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Hermann zur Megede, Richter zu Iserlohn, bekundet von wegen und auf Befehl des Herzogs Wilhelm zu Kleve eine Grenzsteinsetzung durch den Amtmann zu Altena und Iserlohn, Jaspar Lappe. Dieser Stein markierte seit alters die Grenzen zwischen dem landesherrlichen Gehölz Grevensundern um Kirchspiel Deilinghofen, Amt Iserlohn, gegen das Amt Balve im Kurfürstentum Köln. Eines Tages fand man ihn herausgerissen und neben seiner Stelle unter einem Baum liegend. Als Amtmann Lappe daraufhin den Stein neu einsetzen ließ, haben ihn Leute aus dem Amt Balve wieder herausgerissen und mit Eisenstangen entzwei geschlagen. Um der Gefahr zu begegnen, daß hier die Landeshoheit des Herzogs beeinträchtigt wird, hat Amtmann Lappe dort nun einen neuen Stein setzen lassen; in Anwesenheit des Richters und folgender Personen: Johann Cloß, Waldförster im Süderland; Johann Bödinghausen; Johann Borgschulte; Berndt Schulte zu Apricke; Bernd Thumena; M[...] von dem Bleiberg; Heinrich vom Erlenhofe; Steffen Maes; Matthias Riemke; Johann Weinken [?] und Heinrich to Höcklingsen

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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