Kirchen- und Glaubensangelegenheiten im Reich
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B 5/II Nr. 20
B 5/II Kirchen- und Vormundamt/Akten
Kirchen- und Vormundamt/Akten
1556 - 1595
Enthält:a) Kurzes Verzeichnis, was unser Norma Doctrinae von der leiblichen und mundlichen Nicung des waren Leibs und Bluts unsers Herrn Christus halte und lehre.b) Verzaichnuß etlicher Zusetz, welche von M. Oberndorffer, Predigern zu Amberg zu Herren Methesii, gewesenen Pfarrers in Joachimsthal seligen Predigten über die Sindflut, so auch in seinen, Mathesii, Conzepten gar nicht zu finden, hineingesetzt worden.c) Ein christlich Gesprech, in welchem gehandelt wird von dem ergerlichen Streyt, nemlich in Obersachsen widerreget über der Lehr des Herrn Nachtmah, worin er fürmlich stehe, wie sich derselbe mit D. Lutheri, D. Carlsstat und Herrn Zwinglio erhoben und wie derentwegen christliche Ainigkeit konte getroffen weden(1556).d) Matthaei Dresseri Oratio funebris de obitu D. D. Pauli Crellii (1579).f) Kopie des Schreibens der Heidelberger Theologen (Wilh. Zimmermann, Phil. Felsinius, M. Dionisios Ohem, Conrad Lauterbach, Joh. Stadius) an des Herrn Kurfürsten von der Pfalz Administratoren, d.d. Heidelberg 7. März 1584e) Ratsdekret, das den Theologen, Praedicanten und Ministris alhie nach erfolgter Suscription der alten Norma Doctrinae und der zu addierten zwei Schriften durch die dazu deputierten Herrn Bart. Pömer; Julius und Anthon Geuder und Paulus Koler publicirt und eröffnet wurde (Oktober 1595).
Umfang/Beschreibung: 7 Prod.
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation B-Bestände: Standeswesen
Carlsstat
Dresser, Mathes
Felsinius, Philip
Geuder, Anthoni
Geuder, Julius
Koler, Paulius
Krell, Paul
Lauterbach, Conrad
Luther, Martin
Martin
Mathäus
Oberndorffer, M.
Ohem, Dionisius
Pömer, Barthel
Stadius, Johann
Zimmermann, Wilhelm
Zwingli
Heidelberg
Jáchymov
Joachimstal
Obersachsen
Sindflut
Sintflut
christliches Gespräch
Streitgespräch
Predigten
Norma Doctrinae
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