunächst in Bremen, ab 1946 in Bethel hatte (vgl. Vorstandssitzungen des CA (West) vom 23.8.1945 und vom 18.3.1946, Protokolle in: ADW, CAW 29; ADW, CA/O 43 (S.14) sowie die Einleitung zum Bestand ADW, CAW.
Die Geschäftsstelle des Central-Ausschusses in Berlin war damit faktisch nur noch für das Gebiet der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands zuständig - ohne daß das aber in der Registratur des CA zum Ausdruck kam. Zudem wurde, bedingt vor allem durch die Währungsreform, 1949 eine Geschäftsstelle des Central-Ausschusses (Ost) in Berlin (Ost) eingerichtet (Berlin N 58, Schönhauser Allee 59; vgl. Vorstandssitzung des CA (Ost) vom 24.3.1949, Protokoll in: ADW, CA/O 10 (S. 4) und Geschäftsführerkonferenz des CA (Ost) vom 31.5./1.6.1949, Protokoll in: ADW, CA/O 140, (S. 50)), die ab 1952 mit der Wahl von Pastor Gerhard Laudien zum geschäftsführenden Direktor für das Arbeitsgebiet Ost weiter ausgebaut wurde (vgl. Schriftwechsel Münchmeyer/Laudien in: ADW, CAW 26). Die dort angelegten Akten sind in diesem Verzeichnis nicht enthalten.
Das vorliegende Verzeichnis umfaßt Akten, die
- vor 1945 angelegt wurden und deren Laufzeit erst nach 1945 endet,
- nach 1945 angelegt und vor der Fusion von Innerer Mission und Hilfswerk 1957 geschlossen wurden,
- nach 1945 angelegt und erst nach 1957 geschlossen wurden. Letztere wurden wegen ihres Schwerpunkts beim CA (Ost) sowie wegen ihres Anteils am Gesamtumfang bei den hier zusammengefaßten Akten des Central-Ausschusses (Ost) belassen.
- Akten, die vor allem vermögensrechtliche Angelegenheiten und Zuständigkeiten, Hausverwaltungen, archivarische Auskünfte des juristisch mit der Fusion nicht aufgelösten Central-Ausschusses betreffen.
- Akten aus dem Büro Gertrud Weinhold, (Prof. e.h., 1899-1992):
(Frau Weinhold übte verschiedene Tätigkeiten zuerst beim Provinzialausschuß für die Innere Mission in der Provinz Brandenburg aus. 1928 wurde sie als Volkshochschulmeisterin für die Arbeit mit jungen Mädchen in die "märkische Volkshochschule" berufen. Dort versuchte man bis in die Kriegsjahre hinein, jungen Menschen zunächst in mehrwöchigen Volkshochschulkursen, später in sogenannten Rüstzeiten eine fundierte Grundlage für ihr Leben als bekennende Christen in Familie, Kirchengemeinde und Welt zu geben. Nach dem Ende des II. Weltkrieges arbeitete sie beim Centralausschuß für die Innere Mission in der Abteilung Osthilfe - Jugendamt - Kinderhilfe. Ihre Volksschultätigkeit setzte sie als Erwachsenenbildung in Kursform fort. Dabei erweiterte sie ihre Tätigkeiten um die Felder: "Künstlerrüste" in Ost- und Westdeutschland und die "Werkbruderschaft der Inneren Mission", wodurch es zu ersten Ausstellungen in kirchlichen Räumen kam.)
Das Verzeichnis umfaßt 679 Akten. 9 Akten der Erholungsfürsorge sowie Akten, deren Inhalt aus Bankbelegen bestand, wurden kassiert.
Ordnung der Akten
Alle Akten waren im Verzeichnis des Central-Ausschusses nach laufenden Nummern erfaßt; jedoch ist nur ein geringer Teil von ihnen auch in die systematische Registratur des CA eingetragen worden.
