Machtspruch über die Streitigkeiten zwischen Asmus Rumohr zu Rundhof u. Klaus v. Ahlefeldt zu Gelting durch Heinrich Rantzau, Statthalter u. Amtmann zu Segeberg, Benedikt v. Ahlefeldt, Amtmann zu Steinburg, Paul Rantzau zu Knoop, seitens des ersten u. Detlev Rantzau, Statthalter, Daniel Rantzau zu Seegaard, Sievert Rantzau, Amtmann zu Gottorf seitens des andern sowie Peter Rantzau, Amtmann zu Flensburg, u. Hans Blome, Amtmann zu Hadersleben als gewählte Obleute
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Machtspruch über die Streitigkeiten zwischen Asmus Rumohr zu Rundhof u. Klaus v. Ahlefeldt zu Gelting durch Heinrich Rantzau, Statthalter u. Amtmann zu Segeberg, Benedikt v. Ahlefeldt, Amtmann zu Steinburg, Paul Rantzau zu Knoop, seitens des ersten u. Detlev Rantzau, Statthalter, Daniel Rantzau zu Seegaard, Sievert Rantzau, Amtmann zu Gottorf seitens des andern sowie Peter Rantzau, Amtmann zu Flensburg, u. Hans Blome, Amtmann zu Hadersleben als gewählte Obleute
LASH, Urk.-Abt. 195.29 Nr. 9
Urk.-Abt. 195.29 Schleswigsche adlige Güter: Gut Gelting
Urk.-Abt. 195.29 Schleswigsche adlige Güter: Gut Gelting >> Urkunden
1588
Enthält: 1. Die Weide im Suelande bleibt gemäß dem 1539 zwischen Jasper Sehestedt zu Rundhof u. Benedikt v. Ahlefeldt zu Gelting geschlossenen Vertrag den Lehbekern für ihr Vieh u. die Futterrinder ihrer Herrschaft. 2. Die Grenze des Suelandes soll nach Lowbuch u. Landrecht durch Suns- und Sandleute gekennzeichnet werden. 3. Der vertragsmäßige Zugang des Lehbeker zur Viehtränke im Hundamme soll durch 12 Grundeger, je 6 aus Rundhofer u. Geltinger Birk, beschworen u. gekennzeichnet werden. 4. Werden diese nicht einig, sollen 12 andere aus der nächstgelegenen Harde entscheiden. 5. Der Streit um die Weide auf der Feldmark Tranebüll soll ohne Tätlichkeiten nach Landrecht ausgeführt werden. 6. Die Pommerbyer behalten vertragsgemäß Weide u. Gräsung auf der Feldmark Gelting, soweit diese nicht besät ist u. zur Weide liegt; Klaus v. Ahlefeldt ist nicht beschränkt, welches u. wieviel Land er zur Saat oder zur Weide nimmt. 7. Die von Klaus v. Ahlefeldts Vater u. ihm selbst vertragswidrig aufgenommenen Koppeln sollen wiederaufgebrochen werden, ebenso etwaige Rundhofer Koppeln auf Suland. Klaus v. Ahlefeldt u. die Pommerbyer dürfen ihr Saatland zäunen, aber nach Einführung des Korns behalten beide Seiten ihr Weiderecht. Da die Tranebüller vertragsmäßig die Gräsung auf der Feldmark Lehbek gehabt haben, darf der Besitzer des Hofes, zu dem das Dorf gelegt ist, so viel Vieh auf das Lehbeker Feld treiben, wie die Tranebüller gedurft hätten, wenn sie bestehen geblieben wären. 8. Klaus v. Ahlefeldt behält die Fischerei in dem laut Vertrag von 1581 eingedeichten Noor zwischen seiner Oeye und Asmus Rumohrs Land. 9. Die Dörfer Nieby u. Düttebüll haben dort kein Fischereirecht, nur Asmus Rumohrs Fischer darf Aale stechen Auch die Pommerbyer haben kein Fischerei- und Aalstechrecht dort, es sei denn, daß Asmus Rumohr das Gegenteil auf dem nächsten Schleswigschen Rechtstag erweist. Die Zäunung bei Pommerby wird in zwei Teile geteilt u. von beiden Seiten unterhalten.
Enthält: Ausfertigung, Papier, 6 Unterschriften und aufgedrückte Oblatensiegel
Enthält: Ausfertigung, Papier, 6 Unterschriften und aufgedrückte Oblatensiegel
Verzeichnung
1588 Juli 26 Kiel
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
26.01.2026, 12:55 PM CET