PfA Büsbach, St. Hubert (Bestand)
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Bischöfliches Diözesanarchiv Aachen (Archivtektonik) >> 07 Pfarreien >> 07.02 Pfarrarchive im BDA
1748 - 1976
Errichtung: 1804 "In einer Urkunde vom 29. April 1302 bezeugte der Schöffe Iwan von Büsbach eine Landverpachtung der Abtei Kornelimünster. Der Ort - 1178 urkundlich erwähnt - gehörte zur Abtei, die zuständige Pfarrkirche war die St. Stephanskirche Kornelimünster. Über eine erste Andachtsstätte in Büsbach ist nichts bekannt. 1680 soll eine Kapelle gebaut worden sein; den Gottesdienst versahen Mönche der Abtei. Vom darauffolgenden Jahrhundert an wohnte ständig ein Priester am Ort, die Pfarrechte blieben aber bei der Pfarrkirche in Kornelimünster. Das änderte sich nach Aufhebung der Abtei. 1804 wurde Büsbach mit Dorff, Münsterbusch, Binsfeldhammer, Kohlbusch und Hamm Pfarre im Kanton Eschweiler des ersten Bistums Aachen. Nach dessen Auflösung teilte man 1827 das wiedererrichtete Erzbistum Köln wie vordem in Dekanate ein. Seitdem gehörte die Pfarre zum Dekanat Eschweiler. 1905 wurde Münsterbusch von Büsbach abgetrennt und zur Pfarre erhoben, 1914 Dorff vermögensrechtlich selbständiges Rektorat (Pfarrvikarie). 1918 kam Büsbach zum Dekanat Kornelimünster, 1925 zum neuen Dekanat Stolberg. 1967 wurde der Nordteil der Pfarre an die neue Pfarrvikarie Liester St. Hermann-Josef abgegeben. Am 30. August 1973 kam Büsbach zum neuen Dekanat Stolberg-Nord." Aus: Handbuch des Bistums Aachen. Dritte Ausgabe, hg. vom Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Aachen 1994, S. 245-246. Pfarrbezirk: Stolberg-Büsbach, Atzenach, Bauschenberg, Brockenberg, Elgermühle, Gedau, Tiefenthal
3 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