Die Akten wurden 1991/92 von Hanna Kröger geordnet und verzeichnet. Z.T. wurden Akteneinheiten aufgeteilt. Aktentitel mußten sowohl aus Gründen der Verzeichnung, wie der Ordnung mitunter geändert werden. 1999 wurden dem Bestand ca. 180 Akten zugeordnet, die aus der Verwaltung der Häuser und des Treuhandvermögens durch den Oberbuchhalter Karl Kurland stammten (vgl. ADW, CA/O 30 (S. 8)). Die Treuhandverwaltung endete 1966 und ging auf die Hauptgeschäftsstelle des Diakonischen Werkes in Stuttgart über. Des weiteren wurden die Akten des ehemaligen Referates Gesundheitsfürsorge im CA, die nach 1945 angelegt waren, dem Bestand CA/O hinzugefügt.
Im August 1999 wurde der Bestand von Ute Franke elektronisch erfaßt, wobei die nachträglich eingefügten Bände mit einer Signatur mit Buchstabenzusatz nach nummerus currens umsigniert wurden.
Weitere verwandte Bestände sind:
- alle Einzelbestände der Referate des Centralausschusses
- ADW, CAW (Centralausschuß West)
- ADW, RTS (Handakten von Reinhardt Theodor Scheffer)
- ADW, CA/Stat. (Centralausschuß, Referat Statistik)
- ADW, CA/EvA (Centralausschuß, Evangelistische Abteilung)
- ADW, CA/AS (Centralausschuß, Alters- und Siechenfürsorge)
Literatur:
Talazko, Helmut: Neubeginn des Central-Ausschusses für die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche nach dem Kriege, in: Das Recht im Dienst einer diakonischen Kirche. Handbücher für Zeugnis und Dienst der Kirche, Bd. III, 1980, S. 111 ff.
Ders.: 45 Jahre Diakonie evangelischer Kirchen in Ost- und Westdeutschland . Stationen des Mit- und Nebeneinander, in: Diakonie, Sondernummer Oktober 1990, S. 71 ff.
Berlin, 19.8.1999
Abkürzungen
BDM Bund deutscher Mädchen
BfA Bundesversicherungsanstalt für Angestellte
CA Central-Ausschuß für die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche
CARE Cooperative of American Remittances to Europe
CDU Christlich-Demokratische Union
CRALOG Council of Relief Agencies Licensed for Operation in Germany
DAF Deutsche Arbeitsfront
DC Deutsche Christen
DCV Deutscher Caritasverband
DDR Deutsche Demokratische Republik
DDV Deutscher Diakonen-Verband
DEK Deutsche Evangelische Kirche
DEKV Deutscher Evangelischer Krankenhausverband
DRK Deutsches Rotes Kreuz
DVA Deutsche Versicherungsanstalt
DW Diakonisches Werk
EKD Evangelische Kirche in Deutschland
EOK Evangelischer Oberkirchenrat
ERBA Evangelische Reichsarbeitsgemeinschaft zur Bekämfpung der Alkoholnot
e.V. eingetragener Verein
EVZ Evangelische Versicherungszentrale
FDGB Freier Deutscher Gewerkschaftsbund
GG Grundgesetz
HJ Hitler-Jugend
i.A. im Auftrag
IM Innere Mission
KG Kommanditgesellschaft
LWB Lutherischer Weltbund
NS- nationalsozialistisch
NSdAP Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
NSV Nationalsozialistische Volkswohlfahrt
o.D. ohne Datum
o.J. ohne Jahr
ÖTV Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr
OKR Oberkirchenrat
P. Pastor
Rs. Rundschreiben
SBZ Sowjetisch besetzte Zone (Deutschlands)
SED Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
SS Schutz-Staffel
TOP Tagesordnungspunkt
u.a. unter anderem
UK-St. Unabkömmlichkeits-Stellung
v.a. vor allem
VELKD Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands
ZB Zentralbüro
zeitlicher Umfang: 1891 - 1969.
Akten des Central-Ausschusses für Innere Mission, die zwischen 1945 und 1957 (in Ausnahmen bis in die 60er Jahre) in der Berliner Geschäftsstelle in Dahlem angelegt wurden, sowie solche, die vorher angelegt und noch nach 1945 durch die Berliner Geschäftsstelle weitergeführt wurden.
Vorwort: Die in diesem Verzeichnis enthaltenen Akten bilden keinen eindeutig abgrenzbaren Bestand.
