Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 6559
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 16 Geburtsbriefe 1796-1822
1814 Oktober 5
Regest: Schultheiss, Bürgermeister und Richter des Dorfgerichts Ohmenhausen bezeugen: Martin Digel, Witwer und Fuhrknecht, der sich mit der Witwe des Jakob Peter Tochtermann, Gottliebin geb. Vohrer zu Reutlingen, verheiraten und in Reutlingen, wo er gegenwärtig in Stellung ist, sich mit ihr niederlassen will, ist als ehelicher Sohn des weiland Jakob Digel, Bauern, und der Anna Maria geb. Hak den 25. Januar 1783 geboren und getauft worden.
Taufzeugen: Jakob Walz, Schuhmacher.
Martin Hak, ledig.
Anna Maria Hak, Eheweib des Johannes Schäfer in Bronnweiler.
Er ist mit keiner Leibeigenschaft beschwert. Er hat von seinen Eltern nichts und auch nichts zu hoffen. Doch besitzt er an eigen Erspartem 400 fl.
Taufzeugen: Jakob Walz, Schuhmacher.
Martin Hak, ledig.
Anna Maria Hak, Eheweib des Johannes Schäfer in Bronnweiler.
Er ist mit keiner Leibeigenschaft beschwert. Er hat von seinen Eltern nichts und auch nichts zu hoffen. Doch besitzt er an eigen Erspartem 400 fl.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: 4 Unterschriften
Papiersiegel des Oberamts Reutlingen
Oberamtmann Veiel
Genetisches Stadium: Or.; gedrucktes Formular
Papiersiegel des Oberamts Reutlingen
Oberamtmann Veiel
Genetisches Stadium: Or.; gedrucktes Formular
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