Akten des Landgrafen Philipp (Dabei ein Schreiben des Herzogs Franz von Braunschweig an Hermann v.d. Malsburg.): Briefwechsel mit dem Bischof Valentin von Hildesheim, der Herzoginwitwe Elisabeth von Braunschweig, dem Rat von Hildesheim und dem Kurfürsten Joachim von Brandenburg, mit Hermann v.d. Malsburg, Adam Trott und Gebhard Schenk, mit Christoph v. Steinberg und Jasper v. Hardenberg. Instruktion für Lorenz v. Romrod. Briefwechsel mit der Freundschaft der Gefangenen zu Gifhorn. Schreiben des Herzogs Franz von Braunschweig. Formel der Urfehde der Gefangenen. Formulare der den Gefangenen und Herzog Franz auszustellenden Versicherungen
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Akten des Landgrafen Philipp (Dabei ein Schreiben des Herzogs Franz von Braunschweig an Hermann v.d. Malsburg.): Briefwechsel mit dem Bischof Valentin von Hildesheim, der Herzoginwitwe Elisabeth von Braunschweig, dem Rat von Hildesheim und dem Kurfürsten Joachim von Brandenburg, mit Hermann v.d. Malsburg, Adam Trott und Gebhard Schenk, mit Christoph v. Steinberg und Jasper v. Hardenberg. Instruktion für Lorenz v. Romrod. Briefwechsel mit der Freundschaft der Gefangenen zu Gifhorn. Schreiben des Herzogs Franz von Braunschweig. Formel der Urfehde der Gefangenen. Formulare der den Gefangenen und Herzog Franz auszustellenden Versicherungen
3, 1606
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.16 Braunschweig-Calenberg
1541
Enthält: 1541 Oktober. Beschwerde der Stadt Hildesheim bei dem Landgrafen, daß sie von der Herzogin noch nicht dem Vertrage gemäß entschädigt sei. Klage des Bischofs von Hildesheim über Beeinträchtigung der Stiftseinkünfte durch die Herzogin. Der beabsichtigte Besuch der Landgräfin Christine und ihrer Tochter, der Herzogin Agnes von Sachsen wegen der in Münden herrschenden Seuche abgesagt
Enthält: November. Die Gefangenen in Gifhorn angeblich schon freigegeben, ehe die Bedingungen erfüllt sind. Beschwerde der Herzogin Elisabeth über diese Verletzung des Vertrages. Sofortige Anregung Philipps, die Herzogin zufrieden zu stellen, Bericht von den bei der Verhandlung anwesenden Räten eingefordert. Die Beschwerde Hildesheims von der Herzogin mit dem Hinweis abgewiesen, daß sie selbst noch nicht entschädigt sei. Die Gefangenen sind noch in Haft, ihre Freundschaft ist bereit, sie dem Vertrage und dem in Naumburg genommenen Abschiede gemäß jetzt in des Landgrafen und des Kurfürsten von Brandenburg Hand zu stellen. Besiegelung der Kaution durch Hermann v.d. Malsburg in Warburg. Versammlung von Rittmeistern und Reitern durch Herzog Heinrich von Braunschweig auf dem Fürstenberg. Zahlreiche Hinrichtungen durch Graf Kurt von Tecklenburg. Ersuchen Malsburgs an Philipp, für Jost Eickmann und den jungen Bruch bei dem Grafen um Gnade zu bitten. Lorenz v. Romrod nach Gifhorn abgefertigt, um die Gefangenen auf den Landgrafen und den Kurfürsten zu übernehmen, aber nur, wenn die Herzogin zuvor von ihnen zufrieden gestellt ist. Diese entschuldigt bei Philipp ihr scharfes Drängen. Festsetzung der Termine für die Freigebung der beiderseitigen Gefangenen. Beschwerde der gifhornischen Gefangenen, daß die Herzogin entgegen dem Vertrage die von ihnen geschädigten Städte nicht zufrieden stelle
Enthält: Dezember. Abermaliges Ansuchen Hildesheims um Entschädigung, Vorschlag des Kurfürsten, wie damit zu einer Einigung zu kommen sei. Scharfe Schrift der Hildesheimer an Herzog Franz. Dieser der Sache müde bittet Philipp, sie ihm bald abzunehmen. Urfehde der Gefangenen zu Gifhorn
Enthält: November. Die Gefangenen in Gifhorn angeblich schon freigegeben, ehe die Bedingungen erfüllt sind. Beschwerde der Herzogin Elisabeth über diese Verletzung des Vertrages. Sofortige Anregung Philipps, die Herzogin zufrieden zu stellen, Bericht von den bei der Verhandlung anwesenden Räten eingefordert. Die Beschwerde Hildesheims von der Herzogin mit dem Hinweis abgewiesen, daß sie selbst noch nicht entschädigt sei. Die Gefangenen sind noch in Haft, ihre Freundschaft ist bereit, sie dem Vertrage und dem in Naumburg genommenen Abschiede gemäß jetzt in des Landgrafen und des Kurfürsten von Brandenburg Hand zu stellen. Besiegelung der Kaution durch Hermann v.d. Malsburg in Warburg. Versammlung von Rittmeistern und Reitern durch Herzog Heinrich von Braunschweig auf dem Fürstenberg. Zahlreiche Hinrichtungen durch Graf Kurt von Tecklenburg. Ersuchen Malsburgs an Philipp, für Jost Eickmann und den jungen Bruch bei dem Grafen um Gnade zu bitten. Lorenz v. Romrod nach Gifhorn abgefertigt, um die Gefangenen auf den Landgrafen und den Kurfürsten zu übernehmen, aber nur, wenn die Herzogin zuvor von ihnen zufrieden gestellt ist. Diese entschuldigt bei Philipp ihr scharfes Drängen. Festsetzung der Termine für die Freigebung der beiderseitigen Gefangenen. Beschwerde der gifhornischen Gefangenen, daß die Herzogin entgegen dem Vertrage die von ihnen geschädigten Städte nicht zufrieden stelle
Enthält: Dezember. Abermaliges Ansuchen Hildesheims um Entschädigung, Vorschlag des Kurfürsten, wie damit zu einer Einigung zu kommen sei. Scharfe Schrift der Hildesheimer an Herzog Franz. Dieser der Sache müde bittet Philipp, sie ihm bald abzunehmen. Urfehde der Gefangenen zu Gifhorn
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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