Nach dem Ende des "Dritten Reiches" bestand die Geschäftsstelle des Central-Ausschusses für die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche in Berlin-Dahlem, Reichensteiner Weg, weiter, d.h. die Akten wurden dort weitergeführt bzw. auch neu angelegt. Der Central-Ausschuß behielt entsprechend seiner Satzung auch seinen Sitz in Berlin. Die Teilung Deutschlands und die mit ihr einhergehenden Kommunikationsschwierigkeiten veranlaßten jedoch den Vorstand des CA, der Einrichtung einer Geschäftsstelle für die westlichen Besatzungszonen zuzustimmen, die ihren Sitz zunächst in Bremen, ab 1946 in Bethel hatte (vgl. Vorstandssitzungen des CA (West) vom 23.8.1945 und vom 18.3.1946, Protokolle in: ADW, CAW 29; ADW, CA/O 43 (S.14) sowie die Einleitung zum Bestand ADW, CAW.
Die Geschäftsstelle des Central-Ausschusses in Berlin war damit faktisch nur noch für das Gebiet der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands zuständig - ohne daß das aber in der Registratur des CA zum Ausdruck kam. Zudem wurde, bedingt vor allem durch die Währungsreform, 1949 eine Geschäftsstelle des Central-Ausschusses (Ost) in Berlin (Ost) eingerichtet (Berlin N 58, Schönhauser Allee 59; vgl. Vorstandssitzung des CA (Ost) vom 24.3.1949, Protokoll in: ADW, CA/O 10 (S. 4) und Geschäftsführerkonferenz des CA (Ost) vom 31.5./1.6.1949, Protokoll in: ADW, CA/O 140, (S. 50)), die ab 1952 mit der Wahl von Pastor Gerhard Laudien zum geschäftsführenden Direktor für das Arbeitsgebiet Ost weiter ausgebaut wurde (vgl. Schriftwechsel Münchmeyer/Laudien in: ADW, CAW 26). Die dort angelegten Akten sind in diesem Verzeichnis nicht enthalten.
Das vorliegende Verzeichnis umfaßt Akten, die
- vor 1945 angelegt wurden und deren Laufzeit erst nach 1945 endet,
- nach 1945 angelegt und vor der Fusion von Innerer Mission und Hilfswerk 1957 geschlossen wurden,
- nach 1945 angelegt und erst nach 1957 geschlossen wurden. Letztere wurden wegen ihres Schwerpunkts beim CA (Ost) sowie wegen ihres Anteils am Gesamtumfang bei den hier zusammengefaßten Akten des Central-Ausschusses (Ost) belassen.
- Akten, die vor allem vermögensrechtliche Angelegenheiten und Zuständigkeiten, Hausverwaltungen, archivarische Auskünfte des juristisch mit der Fusion nicht aufgelösten Central-Ausschusses betreffen.
- Akten aus dem Büro Gertrud Weinhold, (Prof. e.h., 1899-1992):
(Frau Weinhold übte verschiedene Tätigkeiten zuerst beim Provinzialausschuß für die Innere Mission in der Provinz Brandenburg aus. 1928 wurde sie als Volkshochschulmeisterin für die Arbeit mit jungen Mädchen in die "märkische Volkshochschule" berufen. Dort versuchte man bis in die Kriegsjahre hinein, jungen Menschen zunächst in mehrwöchigen Volkshochschulkursen, später in sogenannten Rüstzeiten eine fundierte Grundlage für ihr Leben als bekennende Christen in Familie, Kirchengemeinde und Welt zu geben. Nach dem Ende des II. Weltkrieges arbeitete sie beim Centralausschuß für die Innere Mission in der Abteilung Osthilfe - Jugendamt - Kinderhilfe. Ihre Volksschultätigkeit setzte sie als Erwachsenenbildung in Kursform fort. Dabei erweiterte sie ihre Tätigkeiten um die Felder: "Künstlerrüste" in Ost- und Westdeutschland und die "Werkbruderschaft der Inneren Mission", wodurch es zu ersten Ausstellungen in kirchlichen Räumen kam.)
Das Verzeichnis umfaßt 679 Akten. 9 Akten der Erholungsfürsorge sowie Akten, deren Inhalt aus Bankbelegen bestand, wurden kassiert.
