Rep. 045 Universitätsarchiv (Bestand)
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Rep. 045
Universitätsarchiv Regensburg (Archivtektonik) >> Bestände UAR >> Universität Regensburg >> Zentrale Verwaltung
Bemerkungen Institutionengeschichte: Das Universitätsarchiv Regensburg war bereits vom Strukturbeirat 1966 vorgeschlagen (als Teil der Universitätsbibliothek). Die Konkretisierung begann etwa 1980 durch Drängen von Professor Dr. Wilhelm Volkert. Das Archiv wurde Teil der Registratur, nebenamtlich betreut, zwischenzeitlich waren auch Fachkräfte des mittleren Dienstes angestellt. Im Rahmen des Jubiläums 1987 wurden Dr. Friedrich Hartmannsgruber und Dr. Stefan Miedaner befristet angestellt. Sie nahmen die ersten Erschließungsarbeiten an Beständen vor, sammelten Material und Zeitzeugengespräche. Außerdem organisierten sie Publikationen und mindestens eine Ausstellung. Die Universität konnte sich jedoch nicht durchringen einen hauptamtlichen Archivar einzustellen. 1995/96 begannen Überlegungen zur Personalunion von Universitätsarchiv und Fürstlich Thurn und Taxis-Hofbibliothek und Hofarchiv. Dies mündete nach langen Verhandlungen 2004 in einen befristeten Vertrag zwischen Universität und dem Haus Thurn und Taxis zur Betreuung beider Einrichtungen in der Universitätsbibliothek. Der Leiter Dr. Martin Dallmeier wirkte an Ausstellungen (Jubiläumsausstellung 2007) mit und sammelte durch gute Netzwerke weitere Bestände. Dallmeier schuf die Grundlage für ein professionell geführtes Archiv, u.a. durch eine Archivsatzung (2004). Er wurde Anfang 2009 als erster hauptamtlicher Archivar der Universität Regensburg in der Universitätsbibliothek bestellt. Dallmeier war auch zuständig für die Kunsthalle der Universität. Er schaffte die Archivsoftware Augias an. 2010 wurde das Archiv Referat in der Universitätsverwaltung. Im Dezember 2011 übernahm Dr. Michael Rupprecht das Amt. In seine Amtszeit fallen: - Budgeterhöhung des Universitätsarchivs - Vorarbeiten zum Einbau einer Rollregalanlage in einem Magazin - Fund einer mittelalterlichen Urkunde in einem alten Tresor der Phil.-Theol. Hochschule - Beginn des Projekts "Einzelverzeichnung von Prüfungs- und Personalakten" Zum 1. September 2012 übernahm Dr. Andreas Becker das Amt. In seine Amtzeit fallen: - Einbau mehrerer Rollregalanlagen (2012, 2015) - Erschließung zahlreicher Bestände (ab 2012) - Neuorganisation der zum April 2013 übernommenen Kunstkammer der Universität (2013) - Bekanntmachung des Fundes der Ypern-Urkunde (2014) - Einführung von Jahresberichten (2014) - Einführung der elektronischen Akte in der Zentralverwaltung (ab 2014) - Publikationen zur Universitätsgeschichte (seit 2014) - Erhebung von Kennziffern des Archivs (2015) - Bezug einer ISIL-Nummer, 2222 (2015) - Revision des Aktenplans der Verwaltung und des Archivs (2016) - Aufbau eines digitalen Archivs (seit 2016) mit Software DIMAG (ab 2019) - Aufbau einer Tektonik (2017) - Ausstellung 50 Jahre Universität Regensburg (2017) - Etablierung einer Schriftenreihe des Universitätsarchivs Regensburg (2017) - Einführung des Repositursystems in den Beständen (2017); Vorwort Bestandsgeschichte Die Überlieferung des Universitätsarchivs speist sich anfänglich aus verschiedenen Quellen: Zunächst gibt es die Dienstakten von Professor Wilhelm Volkert, der sich seit Anfang der 1980er Jahre um ein Universitätsarchiv bemüht hatte, und von seinem Nachfolger Peter Schmid, der 1995 mit der Betreuung des Universitätsarchivs beauftragt worden war.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.06.2025, 11:18 AM CEST