Ordnung der Akten
Alle Akten waren im Verzeichnis des Central-Ausschusses nach laufenden Nummern erfaßt; jedoch ist nur ein geringer Teil von ihnen auch in die systematische Registratur des CA eingetragen worden.
Die Akten wurden 1991/92 von Hanna Kröger geordnet und verzeichnet. Z.T. wurden Akteneinheiten aufgeteilt. Aktentitel mußten sowohl aus Gründen der Verzeichnung, wie der Ordnung mitunter geändert werden. 1999 wurden dem Bestand ca. 180 Akten zugeordnet, die aus der Verwaltung der Häuser und des Treuhandvermögens durch den Oberbuchhalter Karl Kurland stammten (vgl. ADW, CA/O 30 (S. 8)). Die Treuhandverwaltung endete 1966 und ging auf die Hauptgeschäftsstelle des Diakonischen Werkes in Stuttgart über. Des weiteren wurden die Akten des ehemaligen Referates Gesundheitsfürsorge im CA, die nach 1945 angelegt waren, dem Bestand CA/O hinzugefügt.
Im August 1999 wurde der Bestand von Ute Franke elektronisch erfaßt, wobei die nachträglich eingefügten Bände mit einer Signatur mit Buchstabenzusatz nach nummerus currens umsigniert wurden.
Weitere verwandte Bestände sind:
- alle Einzelbestände der Referate des Centralausschusses
- ADW, CAW (Centralausschuß West)
- ADW, RTS (Handakten von Reinhardt Theodor Scheffer)
- ADW, CA/Stat. (Centralausschuß, Referat Statistik)
- ADW, CA/EvA (Centralausschuß, Evangelistische Abteilung)
- ADW, CA/AS (Centralausschuß, Alters- und Siechenfürsorge)
Literatur:
Talazko, Helmut: Neubeginn des Central-Ausschusses für die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche nach dem Kriege, in: Das Recht im Dienst einer diakonischen Kirche. Handbücher für Zeugnis und Dienst der Kirche, Bd. III, 1980, S. 111 ff.
Ders.: 45 Jahre Diakonie evangelischer Kirchen in Ost- und Westdeutschland . Stationen des Mit- und Nebeneinander, in: Diakonie, Sondernummer Oktober 1990, S. 71 ff.
Berlin, 19.8.1999
Abkürzungen
BDM Bund deutscher Mädchen
BfA Bundesversicherungsanstalt für Angestellte
CA Central-Ausschuß für die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche
CARE Cooperative of American Remittances to Europe
CDU Christlich-Demokratische Union
CRALOG Council of Relief Agencies Licensed for Operation in Germany
DAF Deutsche Arbeitsfront
DC Deutsche Christen
DCV Deutscher Caritasverband
DDR Deutsche Demokratische Republik
DDV Deutscher Diakonen-Verband
DEK Deutsche Evangelische Kirche
DEKV Deutscher Evangelischer Krankenhausverband
DRK Deutsches Rotes Kreuz
DVA Deutsche Versicherungsanstalt
DW Diakonisches Werk
EKD Evangelische Kirche in Deutschland
EOK Evangelischer Oberkirchenrat
ERBA Evangelische Reichsarbeitsgemeinschaft zur Bekämfpung der Alkoholnot
e.V. eingetragener Verein
EVZ Evangelische Versicherungszentrale
FDGB Freier Deutscher Gewerkschaftsbund
GG Grundgesetz
HJ Hitler-Jugend
i.A. im Auftrag
IM Innere Mission
KG Kommanditgesellschaft
LWB Lutherischer Weltbund
NS- nationalsozialistisch
NSdAP Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
NSV Nationalsozialistische Volkswohlfahrt
o.D. ohne Datum
o.J. ohne Jahr
ÖTV Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr
OKR Oberkirchenrat
P. Pastor
Rs. Rundschreiben
SBZ Sowjetisch besetzte Zone (Deutschlands)
SED Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
SS Schutz-Staffel
TOP Tagesordnungspunkt
u.a. unter anderem
UK-St. Unabkömmlichkeits-Stellung
v.a. vor allem
VELKD Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands
ZB Zentralbüro
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
22.04.2025, 11:01 AM CEST